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In Deutschland ist die Zahl der Hausärzte weiter rückläufig

In Deutschland sind immer weniger Hausärzte tätig. Nach 53.119 Ende des Jahres 2004 sank die Zahl auf 53.011 ab. Dies bedeutet einen Rückgang von 0,2 Prozent.

Dieser Trend ist besonders in Ostdeutschland erkennbar. Ende 2005 waren dort 8.416 Personen als Hausarzt tätig. Innerhalb eines Jahres sank die Zahl um 129 bzw. 1,5 Prozent ab.

Laut Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt soll den Ärzten der Einstieg in den Beruf erleichtert werden. Demnach ist es dann möglich, in Teilarbeit und außerhalb der angestammten Region den Beruf auszuüben.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Haus, Zahl
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2006 16:14 Uhr von kathleenchristine
 
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Ergänzend: dazu muss auch gesagt werden, Hausbesuche sind ein Thema für sich- da geht fast gar nix mehr...
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19.02.2006 16:35 Uhr von Teppichratte
 
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Man merkt: schon, dass die Menschen weniger zum Arzt gehen.
Für meinen Hausarzt brauch ich schon keine Termine mehr, wenn ich da morgens um 10 Uhr hingehe, sitzen da vielleicht 2 oder 3 ältere Leute. Der Vorteil für mich als Patient ist natürlich, der Doc hat mehr Zeit.
Aber einen Nachfolger wirds nicht geben, sein Sohn hat sich als Arzt in Österreich niedergelassen und die Hoffnung auf einen anderen Nachfolger hat er nach zwei Jahren Suche auch aufgegeben. Also macht er dann noch ein paar Jahre bis zur Rente und wir Patienten sind dann auf die einzige Massenpraxis hier angewiesen, was gerade für die älteren Menschen schwer werden wird, denn Hausbesuche gibts da gar nicht, außer für Privatpatienten, und Wartezeiten, selbst bei einem Termin von 3 Stunden, sind normal. Nicht zu vergessen die Massenabfertigung, ein persönliches Gespräch ist praktisch nicht mehr möglich.
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19.02.2006 18:17 Uhr von xxp
 
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Hausgemachtes Problem so wird nicht nur den jetzigen Ärzten das Leben schwer gemacht, auch den ´Möchte-gern-Ärzten´, sprich angehenden Medizinstudenten. Wer ergattert schon einen Studienplatz, wenn er nicht gerade nen einser-Abischnitt hat?! Wundert mich nicht, dass es immer weniger Mediziner gibt. Es sollten mehr Studienplätze angeboten werden- wer wartet schon vier Jahre auf ein Studium? Ein Trauerspiel!
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19.02.2006 22:00 Uhr von BreakingNews
 
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Gut so Die Leute sind ja nicht doof und lernen, dass man sich einem staatlich zu Tode geregelten System nicht mehr ausliefert. So streiken auch weniger Ärzte, auf die sich Patienten eh nicht verlassen können.
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20.02.2006 10:57 Uhr von Alagos
 
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@BreakingNews: Dir ist schon bewusst, dass wir für EUCH streiken, denn ihr werdet auch unter der bescheidenen Ärztevergütung leiden. Von meinen Komilitionen werden mehr als 70% ins Ausland gehen(das gab eine Uniinterne umfrage). Ich denke auch ernsthaft drüber nach. Tut mir leid, aber wenn Deutschland uns keine Anreize bietet geht man natürlich woanders hin. Das ist so ein Angebot und Nachfrageproblem.

In Berlin verdient man ja als Taxifahrer mittlerweile etwa das gleiche, mit mehr Freizeit(das ist kein Scherz, als ich letztes Mal in Berlin war wurde ich von einem Medizinstudenten gefahren).
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20.02.2006 21:58 Uhr von marshaus
 
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dann passt mal auf: das ihr nicht so eine ende bekommt wie wir hier Zahnaerzte warteliste von 3 bis 5 jahre oder warteschlange von 1000m um sich anzumelden.
die aerzte wollen nun das selbe machen....keine kassenpatienten nur noch privat.
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20.02.2006 23:55 Uhr von Muta
 
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@Alagos: "das ist kein Scherz, als ich letztes Mal in Berlin war wurde ich von einem Medizinstudenten gefahren"
Öhm, ja aber der war doch eben nur Student (also kann sich nicht wirklich entscheiden ob er Arzt oder Taxifahrer wird und macht den Taxijob nur als Stundenten-Zuverdienst). Als Arzt verdient man natürlich doch schon deutlich mehr als ein Taxifahrer.

Wobei du mit der mäßigen Ärztevergütung (und vor allem hoher Arbeitsbelastung) nicht umbedingt Unrecht hast, speziell bei Klinikärzten.

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