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Berlin: Zwei Kaninchen auf der Bühne geschlachtet - Tierschützer entsetzt

Zum Auftakt seiner Ausstellung "Rein-Gold – vom Humanismus und dem Instinkt" in einer Galerie im Hinterhof des Hackeschen Markts in Berlin hat Künstler Falk Richwien zwei Kaninchen vor 40 Zuschauern geschlachtet.

"Ein Fleischer hat vorher die Kaninchen mit einem Schlag betäubt. Erst dann vollzogen er und meine Protagonistin die Genickbrüche", erklärte der 43-Jährige, der damit zeigen wollte, dass die Menschen "vom Raubtier homo sapiens abstammen".

Obwohl die Wirbeltiere wie vom Gesetz vorgeschrieben unter Betäubung geschlachtet wurden, kündigte Marcel Gäding vom Tierschutzverein Berlin, der von "bestialischem Mord" spricht, eine Anzeige an.


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Bühne, Kaninchen
Quelle: www1.bild.t-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2006 08:51 Uhr von killozap
 
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Was für ein Schwachsinn: von "bestialischem Mord" zu sprechen.
Viel vielversprechender wäre es, den Künstler auf seinen geisteszustand überprüfen zu lassen...
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21.02.2006 08:52 Uhr von torix
 
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Zur Belustigung töten. Toll. So ein Schwachkopf. Künstler haben alle ein an der Klatsche!
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21.02.2006 09:05 Uhr von vst
 
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Tierschützer entsetzt: quatsch.

den tierschützern ist einer abgegangen.
immerhin haben sie wieder was zum jammern.
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21.02.2006 09:57 Uhr von wapwap
 
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Ärger nur bei sinnloser Tötung: wenn die Kaninchen nachher Kaninchenbraten oder ähnliches wurden ist das ok. Wo meint ihr das eure Hamburger herkommen - vom Acker? Und was spricht dagegen zu zeigen wie man sachgerecht ein Kaninchen schlachtet?
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21.02.2006 10:10 Uhr von sluebbers
 
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oh mann: tierschützer gehen mir mehr und mehr auf die nerven. tut was für bedrohte tiere! oh gott, zwei karnickel. diese tierschützer sollen mal ein jahr aufm land, auf einem bauernhof mit hausschlachtung leben.
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21.02.2006 11:04 Uhr von TheWidowmaker666
 
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@wapwap: Danke für den einzigen geistreichen Kommentar hier!
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21.02.2006 11:33 Uhr von rainer007
 
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naja: Also da gibts schlimmeres. Wenn die Kaninchen nicht im Müll landeten seh ich da kein Problem. So.. jetzt ess ich mal mein Mettbrötchen.. ob dafür auch ein Tier geschlachtet wurde?
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21.02.2006 11:37 Uhr von adsci
 
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tierschützer haben manchmal einen an der pfanne finde ich.
ich liebe tiere, trotzdem ist sowas falsch verstandene tierliebe. der künstler hat schon recht. sone ausstellung ist zwar merkwürdig, aber dass die tiere sich auf diesem planeten umbringen gehört zum kreislauf. wenn das aufhören würde würden wir alle sterben.

und töten zur belustigung machen auch tiere, nicht nur wir menschen. menschen haben nur noch zusätzlich ein gewissen, was die meisten von uns davon abhält.
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21.02.2006 13:59 Uhr von pulverschmid
 
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Öffentliche Schlachtung immer geschmacklos! Leider ist ja nun mal der Mensch das größte und nur denkbar schlimmste Raubtier unter den Fleischfressern. Einfach de facto! Der Mensch mordet nicht nur zu seinem Überleben, was schlimm genug ist, er mordet, was kaum irgendein Tier macht, auch Seinesgleichen mit Vorliebe sogar, aus Habsucht, aus Gier, aus Intoleranz, aus Machtanspruch, aber auch aus Lust und Freude.
Wer wen oder was auf öffentlicher Szene und Bühne umbringt, stellt nicht etwa jemals sowas wie Kunst dar, sondern das Niedrigste, was ein sehr billiger Mensch einem anderen Lebewesen antun kann. Sonst gar nichts!
Wenn der Kerl "Richwien" das als "Kunst" darstellt, sollte er sich mal nicht meiner Kunst ausliefern.
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21.02.2006 14:47 Uhr von USMarshall
 
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sieht man wieder wie degeneriert unsere Gesellschaft mittlerweile ist,solche "Künstler" sind einfach nur krank
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21.02.2006 17:20 Uhr von killozap
 
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Schlachten muss sein, ich war schon selbst dabei, als ein Kaninchen geschlachtet worden ist, und in Afrika dabei, als eine Oryx-Antilope geschossen und geschlachtet worden ist.
Nur, dies als Kunst zu präsentieren entbehrt jedem Sinn, das ist absoluter Unfug...
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21.02.2006 20:02 Uhr von Kampfpudel
 
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@pulverschmid: Pflanzen sind auch Lebewesen. Man stelle sich vor, ein "Künstler" schneidet öffentlich eine Pflanze ab. Horror! ;-)

Aber das zur Kunst zu erheben, ist wirklich eine Frechheit.
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21.02.2006 21:16 Uhr von totalygonzo
 
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...traurig, mein lieber Falk, ist zwar schon, das zwei Kaninchen ihren Letzten Atemzug vor einer (wohl) gaffenden Pseudoelite vertun mussten, noch trauriger ist aber, dass das "Kunst" ist. Aber: darf mein Metzger jetzt auch Eintritt verlangen, wenn er duch ein paar gezielte Handgriffe an einer Kuh die Vergänglichkeit des Lebens demonstriert? Ist das schon Talent? Get a life, lieber Falk.

Deine Kunstbanausin und militante Hippiesau
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23.02.2006 12:21 Uhr von pulverschmid
 
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@Kampfpudel: Im Prinzip hast Du natürlich völlig Recht. Nur praktisch und rein physiologisch hinkt der Vergleich eben etwas. So etwa, was hat ein Kartoffelkraut mit einem netten Kaninchen zu tun? Andererseits stünde, um Dich zu ergänzen, die Frage, was richten Antibiotika für schlimme und tödliche Schäden an den netten kleinen Bakterien an?
Du siehst, so kommen wir eben nicht weiter. Deshalb bleibe ich bei meinem Beitrag.

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