20.02.06 11:43 Uhr
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Grönlands Gletscher verschwinden immer schneller

Dass der gewaltige Inlandseisschild Grönlands, der fast fünfmal so groß ist wie Deutschland, an Masse verliert, ist nichts Neues. Aber das Tempo der Schmelze ist viel höher als zunächst gedacht, das haben Nasa-Forscher nun herausgefunden.

In nur zehn Jahren ist der jährliche Eis-Abbruch von 35 auf 86,4 Kubikkilometer angestiegen, zurückzuführen auf angestiegene Temperaturen und den Gleiteffekt des Schmelzwassers. Auch die Berechnung eines britischen Klimaforschers belegt diese Beschleunigung.

Noch erfolgen die Auswirkungen eher im Südosten Grönlands, doch bei weiter steigenden Temperaturen ist auch im Norden damit zu rechnen. Immerhin stammt ein halber Millimeter Meeresspiegelanstieg pro Jahr aus dieser Gletscherschmelze.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gletscher, Grönland
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2006 11:35 Uhr von snickerman
 
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Hört sich nicht so viel an, ein halber Millimeter, aber es ist mit einer weiteren Beschleunigung meiner Meinung nach zu rechnen, denn wenn an den Küsten Schelf- und Packeis verschwinden, werden die Inlandseismassen ohne Behinderung zum Meer vorstoßen!
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20.02.2006 12:33 Uhr von BlackShade
 
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Wir haben eine tolle Zukunft vor uns ! Ich selbst hab die Quelle nicht gelesen, aber hab schon oft davon gehört dass das Abschmelzen immer schneller vorangeht. Die schlimmsten Folgen sind aber soweit ich weiss nicht die 0,5 mm die der Meeresspiegel jedes Jahr zusätzlich ansteigt, sondern vielmehr das Schmelzwasser, das den Golfstrom immer weiter abschwächt. Die Folgen die das speziell für unser Klima in Europa hat sind heute, da man auch die Veränderung des Klimas durch die Erderwärmung und das Global Dimming dazurechnen muss, noch unvorhersehbar.
Interessierte sollten sich diese drei Begriffe merken: Golfstrom, Erderwärmung und Global Dimming
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20.02.2006 12:56 Uhr von meru
 
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Grönlands Gletscher verschwinden immer schneller.
Kein Wunder die Eiszeit ist ja auch schon seid ein paar Jährchen vorbei, oder?

Mfg Meru
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20.02.2006 15:59 Uhr von snickerman
 
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Diese Gletscher dort: existieren schon seit Jahrhunderttausenden und haben schon mehrere Eis- und Warmzeiten überstanden.
Jetzt wäre ich mir da nicht mehr sicher...
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20.02.2006 16:31 Uhr von SunSailor
 
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Was meint ihr, woher der Name Grönland kommt? Von "Grünland", das war eine Kolonie der Wikinger und dort konnte man einige Jahrhunderte Landwirtschaft betreiben, bevor die Gletscher wieder auf den Vormarsch gingen. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin immer für einen sorgsamen und vor allem nachhaltigen Umgang mit der Natur und ihren Resourcen, aber bzgl. des sogenannten "Klimawandels" wird da häufig eine schwarzmalerei betrieben, die einfach unwissenschaftlich ist und einzig der Generierung bzw. Akkumulierung von Forschungsgeldern dienen. Fakt ist, dass wir, schon durch den zeitlich engen Bereich an Meßdaten (200 Jahre sind im Rahmen der Klimaforschung nichts, das eine sinnvolle statistische Auswertung zuklässt), *keinerlei* Aussagen über Wirkung des Menschen auf das Klima treffen können, da wir nicht wissen, wie das Klima eigentlich sein *sollte*.
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20.02.2006 16:55 Uhr von snickerman
 
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Seufz! Das galt nur für einige kleine Küstenstreifen in Südgrönland von 1100-1500...
Nun beginnen die ersten Bäume dort zu wachsen...
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20.02.2006 18:45 Uhr von questchen999
 
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zu spät: oder auch nicht? naja... wenn man jetzt mit allen mitteln gegen die globele erderwärmung gehen würde... vielleicht hätten wären wir vor dem "day after tomorrow" geschon... aber ich glaub ja auch nicht mehr an den osterhasen... aus diesemgrunde: lässt das schmelzwasser (süsswasser) schmelzen und jo... lässt es in das nicht trinkbare salzwasser fliessen und in einigen jährchen gibts kein wasser mehr. ende punkt aus

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