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Florida: Ein alter Flugzeugträger soll zu einem neuen Riff werden

Der Flugzeugträger Oriskany der US-Marine, er war in Korea und in Vietnam im Einsatz gewesen, wurde ausgemustert und muss entsorgt werden. Die Lösung, ihn zu versenken und zu einer Tauchattraktion zu machen, scheint akzeptabel zu sein.

Die amerikanische Umweltagentur EPA erklärte, dass sie keine Einwände gegen eine Versenkung habe. Giftiges Material sei aus dem Schiff entfernt worden, und die noch vorhandenen Stoffe würden für Mensch und Umwelt kein "inakzeptables Risiko" bergen.

In dem 32.000-Tonnenschiff gibt es noch feste PCB-Reste, von denen keine Gefahr ausginge. Die Oriskany soll im Golf von Mexiko, vor Pensacola an der Floridaküste, als Riff zur Ruhe kommen.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Flugzeug, Florida
Quelle: www.rp-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2006 19:13 Uhr von la_iguana
 
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Da war doch auch eine News, dass die Franzosen ihren Flugzeugträger doch nicht in Indien verschrotten lassen, sondern nach Frankreich zurück bringen? Vielleicht sollten sie bei der Route nach der Durchfahrt durch den Panama-Kanal mal nach Norden schwenken...
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19.02.2006 19:37 Uhr von la_iguana
 
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kleiner Hinweis zum Riff: der Flugzeugträger soll lt. news "als Riff "zur Ruhe kommen... (Änderungsanfrage ging raus)
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19.02.2006 19:58 Uhr von MattenR
 
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@la_iguana: der französische flugzeugträger nimmt die route via suez kanal... ^^
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20.02.2006 01:56 Uhr von razor300
 
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Clemenceau: jaja die Clemenceau, der franz. Flugzeugträger. Die Geschichte der Verschrottung ist mittlerweile länger als die Einsatzgeschichte von dem Schiff *g*

1997 ausser Dienst gestellt wollte Frankreich das Schiff danach verschrotten lassen. Den Auftrag bekam eine spanische Firma. Bei der Überführung nach Spanien dreht der Kutter aber plötzlich ab, Kurs Ost -> Türkei. Die hunderte von Tonnen Asbest, bekanntlich nicht sooo gesund für die Lunge, lassen sich in der Türkei einfach billiger entsorgen: Billigere Löhne, keine strikten EU-Regelungen. Frankreich wollte jetzt, nach einer großen Greenpeace-Aktion, allerdings sein Ex-Spielzeug nicht von ungschützten Menschen zerstören lassen und kündigte den Vertrag mit Spanien.
Der Vertrag wurde neu ausgeschrieben und ging nach Deutschland. Die Firma Eckhardt wollte das Teil schließlich in Griechenland, einem Örtchen namens Piräus, entsorgen lassen. Das passte jetzt aber den Herren in Athen nicht so ganz: keine Hafenerlaubnis. Auch mit anderen Nationen im Mittelmeer sah es nicht besser aus. Eckhardt schlug daher vor, das Teil in Frankreich zu entsorgen. Das passte aber nun wieder Frankreich nicht ins Konzept, man wollte es der Öffentlichkeit nicht so recht zumuten.
Die Clemenceau dreht daher von 2003 bis Anfang 2006 munter ihre Kreise im Mittelmeer, bis es nun in Indien verschrottet werden sollte. Hier haben wir aber wieder das gleiche Problem wie in der Türkei - wohin mit dem Giftmüll? Also wieder zurück nach Frankreich...

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