20.02.06 21:19 Uhr
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Schweiz: Firma muss Kündigung eines verurteilten Kinderschänders zurücknehmen

Als ein Sachbearbeiter aus Fribourg (Schweiz) wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Gefängnisstrafe von 16 Monaten verurteilt wurde, wurde er von seinem Arbeitgeber nach vierjähriger Betriebszugehörigkeit fristlos entlassen.

Nachden der Mann seine Entlassung zunächst ohne Erfolg angefochten hatte, bekam er vor dem Bundesgericht in Lausanne Recht. Die Richter waren der Meinung, dass der Mann mit seinem Fehlverhalten seinem Betrieb nicht geschadet hat.

Außerdem war er nicht als Vorgesetzter tätig gewesen. Nur wenn für den Betrieb eine Weiterbeschäftigung des Mitarbeiters unzumutbar gewesen wäre, etwa wegen nicht mehr vorhandener Vertrauensbasis, wäre die fristlose Kündigung rechtens gewesen.


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WebReporter: stellung69
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Schweiz, Firma, Kündigung, Kinderschänder
Quelle: www.blick.ch

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2006 21:14 Uhr von stellung69
 
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Einerseits kann ich verstehen, dass ein Betrieb einen verurteilten Sexualtäter nicht weiterbeschäftigen möchte, andererseits hat er sich dem Betrieb gegenüber nicht falsch verhalten. Man hätte sich besser auf eine fristgerechte Kündigung mit Abfindung geeinigt.
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20.02.2006 21:24 Uhr von Dream77
 
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oder sich: einen anderen grund gesucht weshalb er gekündigt werden sollte.

ich denke schon das der kerl der fima geschadet hat... wie wäre es mit rufschädigend... könnte mir vorstellen das da so einige kkunden wegbleiben

aber dann hat die firma ja nen aufhänger wie se bei der nächsten kündigung vorgehen können.

raus mit dem kerl aus der firma.. der soll ma schön gucken wie der klarkommt
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20.02.2006 21:46 Uhr von pirata
 
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Zum Glueck ist in einem Rechtsstaat: immer noch die Justiz fuer die Bestrafung zustaendig und nicht durchgeknallte Chefs.
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20.02.2006 23:09 Uhr von Kit Cat Clock
 
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Quatsch! Ich fordere: Sozialmord für Kinderschänder! Erklärt sie für vogelfrei!!!


(Besonders das 21jährige Gogo-Girl, das dem 13jährigen Stefan ihre Mumu gezeigt hat. Dieses Schwein*.)


*gemeint ist das Gogo-Girl


[/sarkasmus] <- für nervöse mods
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21.02.2006 00:25 Uhr von megatrend
 
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@ Dream77: eine fristlose Kündigung muss man in der Regel schriftlich begründen. In der Schweiz ist das Limit, jemandem fristlos zu kündigen, sehr hoch. Da kann man nicht im nachhinein nach Gründen suchen. (Witzbold...)

Das Gericht hat gemeint, dass die Handlungsweise des Verurteilten für den Arbeitgebers nicht geschäftsschädigend ist und deshalb eine fristlose Kündigung nicht statthaft ist. Eine ungerechtfertigte fristlose Kündigung kann einen Arbeitgeber im schlimmsten Fall den Schadeneratz von einem halben Jahreslohn bedeuten. Deshalb sollte man als Arbeitgeber in der Schweiz mit fristlosen Kündigungen sehr zurückhaltend sein.

Aus wichtigen Gründen kann man aber sehr wohl eine fristlose Kündigung aussprechen, z.B. wenn der Angestellte den Arbeitgeber vorsätzlich betrogen hat (Diebstahl o.ä.) oder bei wiederholter Pflichtverletzung nach bereits erfolgter Ermahnung u.ä. In allen anderen Fällen empfiehlt sich eine ordentliche Kündigung, dafür braucht es keine Begründung. Man kann dabei auch einen Mitarbeiter freistellen.
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21.02.2006 09:45 Uhr von lucky strike
 
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ich hatte mal zwei prostituierte in der klasse: ne is jetzt kein scherz. in der berufsschule waren zwei die haben sich als lack und leder domina etwas neben der ausbildung verdient. diese wurden auch entlassen, wegen rufschädigung des unternehmens.
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21.02.2006 11:52 Uhr von Joeiiii
 
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Also ich würde so einen auch nicht in der Firma haben wollen wenn ich Chef wäre.

Was anderes wäre es, wenn er "nur" verdächtigt wird, weil da seine Schuld nicht feststeht. Aber wenn der nachweislich schuldig ist dann müßte ich wohl oder übel nach einem Grund suchen.... wenn es der Staat schon nicht zuläßt das ich ihn entlasse.

Abgesehen davon: Wenn der Kinder geschändet hat und seine Kollegen wissen davon, dann werden die wohl eh nix mehr von ihm wissen wollen. Einen so guten Freund könnte ich nicht haben daß ich dem das verzeihen würde.

Kinderschänder sind VERBRECHER!!!!! Die haben mit ihrem Opfer auch kein Mitleid und denken nicht im geringsten über die Schäden nach die ein Kind dabei davonträgt.
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21.02.2006 13:51 Uhr von Kit Cat Clock
 
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@ wok! >>
Und wenn´s in der Firma minderjährige Auszubildende gibt?
<<

Ja, was ist denn dann?



@ joeiii
>>
....so einen auch nicht in der Firma haben wollen wenn ich Chef wäre.
[...]
Abgesehen davon: Wenn der Kinder geschändet hat und seine Kollegen wissen davon, dann werden die wohl eh nix mehr von ihm wissen wollen. Einen so guten Freund könnte ich nicht haben daß ich dem das verzeihen würde.

Kinderschänder sind VERBRECHER!!!!! Die haben mit ihrem Opfer auch kein Mitleid und denken nicht im geringsten über die Schäden nach die ein Kind dabei davonträgt.
<<

Lustig, dass Du das sagst.

Da fällt mir doch glatt wieder der Fall mit dem 35jährigen Tennislehrer ein, der seine 13jährige Schülerin mehrmals schwer sexuell missbraucht hatte.

Nicht nur, dass die Richterin höchst selbst dem Täter attestierte, sein Verhältnis mit dem Mädchen sei von Zuneigung geprägt gewesen, und dass sie das Verfahren gegen ihn bedauerte (!) : Sein Arbeitgeber, der Tennisverein, stellt sich sogar voll hinter ihn und lässt ihn weiter als Tennislehrer arbeiten!

Unfassbar, oder? Details:


http://www.marktplatz-oberbayern.de/...
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22.02.2006 00:34 Uhr von Schwerter
 
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Ich würde: [edit;silence_sux: .......]
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23.02.2006 08:04 Uhr von Trixli
 
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Details: Es geht bei der Rücknahme nur um die Fristlose Kündigung. Der Mann wird nicht mehr dort arbeiten da er sicher normal gekündigt wird. Hier hat er keine Chance mehr.

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