18.02.06 18:17 Uhr
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SPD verlangt größere Lohnerhöhungen

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck sagte, die Gehaltsentwicklungen der letzten Jahre wären für die Inlandsnachfrage nicht förderlich gewesen.

Struck forderte eine «vernünftige Lohnentwicklung» und verwies auf Henry Fords Aussage, dass Autos keine Autos kaufen.

Weiterhin kritisierte Struck Unternehmen, die ältere Mitarbeiter auf Kosten der sozialen Sicherungssysteme in den Ruhestand schicken.


WebReporter: swald
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Lohnerhöhung
Quelle: www.n24.de
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35 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2006 17:57 Uhr von swald
 
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Wer von uns würde sich nicht über einen Kaufkraft zugewinn freue, ich bevorzuge jedoch persönlich eher die Arbeitszeit verkürzung.
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18.02.2006 18:55 Uhr von [email protected]
 
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Woher? Und woher sollen die Unternehmen das Geld für eine Lohnerhöhung der Mitarbeiter nehmen??? Ich rede nicht von den großen, sondern vom Mittelstand.
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18.02.2006 19:27 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Ja genau: Die haben den A*sch offen. (Sorry aber anders kann man es nicht kommentieren.)

Wo soll es herkommen, sollen wir noch Teurer bzw. unattraktiver werden. Die sollen mal anfangen zu denken. Denn der Grund warum es uns so elend geht ist weil unsere Firmen und Wir zu teuer sind und uns sich keiner mehr leisten kann und Wir auch nicht mehr.

Die sollen besser die Preise für Deutschland senken bzw. dies fordern dass wir wieder konkurrenzfähig werden und unsere Produktion mehr gefördert wird (obwohl wir ja Exportweltmeister sind). Aber anscheinend nicht Weltmeister genug, oder gelogen, wie fast alles.

Also es müssen die Preise runter, wenn geht halbiert werden, wie auch die Mieten, Energiekosten usw.

So und wenn alle mehr Lohn bekommen, gilt das auch für Ein-Euro-Jobber und die anderen z.B. öffentliche Institutionen das die Leute richtig unter Brot und Lohn einstellen können, warum darum?!

Hier so ein kleines Beispiel was läuft und wie die Zukunft aussieht.

Da war ein Hausmeister der hat seinen Job in einem städtischen Kindergarten verloren. Der hatte nach zirka 1 Jahr nicht mehr genug um seinen Familie zu ernähren und hat nach nem Ein-Euro-Job angefragt. Hat ihn auch bekommen. Und jetzt könnt ihr einmal raten wo? :-(

und zu den Ein-Euro-Jobbern

Ja was dachtet ihr warum es die Ein-Euro-Jobs gibt.

Acht Stunden arbeiten, 8 Euro bekommen. (Demnächst für 12,5 Millionen die keine Arbeit haben).

Tja das ist doch billiger als wenn die einen richtigen Job haben. Und die arbeiten sind die gleichen, bei den gleichen Firmen bzw. Institutionen. Wie auch das es den Vorteil hat, dass die nicht in der offiziellen Arbeitslosenstatistik auftauchen.

http://www.labournet.de/...

Ja die wissen schon genau wie man es machen muss, so arbeiten dann immer mehr und immer mehr für den Staat und deren befreundete Firmen (nennt sich dann u.a. "erwachsenen" Praktika).

Also wenn die nicht dann auch eine kleine Erhöhung von ca. 10 Cent bekommen ist das nicht gerecht obwohl von Gerechtigkeit kann man nicht mehr reden.

Also entweder billiger werden oder verre**en (betrifft alle, denn für alle wird es teurer und es wird über kurz oder lang jeden treffen der für den Staat bzw. städtisch arbeitet).

Gute Nacht D.....land, der letzte macht das Licht aus. :-(

Nachsatz
Also schauen wir mal wie sozial die ex-soziale Partei ist. :-(
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18.02.2006 19:29 Uhr von hudi
 
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Die habens nötig wer schröpft denn das Volk schon seit Jahren ??? Genau diese Chaotentruppe. Hungerlöhne beim Arbeitslosengeld, Arbeiten bis zur Grube, Schulschließungen, Wiedereinführung 40 Stundenwoche. Die sollen mal die Füße ganz still halten und erstmal in den eigenen Reihen anfangen zu sparen. Den Begriff "Volkspartei" haben sie jedenfalls seit der Rot/Grünen Chaostruppe verspielt. Die Forderung nach Lohnerhöhungen ist doch eine Verhöhnung jedes geschröpften Deutschen.
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18.02.2006 19:51 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Hier die ultimative und einzige lösung: Zum nicht letzten mal (Politiker es reicht) Die richtige Endlösung/Erlösung

1. Sofortige Halbierung der Löhne, Steuern, Gebühren, Strom, Mieten und Preise. (bei letzteren zwei nur so weit es geht.)
2. Neuaushandeln der Schulden Konditionen.
3. Eventuell Wiedereinführung der DM mit einem Satz von 1zu2 zum Euro oder Dollar. (dann bräuchte nur das Eurozeichen durch DM ausgetauscht werden, eine art Währungsreform) nebenbei, das war der Fehler der damals nicht bei der Euro Umstellung gemacht wurde, der muss ja irgendwie wieder ausgebügelt werden.
4. Firmen die übermässig auf kosten anderer gewinn machen, werden dazu verpflichtet Prozentual die Arbeitslosen einzustellen. (eventuell durch Arbeitsteilung)
5. Strafzölle auf Waren die nicht in Deutschland auch hergestellt werden könnten.
6. Firmen und Politiker die wohl wissentlich gegen das Wohle des Volkes verstossen, werden mit Haftstrafen verurteilt (natürlich keine Bewehrungsstrafen) dazu gehören auch Korruption und Schmiergelder annahmen.
7. Hohe Vermögen die auf Ausbeutung des Volkes resultier(t)en, werden zur hälfte oder mehr je nach schwere eingezogen und werden für Kinder oder Renten investiert.
8. Striktes Verbot von Dumpinglöhnen und Wucherpreisen (Bestrafung ohne Bewährung.)
9. Einführung von Belohnungen durch Aufdeckung von Schwarzarbeitern.
10. EU Austritt oder Abschaffung des Nettozahlerstatus (Nettozahler zahlen mehr als sie rausbekommen, dürfe also untragbar sein)
11. Reagierung auf Volksbegehren und Volksabstimmungen bei Volkswichtigen anliegen.
12. Aufnahme von Ausländern, die nur unsere Sprache Sprechen und Schreiben können und unser Grundgesetzes kennen und einen Job nachweisen können, den hier keiner machen kann. (nach Kanadischem/Amerikanischem Vorbild z.B. mit Test über das wissen unseres Grundgesetzes.)
13. Härtere und vorbeugende Gesetze um Straftaten unattraktiv zu machen und zur Entlastung des Polizeiapparat, Gefängnissen und Erleichterung von Abschiebungen.
14. Bei besonderen Straftaten werden uneinsichtige Personen in ihrem Land vor Gericht gestellt und auch dort die Strafe absitzen.
15. Wiedereinführung und stärkere Kontrollen an Grenzen zwecks Schmuggel, Drogen und Schwarzarbeiter Kontrolle.
16. Abschaffung des freien Zigarettenverkaufs, Abgabe nur noch auf Ärztlicher Basis und dann in Apotheken erhältlich. (Das Problem wäre dann in ca. 30 Jahren gelöst, da ja keiner mehr anfängt zu rauchen, oder nur noch dumme.)
17. Einstellung von Schuldenzahlungen und Hilfsprojekten (Ausnahme innerdeutsche Projekte, Obdachlosen, Kindern auf der Strasse und Hilfebedürftigen denen keiner hilft.) bis es uns wieder besser geht, und wir es uns erst wieder leisten können. (Wir müssen erst mal an uns denken, bevor anderen wieder helfen können, sonst können wir bald gar nicht mehr helfen und uns muss geholfen werden.)
18. Drastische Verschlankung des Öffentlich rechtlichen Rundfunks und Umwandlung in Fernsehen auf Pay-TV Basis.

Programm aus dem Ableger der deutschen WIL
Hier die internationale Seite (denn nur die wissen wie es richtig laufen/seien muss)
http://www.socialistappeal.org
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18.02.2006 20:14 Uhr von Joeiiii
 
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Die sollten mal darauf achten daß nicht immer alles noch teurer wird. Dann müßte man auch nicht dauernd die Löhne erhöhen. Die können ja leicht reden. Wenn ich mir aus den Steuern ein fettes Gehalt abzwacken kann dann kann ich auch große Reden schwingen.

Mal ehrlich: Die die heutzutage noch große Gehaltserhöhung bekommen sind doch die in der Führungsebene. Da stockt man halt mal eben das Jahresgehalt um zb. 50.000 Euro auf. Im Gegenzug entläßt man dafür 5 Arbeiter und die Sache hat sich.
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18.02.2006 20:33 Uhr von swald
 
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@Das Allsehende Auge: Nicht falsch verstehen, aber ich verstehe nicht welche deiner Punkte ernst gemeint sind und welche Ironie.


In den Punkten 4-8 Punkten strebst du wohl ein nicht Marktwirtschaftliches oder Komunistisches System an.

Im Punkt 18 schränkst du das dafür zwingend notwendige freiempfangbare Staatsfersehen ab.

Worauf möchtest du hinaus?
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18.02.2006 20:48 Uhr von Perleberger
 
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SPD Wahlkampf Lügen: kennen wir doch schon zu genüge.

Fing spätestens bei der Bundestagswahl 2002 an, als sie noch mal mit Glück, Hochwasser und "ein bißchen Frieden" rotgrün fortsetzen konnten.

6 Monate später Agenda 2010 und Hartz I bis IV (verringert die Arbeitslosigkeit in 2 Jahren um die Hälfte hahahahaha) - alles auf dem Buckel des kleinen Mannes, während in Stuttgart jeder Hundebesitzer mehr Steuern bezahlen musste als Daimler.

Seit 2001 jedes Jahr 50 Milliarden Euro Steuergeschenke der SPD an Reiche, Konzerne, Heuschrecken usw, aber der Kleine Mann wird geschröpft bis zum geht nicht mehr mit Kürzungen, Streichungen, Zuzahlungen.

Aber: Es ist angeblich kein Geld da, also noch weitere Kürzungen bei Hartz IV und Renten (bis 67 arbeiten) durch SPD und Müntefering.

Dax-Konzerne steigern Gewinne um jährlich 60% und entlassen 10tausende.

Jetzt ist bald in BaWü und Rhld-Pfalz Landtagswahl, da muss die SPD wieder mal in die Wahlkampf-Lügen-Trickkiste greifen.

Wer links wählen will, wählt in den Landtagswahlen die WASG Partei Arbeit & soziale Gerechtigkeit - Die Wahlalternative, bekannt durch Lafontaine, Maurer und Gysi.
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18.02.2006 21:24 Uhr von JFranklin
 
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Lohnentwicklung: Das Problem ist meiner Meinung nach nicht ein zu geringes Lohnniveau bei den normalen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen. Sondern das Problem ist, dass eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung immer weniger der Normalfall der Beschäftigung ist.
Bevor nach einer Lohnerhöhung geschrien wird, sollten zuerst die 1,50€-Jobs und die 400€-Jobs abgeschafft werden.
Wichtiger als die Lohnhöhe ist, dass keinem Beschäftigten die Sozialversicherung versagt werden soll.
Wenn alle Bschäftigungsverhältnisse wieder sozialversicherungspflichtig wären, würden sich viele momentane Probleme von selbst lösen oder zu mindest kleinger werden. Unter anderem die Probleme im Gesundheitssystem und bei der Rentenkasse.
Da inzwischen erwiesen ist, dass durch 1,50€-Jobs und durch 400€-Jobs in vielen Fällen normale sozialversicherungspflichtige Beschäftigunsverhältnisse ersetzt wurden, müssen die Politiker endlich bereit sein eine Neubewertung des Nutzens dieser Maßnahmen zu treffen. Es kann doch nicht sein, dass Arbeitsplätze geopfert werden, um die Statistik zu schönen.
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18.02.2006 22:52 Uhr von Jan_Ullrich
 
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Populistisch Machen sie eh nicht, statt dessen sollte man mal deutschland wieder aufbessern egal ob exportweltmeister, pisa verlierer oder was...Hauptsache Deutschland ist GUT und dann sit egal wie die anderen sind, die haben auch ihre Problem. Man sollte auch nicht so aufs wachstum gucken, es kann nicht ewig aufwärtsgehn....
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18.02.2006 23:31 Uhr von stellung69
 
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autos kaufen keine autos Diese Aussage muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen...
Damit ist die ganze Problematik in einem Satz erklärt........
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19.02.2006 11:26 Uhr von pulverschmid
 
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Aber Hallo Herr Struck! Das haben Sie auch gemerkt? Sind das nicht sehr unsozialdemokratische (oder unneolibarale) Töne?
Sein früherer Parteichef hat allerdings zugunsten einer sehr kleinen aber sehr kräftigen Machtgruppe von Superreichen noch bis vor kurzem das genaue Gegenteil behauptet und leider auch durchgedroschen (vgl. Wirtschaftsführung, Volksverarmung u.a.). Daß Henry Ford ein durchaus wissender und schlauer Bursche und grandioser Geschäftsmann war, ist den sehr dunkelroten Genossen nun auch aufgefallen. Es geschehen ja noch Zeichen und Wunder. Nur, ihr eigenes System haben sie bisher ganz und gar nicht durchschaut und beherrscht, sondern das ´Volk zugrundegeschunden und sich gewundert, daß der ganze Plunder nicht mehr rollen kann. Aber die Superreichen sind nun endlich gänzlich fett geworden. Wenn sie dann aber ihren Tisch kahlgefressen haben, wird´s leider keinen rechten Nachschub mehr geben, weil sie ihre Quelle getötet haben.
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19.02.2006 15:20 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Der Satz ist doch S Was nutzt das wenn immer weniger Leute mehr Geld bekommen. Denn das ende vom Lied kennen wir. Die Arbeiter werden zu teuer, also gehen die Firmen ins Ausland. (mir fällt jetzt keine Firma ein, aber da gab es bestimmt eine die es schon gemacht hat, vielleicht sogar mehr? Kann ich mir gut vorstellen)

Also, wir brauchen keine "vernünftige Lohnentwicklung" sondern das wir brauchen ist ein "vernünftige Preispolitik/Steuerpolitik" also drastische Senkung der Lebenskosten/Unterhaltungskosten. Denn nur das schafft Leute in Lohn und Brot und es sorgt dafür das bei uns investiert/produziert wird.

Also wie gehabt dieser Weg ist der in die Falsche Richtung. Denn wir (DIE) müssen dafür sorgen, dass die Firmen/Ausländische Käufer angelockt werden und nicht vertrieben werden. Denn dann kommt zwangsläufig UNSERE interne Wirtschaft wieder ins laufen und damit auch Arbeitsplätze, zwar billige aber besser als keine oder weiterer Abbau.

Tja, wenn man keine Ahnung oder alternative hat geht man in die Politik, nie war dieser Satz so passend wie heute.

Und an einen
Ja und das mit dem TV, da haste ziemlich recht. Aber wer desinformiert werden will der soll auch dafür "selber" bezahlen, nicht auf Kosten anderer.

Und an den anderen, was ist denn an den Punkten schlecht, es gibt mindestens 3 Punkte die die aktuelle Regierung davon schon umsetzen will bzw. tut.

Der Ideenkatalog/Agenda war ja mal länger, er hatte ein paar Punke mehr.
Die ungefragt gestohlen wurden.

Wie die IP-Speicherung, und das mit dem Grundgesetz lernen für Einwanderer und auch die Kostensenkung durch "moderne XX-Zwangsarbeiter" (Ein-Euro-Jobber), nur haben die das leider falsch abgekupfert, denn so war es nicht gedacht.

Ja und wie man folgend sieht. Bekommt der Entwurf immer mehr an Form, Hartz IV wurde ja auch nicht an einem Tag entworfen.

2. Neuaushandeln der Schuldenkonditionen. Dies ist natürlich u.a. auch für Eigentumsbesitzer gedacht um die Raten weiterzubezahlen zu können. Weil es könnte für einige eng werden. Natürlich ist es auch ein wenig drastisch, da dadurch der Besitz nur noch halb soviel wert ist, aber wer es sich leisten kann/konnte. Also wer Betuchter ist/war muss eben auch mal ein bisschen was abgeben. Also besser, als wenn es immer nur die Armen oder untersten trifft. Und die Unterhaltskosten in Deutschland sind Punkt 1 ja auch wohl oder übel auch besser/günstiger.



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19.02.2006 15:34 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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UPS Absicherung vergessen: Damit mir keiner den Voss macht. :-(

"UN-Menschenrechtserklärung vom 10.12.1948, Artikel 19" (Gilt noch "auch in Deutschland!!!" hoffe ich)

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung, dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Menschenrechte auf Wikipedia
http://de.wikipedia.org/...
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19.02.2006 16:21 Uhr von SchlachtVati
 
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@Das Allsehende Auge: Also, wir brauchen keine "vernünftige Lohnentwicklung" sondern das wir brauchen ist ein "vernünftige Preispolitik/Steuerpolitik" also drastische Senkung der Lebenskosten/Unterhaltungskosten. Denn nur das schafft Leute in Lohn und Brot und es sorgt dafür das bei uns investiert/produziert wird.


selbst das wird nicht von dauer sein , geht auch garnicht !!!

durch den urzins , ist die preisentwicklung immer an die deflation bzw. inflation gebunden , so das sich der mehrwert immerwider selbst aufschaukelt !!!

wünschenswert wäre folgende idee , warum zahlt der staat nicht an sich selbst miete , anstatt vom größten teil der konsumenten , immer nur den zins der staatsverschuldung zu finanzieren ca 60-70% der miete , , na kommst drauf warum das poltiker palaver so streßig ist?


btw:@thread

nachdem man nette sachen über 20% ausspuckt , kommt der spd die idee sehr nahe , die anderen genossen näher an sich zu binden , die sowieso bald mehr geschröpft werden , trotz des vielleicht höheren bruttos , wird es weit weniger netto sein !!!

die enteignung der "normalen" (steuerzahler) kommt mit immer größeren schritten vorran !!!

RICHIG SO !!! lol
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19.02.2006 16:35 Uhr von «azero»
 
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@swald: ad 1. Kommentar: FULL ACK

ad 2. Kommentar: Öhm, *lol

Das Allsehende Auge hat lediglich deinen recht allgemeinen Gedanken konkreter gefasst, als er/sie sagte "Firmen die übermässig auf kosten anderer gewinn machen, werden dazu verpflichtet Prozentual die Arbeitslosen einzustellen. (eventuell durch Arbeitsteilung)".

Ergo: Nichts anderes würde Arbeitszeitverkürzung verursachen.

Der 5. Vorschlag ist bereits heute Alltag.

Der 6. Punkt bezieht sich u.a. auf das Grundgesetz, Art. 34:

> Verletzt jemand in Ausübung eines ihm
> anvertrauten öffentlichen Amtes die ihm
> einem Dritten gegenüber obliegende Amtspflicht,
> so trifft die Verantwortlichkeit grundsätzlich
> den Staat oder die Körperschaft, in deren
> Dienst er steht.

Dieser interessante Universalschutz ist wohl durchaus überdenkenswert, ohne dass man dazu gleich die Marktwirtschaft abschaffen muss. Oder definiert sich deine Auffassung von Marktwirtschaft durch Korruption und Vetternwirtschaft? (Das wäre zwar überaus realistisch, aber, ehrlich gesagt, ich zweifle so viel Realismus an. Insbesondere, wenn er von dir kommt. SCNR ;))

Auch der 7. Punkt bezieht sich auf das deutsche Grundgesetz, Art. 14, Abs. 2, in dem es heißt "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.". Per definitionem ist in einer Demokratie die Allgemeinheit das Volk, also der Staat, das System, das Wirtschaftssystem selbst. Hohe Vermögen, die also dem Wirtschaftssystem (vgl. "Volk") schaden, weil sie nicht oder unzureichend im Umlauf bleiben (da, wo sie aber - anders als in sozialistischen, in denen die Wirtschaft nur mittelbar vom Geldfluss abhängt - in kapitalistischen Systemen zwingend hingehören), qasi "partiell zu enteignen", also um den Schaden verursachenden Teil zu bereinigen, ist dem Kapitalismus weit förderlicher als einem "nicht-marktwirtschaftlich orientierten System".

Das sieht übrigens auch das Grundgesetz im Art. 14, Abs 3 vor. Dort heißt es wörtlich "Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. ... Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen.". Willst du also der Bundesrepublik (und ihrem GG) unterstellen, sie würde sich selbst zerstören wollen?!

Und der 8. Punkt weist nur auf ein interessantes Phänomen hin, das schon seit einiger Zeit Ausdruck der reformpolitischen Unfähigkeit der sogenannten Reformer ist: In Europa besitzen die meisten Länder lohn- und einkommenspolitische Degressionsdeckelungen. Selbst Großbritannien als überaus aggressiver "Reformer" hat sowas.

Willst du behaupten, Großbritannien sei auf dem Weg zu einer "nicht-marktwirtschaftlich orientierten Ordnung"?

Und auch der 18. Punkt legt nur dar, was heute bereits Realität ist: Die "öffentlich-rechtlichen" Medien (ÖR) sind bereits heute Bezahlsysteme. Daran würde sich nichts ändern, abgesehen davon, dass man laut sagen würde, dass der Kaiser tatsächlich nackt ist, anstatt sich hinter scheinheiligen Phrasen zu verstecken.

Und, mal ernsthaft: Das ÖR hat einen Grundversorgungsauftrag - keinen "Rundum-Glücklich-Auftrag". Mit 61 Rundfunk- und 18 Fernsehprogrammen wird der Auftrag der Grundversorgung mehr als übererfüllt. Das ist wie in der DDR, in der auch permanent stolz darauf hingewiesen werden musste, dass man die Ernte wieder mal mit 160% der Quote einbringen konnte...
Ein Beschneiden dieses Wildwuchses würde die ÖR wieder in die Bahnen ihres Versorgungsauftrags (vgl. Rundfunkdienste-Staatsvertrag) lenken und helfen, die explodierenden Kosten zu reduzieren.

M.E. würde es völlig ausreichen, EIN "staatliches Fernsehprogramm" und je Bundesland/Großraum ein weiteres Radioprogramm zu finanzieren. Zusätzliche Regionalversorgung nach amerikanischem Prinzip kann dabei in privater Hand bleiben, ohne dass die staatliche eingeforderte Grundversorgung leiden müsste. Auch dann, wenn man auf die Darstellung dynamisierter Webinhalte gänzlich verzichten würde.
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19.02.2006 19:07 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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«azero»: Oder 3. kann hier angewendet werden.

§ 291Wucher

(1) Wer die Zwangslage, die Unerfahrenheit, den Mangel an Urteilsvermögen oder die erhebliche Willensschwäche eines anderen dadurch ausbeutet, daß er sich oder einem Dritten

1. für die Vermietung von Räumen zum Wohnen oder damit verbundene Nebenleistungen,
2. für die Gewährung eines Kredits,
3. für eine sonstige Leistung oder
4. für die Vermittlung einer der vorbezeichneten Leistungen

Vermögensvorteile versprechen oder gewähren läßt, die in einem auffälligen Mißverhältnis zu der Leistung oder deren Vermittlung stehen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Wirken mehrere Personen als Leistende, Vermittler oder in anderer Weise mit und ergibt sich dadurch ein auffälliges Mißverhältnis zwischen sämtlichen Vermögensvorteilen und sämtlichen Gegenleistungen, so gilt Satz 1 für jeden, der die Zwangslage oder sonstige Schwäche des anderen für sich oder einen Dritten zur Erzielung eines übermäßigen Vermögensvorteils ausnutzt.

(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1. durch die Tat den anderen in wirtschaftliche Not bringt,
2. die Tat gewerbsmäßig begeht,
3. sich durch Wechsel wucherische Vermögensvorteile versprechen läßt.

http://dejure.org/...

---------------------------------------------------------------------------

Und hier noch was. Für die mit "Sex" Geld machen/machten. Der Zug ist auch abgefahren. Man muss nur nach den Gesetzen handeln. Also Geld zurückzuholen ist genug, leider aber nur bis es verjährt ist. Aber ist ja schon mal etwas. :-)

§ 138

Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher

(1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.

(2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.

http://dejure.org/...

---------------------------------------------------------------------------

Und SchlachtVati.
Ist doch besser als nichts zu tun. :-) Und wie soll es deinermeinung funktionieren. Die Leute hier zu Brot und in Arbeit zubringen bzw. dass hier was passiert, statt im Ausland die Arbeitsplätze geschaffen werden.
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19.02.2006 21:15 Uhr von SchlachtVati
 
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@Das Allsehende Auge: "Die Leute hier zu Brot und in Arbeit zubringen bzw. dass hier was passiert, statt im Ausland die Arbeitsplätze geschaffen werden


tzja , die beneluxstaaten haben irrgendwie noch pflichtgefühle für ihre wähler ;)



jedoch kann man schon sagen , das das gegenwertige wirtschaftssystem zum wachsen verdammt ist ! und das geld bzw. die krediteinheit , bringt uns ziemlich (relativ) schnell auf den boden der tatsachen zurück ! NOCH funktioniert einigermaßen die REPUBLIKFLUCHT ;) , wie gesagt noch . sie werden widerkommen

guck mal http://shortlink.co.uk/... , komischerweise haben unsere "befreier" ähnliche probleme ;)

btw: wenn man sich das geschwafel , von unseren führungsorganen , "mit mehr bildung zum erfolg und mehr wachstum" anhört , und das wirklich wörtlich nimmt . ist man fast geneigt zu behaupten , das in D nur noch akademiker , juristen rumlatschen sollen , kommt man doch dem kommunismus ziehmlich nahe , oder? alle menschen sind gleich , und bekommen (nicht verdienen) das gleiche ,oje das wird langweilig ( mit millionen arbeitslosen akademikern),....oder aber die deutschen sollen die welt beherrschen , die anderen müssen eine andere nehmen !!! :D


"gib mir ein oink" !!! :D
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19.02.2006 22:19 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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SchlachtVati: Ja, das ist auch ein Problem.

Wir sind überqualifiziert für unsere Arbeit. (zumindest die, die nicht an den Hebeln sitzen.)

Vielleicht hat das auch das zu bedeuten, was in unserem Grundgesetz steht. Dass unsere Regierung durch eine höhere Macht übernommen werden kann. Zumindest so ähnlich. *g*

Na ja, lachen und mit wehenden Fahnen untergehn.
(Ja mal nen neuen Abschlusssatz. Hoffe ich werd auch bald mal nen positiven Satz schreiben können.)

Ps. Ja, der Kommunismus rulet (haben wir ja auch schon teilweise. Ein-Euro-Jobs für den Staat.)
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19.02.2006 22:42 Uhr von SchlachtVati
 
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nicht so: pessimistisch sein ! mußt ein bisschen optimistisch in den untergang der geldgeilheit blicken !!! ;)

und die ganzen arbeitslosen "HARTZ IV-nackten-mitzen" bei den privaten haftanstalten , sorry fersehanstalten , bekommen doch widererwartetend moralische gedankenstütze , und stehen wider am herd !!!
nur ein beispiel ebend ;)
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19.02.2006 23:12 Uhr von Gunny007
 
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@Das Allsehende Auge: na endlich mal einer der was von wirtschaft versteht. die wirtschaftsexperten auf der ganzen welt sind halt luschen, dumme luschen ohne hirn.

abgesehen davon daß die chinesen es nachmachen könnten ist es immer noch egal ob der chinese einen oder zwei euro am tag verdient.
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20.02.2006 14:19 Uhr von SchlachtVati
 
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@Das Allsehende Auge: Die deutsche Regierung könnte ja gewarnt sein, aber man hält es lieber wie die drei Affen.


"Volkswirte prophezeien der indischen Wirtschaft rosige Zeiten, der Aktienmarkt steigt von Rekord zu Rekord. Die neureichen Nutznießer der Globalisierung präsentieren in der Boomstadt Bangalore ihren Reichtum - die Opfer des Wirtschaftswunders werden vergessen. --------

"Nur gut jeder Zweite von uns kann lesen und schreiben"

http://www.spiegel.de/...


LLLLLOOOOOHHHHNNNN


"as Wort Lohn steht in diesem Zusammenhang auch für Wörter mit ähnlicher Bedeutung wie Gehalt, Salär, Honorar, Gage, Erwerb, Ertrag, Entschädigung und Einkommen. Gemeint ist auf jeden Fall die Abgeltung einer Leistung, also etwas völlig Natürliches.

Lukas (10,7) zitiert Jesus so: "Der Arbeiter ist seines Lohnes wert." Und Paulus (2. Thess. 3,10) schreibt: "Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen." Wohl gemerkt, er schreibt "will" und nicht "kann". Damit meint er: Wer nicht arbeiten "tut", weil er nicht arbeiten mag, also wer arbeitsscheu ist, soll nicht essen. Und vermutlich ist damit auch gemeint: Wer nicht arbeiten muss, soll nicht essen.

Nicht arbeiten muss, wer ohne Leistung Lohn erhält, wer also ein arbeitsloses Einkommen bezieht. Damit sind keineswegs Rentner oder die Erwerbslosen, die Arbeitsuchenden gemeint, sondern die von den Zinsen ihres Kapitals lebenden Geldhalter.

Denn Lukas (6,35) zitiert Jesus in der Bergpredigt so: "Leihest, ohne Zins zu nehmen." Dies steht ganz im Einklang mit Levitikus 25,37: "Du sollst dein Geld nicht auf Zins geben." und mit Ezechiel 18,13: "Wer gegen Zins leiht, muss getötet werden."

Finanzberater brauchen gerne das verhüllende Wort Ertrag, um das Gewissen der Anleger zu beruhigen, doch auch dieses Geld muss von den arbeitenden Menschen aufgebracht werden.

Der leistungslose Lohn (Ertrag) ist aber nur zu erzielen, wo der gesetzliche Annahmezwang des Geldes nicht mit einem Weitergabeanreiz ergänzt ist. Diese rund einhundert Jahre alte Einsicht verlangt nicht mehr und nicht weniger als die Behebung des Konstruktionsfehlers beim Geld."
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20.02.2006 19:56 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Ja, ja. Genau das ist eigentlich das grösste übel an dieser Sache. Die Aktionäre/Geldgeber oder die Sponsoren. Denn die wollen viel Geld zurück haben und zwar "noch gestern". Und natürlich sind die "näher dran" am Arbeitgeber als die Arbeiter und dadurch auch wichtiger und haben mehr zu bestimmen und zu sagen. Obwohl sagen ist das falsche Wort, aber die wollen ja auch befriedigt werden.

So und bei Banken wie auch genau bei Aktien da zählt nur eins Profit, Profit, Profit. Egal wie! Ob da jetzt nun der Arbeiter auf der Strecke bleibt ist völlig egal. Der wird da nämlich schnell und gerne vergessen, denn es geht nur um "Zahlen" und sonst nichts.

Und danke Gunny007 (Wenn Du das ernst meintest)

Tja, ich bin ja auch einer der nicht nach denn veralteten Lehrbüchern rechnet, bzw. rechnen muss, sondern nach neuen Unbekanten. Anders gesagt direkt am Objekt (Deutschland). Und wer sich mal mit "Fall Deutschland" beschäftigt hat, der weiss und wusste dass es versagen musste, versagt hat. Was ja diese angeblichen Wirtschaftsexperten gemacht und geschaffen haben und das Resultat sieht man ja jetzt (erst). Also wie immer erwähnt, der Falsche Weg, also umdrehen und das Gegenteil machen. eben wie beim Autofahren. Tja zwei. Denn der beste Wirtschaftsexperte ist wie erwähnt, der der hier lebt und die Strasse kennt (metamophorisch gesagt). :-)
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20.02.2006 20:06 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Nachmerkung: Und wie eigentlich Henry Ford meinte. Nur Arbeiter kaufen Autos. (Nur wenn man eben keine Ahnung hat...) :-)
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20.02.2006 20:21 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Alle guten dinge sind drei: The Secret
http://www.thesecret.tv
(Es ist nicht das Geheimnis was oft im Internet Spekuliert wurde) :-)

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