18.02.06 16:54 Uhr
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Nyon: Freispruch für Polizisten bei deren Einsatz ein G8-Gegner schwer verletzt wurde

Bei einem Polizeieinsatz im Kanton Waadtland (Schweiz) während eines G8-Gipfeltreffens war im Jahre 2003 ein Demonstrant schwer verletzt worden. Beim Prozess wurden die zwei angeklagten Beamten jetzt freigesprochen.

Der Staatsanwalt hatte im Laufe des Prozesses die Anklage auf fahrlässige Körperverletzung zurückgezogen, da die Situation auf der Autobahnbrücke, wo sich der Vorfall ereignete, unübersichtlich gewesen sei.

Einer der Aktivisten war schwer gestürzt, nachdem ein Polizist ein Seil, an dem der G8-Gegner hing, durchtrennt hatte. Die Demonstranten hätten sich aber mit ihrer Aktion hauptsächlich selber in Gefahr gebracht, so die Staatsanwaltschaft.


WebReporter: stellung69
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizist, Einsatz, Gegner, Freispruch
Quelle: www.blick.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2006 16:27 Uhr von stellung69
 
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Ich habe generell nichts gegen Demonstrationen, aber das hier finde ich schon ein sehr gutes Urteil, denn es wäre nun mal nicht so weit gekommen, wenn sich die Aktivisten nicht in diese Gefahr begeben hätten.
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19.02.2006 16:14 Uhr von Jesse_James
 
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Na bei solchen Urteilen kanns dann lustig: werden, wenn Greenpeace wieder gegen Atommülltransporte oder ähnliches auf hoher See demonstrieren wird.

Die Aktivisten bringen sich auch stets in Gefahr, sogar in Lebensgefahr.

Dann heißt es später vor Gericht, Selbst schuld !
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19.02.2006 20:04 Uhr von Shaft13
 
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@jesse_james: Und das ist auch gut so.

Wenn die Trottel sich unbedingt in Gefahr begeben, dann haben sie halt Pech gehabt wenn ihnen was passiert.
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19.02.2006 20:20 Uhr von Julius_Caesar
 
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ist: ja toll zu sehen, wie sehr die ganzen menschen hier verfassungstreu sind.

freie meinungsäußerung? fehlanzeige. wenn man nicht brav zuhause hockt, wird man wenn man pech hat zusammengeknüppelt.
auch wenn man völlig friedlich auf demos geht, kann man nicht sicher sein das man unverletzt heimkommt.
ist vielleicht das deutschland?

die zwei menschen die am seil hingen haben eine exzellente form des gewaltfreien widerstands geprobt. hätte man die autos der gipfelteilnehmer in die luft jagen sollen als alternative dazu? ich denke wir sind uns einig das das der falsche weg wäre.
dennoch hat die polizei völlig überreagiert und staat und justiz schützt sie.
nur weil ein sadist in uniform meinte sein messer zu ziehen haben zwei menschen lebenslange verletzungen. die eine ein lebenslanges trauma, der andere wird nie wieder laufen können.
wen es interessiert: http://www.gipfelsoli.org/... (der konkrete fall)
http://www.gipfelsoli.org


hoch die internationale solidarität! :)
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19.02.2006 20:20 Uhr von vostei
 
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erinnert: mich irgendwie an

"Spring!"

von Ramstein auf Rosenrot...

*rofl*
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19.02.2006 22:03 Uhr von Jesse_James
 
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@Shaft13: "Und das ist auch gut so.

Wenn die Trottel sich unbedingt in Gefahr begeben, dann haben sie halt Pech gehabt wenn ihnen was passiert."


Im Gegensatz zu dir ergreift meine Aussage keinerlei Partei.

Dir scheint es egal zu sein ob du neben einem Atommeiler/Endlager wohnst, Dünnsäure in deiner Küstenregion ausgepumpt wird oder ähnliche Dinge die deiner Gesundheit nicht garade zuträglich sind in deiner Nähe verklappt werden.
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20.02.2006 08:43 Uhr von pixelfool
 
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@ shaft 0,13: Leute wie Du sind die wahren Feinde der Demokratie. Dich interessieren keine Hintergründe - es reicht Dir, pauschal festzustellen, dass Demonstranten "Idioten" sind und somit schon mal schwerste Verletzungen verdient haben.
Man mag unterschiedlicher Ansicht sein, ob das Handeln des Polizisten korrekt war (meiner Ansicht nach hat er mindestens fahrlässig gehandelt), aber Deine Pauschalisierung ist einfach erbärmlich!
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20.02.2006 08:51 Uhr von pixelfool
 
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@ stellung69: Sicher wäre es nicht zu den Verletzungen gekommen, hätten sich die Demonstranten nicht abgeseilt. Aber mit der Begründung kann man auch den Massenmord der Chinesen auf dem "Platz des himmlischen Friedens" entschuldigen - schließlich wussten die Demonstranten, dass es gefährlich ist, gegen ein Regime zu protestieren.
Meiner Ansicht nach hat der Polizist klar fahrlässig gehandelt - er hätte damit rechnen müssen, dass das Seil nicht grundlos dort hängt. Und das Abseilen als Protestform ist auch nicht gerade eine sonderlich neue Erfindung von Demonstranten, sondern eine recht bekannte Protestform (z.B. Greenpeace-Aktionen).
Aber nachdem ich mir mal ein paar Fotodokumentationen von polizeieinsätzen gegen Demonstrationen in der Schweiz angesehen habe, wundert mich das Urteil nicht im Geringsten.

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