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Neuartige Software soll Kinderpornos aufspüren

Wie das BKA Wiesbaden bekannt gab, habe man im Jahr 2004 rund 5.000 Personen aufspüren können, die verdächtigt werden, im Besitz kinderpornografischen Materials zu sein. Die Dunkelziffer werde allerdings weitaus höher geschätzt.

Eine deutsche Softwarefirma entwickelte nun ein Programm zur automatischen Erkennung und Identifizierung solcher Bilder. Als Grundlage dienen Aufnahmen von rund 600 Kindern, mit deren Hilfe die Bilder verglichen werden, um so das Alter zu bestimmen.

Zu diesem Zweck werden in Düsseldorf weitere 550 Jugendliche im Alter von elf bis 18 Jahren zur anonymisierten Datenerfassung gesucht. Die Uniklinik Düsseldorf ruft zur Zusammenarbeit mit Schulen, Sportvereinen und Eltern auf.


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WebReporter: press2006
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Kind, Software, Kinderporno
Quelle: www.onlinekosten.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2006 22:59 Uhr von press2006
 
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Hoffentlich bringt diese Software den gewünschten Erfolg. Das wäre sehr begrüßenswert, um diesen kranken Abschaum endlich zu stoppen. Einfach unbegreiflich...
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20.02.2006 10:54 Uhr von 911GT3RS
 
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wie der Autor bereits gesagt hat hoffe das es klappt um diesen pädophilen schweinen das handwerk zu legen!
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20.02.2006 11:24 Uhr von Borgir
 
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wenn das funktioniert: dann wäre das ja ein absoluter durchbruch und man könnte endlich mehr von diesen schw..... aufspüren und in ketten legen. hoffentlich klappt das so wie sie das schreiben.
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20.02.2006 11:27 Uhr von benutzername69
 
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Und dann? [edit;silence_sux]
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20.02.2006 11:43 Uhr von Snoopy_and_ice
 
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Ich glaube Ich glaube.....
benutzername hat vollkommen recht. Auch ich habe Kinder, Junge und Mädchen, wo meine Tochter schon mal belästigt wurde. Als sie mir das sagte habe ich mich in die Spur gemacht um denjenigen zu fassen. VERGEBENS.....
Habe immer wieder nach ihm gesucht nichts. Hatte ja den Hinweis welches Auto er fuhr und meine Tochter war dabei, wegen Intendifizieren.
Jedoch bin ich der Meinung, dass jede Strafe zu niedrig ist und der Knast nur Erholung für die und unsere Gelder sind. Man sollte es den Eltern überlassen was mit denen passiert. Die Behörden sind zu lasch in solchen Sachen.
Bsp.>>Exknacki raus und eine Woche später wird ein junges Mädchen vergewaltigt und getödet, obwohl von einem Gutachter der Hinweis kam, dass es besser wäre ihn weiter zu verknacken<<
Also besser den Eltern überlassen, die wissen was zu tun ist.

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20.02.2006 12:22 Uhr von snickerman
 
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Hass-Ausbrüche: Wenn ich diese Geiferei hier lese, muss ich einfach nochmal darauf hinweisen, dass Selbstjustiz verboten ist.
Und der Aufruf dazu auch!
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20.02.2006 14:04 Uhr von peppie2k
 
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snickerman: hat vollkommen recht! Der Aufruf zu einer Straftat ist genau so Strafbar wie die Ausführung der Straftat selbst!

Kinderschänder müssen von der Justiz bestraft werden und nicht von den Eltern, da unser Rechtsstaat sonst völlig unterlaufen wird!
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20.02.2006 15:10 Uhr von Joeiiii
 
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@ ein paar Vorredner: Natürlich ist Selbstjustiz nicht in Ordnung, aber den Zorn der Eltern kann ich gut verstehen wenn ihre Kinder belästigt oder gar mißbraucht werden. Wenn ich Kinder hätte die mißbraucht worden sind, und ich weiß wer es war.....da könnte ich auch für nix mehr garantieren.

Klar, die Justiz sollte dafür verantwortlich sein, aber Tatsache ist, daß das was sie machen unverantwortlich ist. Lächerlich niedrige Strafen, vorzeitige Entlassungen, "positive" psychiatrische Gutachten, ...usw.

Zur News: Die Idee hört sich prinzipiell nicht schlecht an, aber ich glaube da gibt es ein paar technische Problemchen. Wie wollen die aus der Vielfalt von Webseiten die Kinderpornos rausfiltern? Außerdem haben diese Perversen zum Teil auch eigene Server, und deren Links sind logischerweise nicht öffentlich.

Das sind dann eben Seiten die auch von Google, Yahoo, etc. nicht gefunden werden, eben weil sie nicht querverlinkt sind zu anderen offiziellen Seiten.

Was auch noch zu beachten wäre: Wenn dieses Programm tatsächlich Erfolg hat, dann muß extremst darauf aufgepaßt werden daß es nicht in falsche Hände gelangt.
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20.02.2006 15:13 Uhr von Python44
 
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Mich würd interessieren: wie die Software das erkennen will, es gibt unterentwickelte 20jährige genauso wie sehr entwickelte 15jährige. Und wo soll die Software suchen ?
"Im Netz" ist ganz schön vage, es wird ja selbst von den Pädophilen keiner so bescheuert sein, die Pics auf seiner eigenen Homepage auszustellen...
Abgesehen von der Tatsache, das nicht jedes nackte Kind gleich Kinderpornographie ist, auch von mir existiert ein sehr süßes Bild nur mit Sonnenhut und Eimerchen am Strand ;o)
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20.02.2006 15:25 Uhr von Python44
 
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TITEL FALSCH: Korrektur zu meinem oben geschriebenen, nachdem ich die Quelle gelesen habe: Die Software soll nicht im Netz nach Bildern suchen, sondern die bereits sichergestellten Bilder scannen um der Polizei die Arbeit abzunehmen.
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20.02.2006 15:31 Uhr von supermeier
 
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Selbst wenn: die Software funktioniert, so wird sie lediglich eine großflächige Verbreitung stoppen, und dass auch nur kurzzeitig, denn wie bei jeder Überwachung gibt es Möglichkeiten sie zu umgehen.
Besonders die die damit Geschäfte machen, also die großen Fische und die wirklichen Täter wird man damit wohl kaum erwischen, zumal ( wenn ich richtig gelesen habe ) der größte Teil wie zu Prä-Internetzeiten über Video, Foto bzw. inzwischen DVD gemacht wird.
Kinderpornos gab es schon immer und bis vor wenigen Jahren noch frei zu kaufen, heute wohl eher als Bückware oder glaubt wirklich jemand die Hersteller liessen sich das Geld entgehen nur weil der Staat plötzlich sagt wir möchten das nicht mehr?
Die großflächige, kostenlose Verbreitung wird vielleicht gestoppt, aber nicht die Sache an sich. Man wird sich wohl vielmehr wieder in geschlossene Kreise zurückziehen und somit den Behörden die Sache noch schwieriger machen.
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20.02.2006 15:36 Uhr von mnobby
 
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@Snoopy_and_ice: Besser nicht den Eltern überlassen, die sind ja meistens die Täter. Aber das Thema ist ja nach wie vor tabu. Die Wahrnehmung der meisten Menschen ist in diesen Punkt verzerrt (wie die Geschichte mit den Haien und Kokosnüssen).
guß
mnobby
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20.02.2006 16:44 Uhr von Joeiiii
 
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@ Python44: Kommt davon wenn man vorher die Quelle nicht liest. Ich habe sie nämlich auch nicht gelesen. Ich dachte auch da wird im Internet nach Kinderpornos gesucht.

Das wirft ja jetzt ein ganz anderes Licht auf die Sache. Aber auch beim scannen von vorhandenen Kinderpornobildern bin ich skeptisch. Da würde ich mich eher auf den Blick eines Menschen verlassen als auf ein Computerprogramm.
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20.02.2006 16:52 Uhr von Daishi
 
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@ mnobby: Erzähl mir mal die Geschichte von den Haien und den Kokosnüssen =)

Aber ich stimme dir da auch zu, das ist ein Thema, mit dem sich sehr gut emotionalisieren und polemisieren lässt und das wird ausgiebig genutzt.

Wenn diese Software ihr Ziel erreicht, dann ist das gut, aber erstmal muss sichergestellt werden, dass sie wirklich keine Fehler macht, vorher wird sie vor Gericht nicht zugelassen werden. Und dann ist da noch die Frage, ob bewiesen werden kann, dass der Delinquent wusste, dass die Mädchen oder Jungen, von denen er Bilder hat, nicht volljährig sind.
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20.02.2006 21:29 Uhr von mnobby
 
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@Daishi: Eigentlich nur eine "lustige" Statistik: Weltweit gibt es jährlich nur etwa 10-20 tödliche Hai-Angriffe, aber über 150 tödliche Unfälle durch herunter-fallende Kokosnüsse. Das Verhältnis "böser schwarzer Mann" zu Täter aus der "guten Familie" dürfte ähnlich sein. Aber das mit den Haien ist ja so schön gruselig und bestens geeignet für tolle Feindbilder für die Massen.
Gruß
mnobby
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23.02.2006 17:33 Uhr von fichthortst74
 
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@ Python44: genau! der Titel ist falsch. die Bilder müssen manuell eingescannt werden.
ich hoffe diese software taucht niemal als kopie im netz auf.

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