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Katholischer Pater verteidigt Evolution - Wäre Jesus bei den Aliens?

Der päpstliche Wissenschaftler George Coyne sieht keinen Gegensatz zwischen der Schöpfungsgeschichte der Bibel und der Urknalltheorie. Die Wissenschaft kann keine Aussage über Gott machen. Die Schöpfungsgeschichte sei aber auch keine Wissenschaft.

Der 73-jährige Jesuit und Astrophysiker ist Leiter der päpstlichen Sternwarte. Die Spekulation um intelligentes Leben auf anderen Planeten könnte für die Kirche aber problematisch sein.

Coyne: «...ich kann nicht dauernd darüber nachdenken, ob Jesus auf anderen Planeten erscheint oder ob ich Aliens taufen würde». Der Theologe und Forscher will zu allererst seine Wissenschaft voranbringen.


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Alien, Jesus, Evolution, Aliens, Katholisch
Quelle: www.archaeologie-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2006 14:12 Uhr von Thothema
 
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Endlich auch mal etwas aus dem Vatikan womit ich mitkann. Dass es eine päpstliche Sternwarte gibt war mir neu. wenn ich an die Amerikaner und deren Evolutionsstreit denke, ist die römische-katholische Kirche ja richtig progressiv. ;-)
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18.02.2006 15:06 Uhr von schniels
 
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einfach nur lächerlich, vor kurzem haben sie ja erst zugeben müssen ,dass die erde nicht im mittelpunkt steht.arme christen, da sieht man mal wieder, dass religion das messer im bein der evolution ist.tja manche menschen brauchen halt führung, war vor 60 jahren auch nicht anders.
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18.02.2006 15:38 Uhr von disco*boy
 
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@ Schniels: Danke, dass es jemand mal ausspricht, besser hätte man es nicht formulieren können. Sag mal wenn du in der nähe bist, dann lad ich dich auf ein Bier ein ! ;-)
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18.02.2006 19:34 Uhr von Joeiiii
 
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@ disco*boy: Hey, ich will auch ein Bier!!!!! ;-)

Die "Kirche" mußte schon öfters zugeben daß sie sich irrten!!!!! Ist ja auch kein Wunder bei all den Lügen und Halbwahrheiten die sie verbreitet haben im Laufe der Zeit.

Aber im Gegensatz zu früher darf man heute sagen daß die Erde nicht Mittelpunkt des Universums ist, und das ohne auf dem Scheiterhaufen zu landen :-) Ich bin froh, daß die Kirche (zumindest hierzulande) heute so gut wie keine Macht mehr hat.
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18.02.2006 23:19 Uhr von Kampfpudel
 
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@schniels: "tja manche menschen brauchen halt führung, war vor 60 jahren auch nicht anders."

Laß mal rechnen, vor 60 Jahren war 1946. Oh ja, da brauchten eine Menge Leute eine Führung, heraus aus dem Schwachsinn und der totalen Verblödung der vergangenen 13 Jahre.

@Joeiiii

Und ich bin froh, daß die Kirche heute viele soziale Einrichtungen betreut, weil unser deutscher Staat dazu nicht mehr in der Lage ist/sein will.
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19.02.2006 02:11 Uhr von Joeiiii
 
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@ Kampfpudel: Ich sagte daß ich froh bin daß die Kirche keine Macht mehr hat!!!! Ich habe nicht gesagt daß sie unnütz ist. Die kirchlichen Einrichtungen sind ja gut und schön, und das soll auch so bleiben.

Mit Macht meinte ich politische Macht. Wenn die was zu sagen hätten würden wohl immer noch die Scheiterhaufen brennen wennst sagst das die Erde nicht Mittelpunkt des Universums ist ;-)
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19.02.2006 02:29 Uhr von Disassembler
 
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@schniels stimme zu aber es geht noch weiter zurück, vor Christus und Mohammed gab es auch Religionen, da waren es halt die Götter, alles Schriftliche Werkzeuge um Menschen zu führen, also ich bin ein Evolutionsgläubiger.
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19.02.2006 12:05 Uhr von pulverschmid
 
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So weit sind wir nun schon? Da fürchten also offensichtlich die Katholiken bereits ernsthaft um ihre Götter, deren es ja letztlich auch mehrere gibt, zumindest in Form von Gehilfen und Nebenfiguren, die ja bislang auch gottähnlich verehrt wurden.
Die Forschung und Vergleiche in den Religionen, konkrete Bibelforschung mit heutigem Technologiewissen und Vergleiche zur Urgeschichte der Menschheit, lassen ja nun immer mehr den Schluß zu, daß die Götter unserer Ahnen eben bei weitem keine Götter ansich waren, sondern hochentwickelte Außerirdische, sprich Astronauten, die den gerade der Steinzeit entwachsenen Zweibeinern natürlich göttlich zur Seite standen. "Die Götter waren Astronauten" v. Dänicken, klärt dies als Beispiel hochanschaulich und viel logischer als alle Kirchenindoktrinationen. Die drei großen Religionen sind sich eben genau aus diesen Gründen urgeschichtlich, selbst bei den agierenden Personen, komisch sehr sehr nahe.
Genau und nur aus diesem Grunde schlagen sich jetzt offensichtlich Wissende der Katholen rechtzeitig auf die Seite der vielgeschmähten Evolution, damit zumindest ihr Gottgebilde einigermaßen erhalten bleibe. Ziemlich interessant!
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19.02.2006 20:42 Uhr von giminic_
 
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@pulverschmid: ganz deiner Meinung, hier ein guter Link zum Thema (in englisch)

http://www.world-mysteries.com/...
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20.02.2006 08:53 Uhr von zenon
 
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Ist das die Sternwarte, die jahrhunderte die Lehre verbreitete, dass die Sterne an der die Erde umgebende Kristallhaube aufgehängt sind? ;-)
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20.02.2006 14:04 Uhr von fun_jan
 
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hehe ist das nicht zufällig die selbe Kirche, die schon im Jahr 1992 (!) Galileo Galilei rehabilitiert hat, nachdem er 360 Jahre vorher fast dafür auf dem Scheiterhaufen gelandet wäre, nur weil er behauptet hat, dass die Erde gar nicht der Mittelpunkt der Welt ist?
Auf die Märchen der katholischen Kirche sollte man einfach nichts geben.
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20.02.2006 14:48 Uhr von Thothema
 
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@fun_jan: ...genau diese Kirche ;-): Und genau obiger Herr Coyne hat diese Rehabilitierung vorangetrieben. ( siehe Interview in der letzten Zeit) Die Sternwarte wurde übrigens erst später im 18. Jhdt. gegründet. Da scheint sich das Misstrauen des Klerus gegen die Wissenschaft verflüchtigt zu haben. Irgendwann lernts auch die Kirch...wenns auch etwas länger dauert...aber sie denkt ja auch in zeitlich anderen Kathegorien...;-)
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20.02.2006 15:00 Uhr von fun_jan
 
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naja so lange die Typen mir weismachen wollen, dass Maria durch Windbestäubung schwanger wurde, erübrigt sich jede Diskussion :-)

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