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Google verweigert Datenveröffentlichung gegenüber US-Regierung

Während Yahoo, MSN und AOL bereits ihre Suchanfragen der US-Regierung zur Verfügung stellen, verweigert sich Google nach wie vor. Die US-Regierung will so pornografisches Material besser sichten und kontrollieren.

Google sieht seinen geheimen Suchalgorithmus gefährdet und erhält durch Bürgerrechtsorganisationen wie ACLU (American Civil Liberties Union) und der EFF (Electronic Frontier Foundation) Unterstützung.

Wie ein Damoklesschwert hängt nun das bevorstehende Urteil über Google. Sollte die US-Regierung gewinnen, so würden viele Organisationen nachziehen und auch Einsicht der Daten verlangen.


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WebReporter: Danny84
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Regierung, Google, Daten, Regie
Quelle: www.heise.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2006 14:08 Uhr von Danny84
 
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Die US-Regierung wird zunehmend nervöser, sobald sie etwas nicht mehr kontrolliert. Nun ist Google das nächste Opfer des US-amerikanischen Kontrollzwangs...
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18.02.2006 15:06 Uhr von Clepto
 
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Respekt an Google: Es wundert mich, dass Google seine Daten nicht verkaufen bzw. für die US Regierung veröffentlichen will. Immerhin verkauft Yahoo zum Beispiel für gutes Geld Informationen an China. Ich hoffe mal, dass Google sich durchsetzen kann, sonst wird das Internet irgendwann lückenlos kontrolliert und das ohne wenig Aufwand.
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18.02.2006 16:04 Uhr von ika
 
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@danny84 blödsinn: Die Amis sind die einzigen die ein freies Internet wollen.

In Deutschland wird alles zensiert was mit Sex und Nazis usw zu tun hat.
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18.02.2006 16:11 Uhr von _mgt_
 
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@ika: Freies Internet ist schön und gut, so lange die Amis nur alles überwachen können ...
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18.02.2006 17:36 Uhr von Danny84
 
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@ika: ja du hast recht, die amis wollen ein freies internet, aber sie wollen es auch überwachen können. Zensieren wollen sie nicht unbedingt wie china, aber kontrollieren... erst lesen, dann posten *g*
aber ich bin stolz, meine erste eingelieferte news und sie wurde nicht auseinandergenommen *stolz ist*
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18.02.2006 18:22 Uhr von kantonanton
 
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Googel = GUT: MS= Schlecht
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18.02.2006 20:38 Uhr von TheManneken
 
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@kantonanton: Was hat Multiple Sklerose mit Google zu tun???
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18.02.2006 21:28 Uhr von sebix
 
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Google: geht es nicht um irgendwelche Privatsphäre oder gar Menschenrechte, denen geht es nur ums Geld. Mit der chin. Regierung arbeiten sie in Sachen Zensur ja schließlich auch zusammen.
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19.02.2006 00:44 Uhr von Joeiiii
 
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Zu Recht: Google versucht natürlich, und das zu Recht, seine "Geheimnisse" zu schützen.

Wenn ich was hätte womit ich Geld verdienen kann (so wie bei Google), dann würde ich auch nicht riskieren wollen daß dieses Geheimnis ans Licht kommt.

Es wäre das Gleiche wie wenn die US-Regierung Coca Cola dazu auffordern würde ihnen ihr Rezept für Cola zu verraten. Die hätten da bestimmt auch was dagegen.

Ich sehe da Google im Recht!!!!

@ ika
Es ist auch gut so daß in Deutschland alles zensiert wird was mit Nazis zu tun hat!!!! Ausnahmen sind natürlich Infos über Nazis. Verboten und zensiert gehört aber der ganze rechtsradikale Dreck, die Wiederbetätigungseiten, die Seiten wo zum Judenhaß aufgerufen wird, etc...

Bei Sex hört sich die Zensur allerdings auf ;-) Aber wer die richtigen Seiten kennt der kommt sowieso ans Ziel. ;-)

Kann schon sein daß das Internet bei uns auch irgendwann so zensiert wird wie in China (dazu braucht es nur ein paar Deppen in der Regierung), nur wird es immer Suchmaschinen geben die trotzdem was finden. Google ist ja nicht die einzige Suchmaschine der Welt.

Muß dann mal eine Suchmaschine dicht machen weil sie sich nicht an die Zensur hält, dann schießen 5 andere hervor, so wie bei den Filesharingprogrammen.
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19.02.2006 07:42 Uhr von buckowitz
 
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@Joeiiii: Schmarren! 1. Rezept für Cola schon lange bekannt. Aber die Story vom Geheimnis hält sich und fällt unter "urban legends".

2.Interesse einer Regierung an Cola-Rezept? Wie lächerlich...

3.Du bist für Freiheit im Internet und schreibst im gleichen Atemzug, welche Seiten Deiner Ansicht nach gesperrt werden müssen? Denkst Du eigentlich nach? Ob im Internet rechtsradikale Hetzseiten stehen oder linksradikale ist mir vollkommen egal. Entscheidend ist doch, wie meine Erziehung gelaufen ist und wie kritisch ich denken kann, ob ich auf solche Parolen anspringe oder nicht.

4.Steht der entscheidende Satz in der news: "Google sieht seinen geheimen Suchalgorithmus gefährdet..."

5. Eine Suchmaschine, die offenkundig zensiert, gibt demnach u.U. die Suchanfragen weiter, so wie der e-mail- und Telefonverkehr auf Schlüsselwörter gescannt wird. Das wiederum hiesse, man findet nicht nur entsprechende Seiten nicht, man bekommt u.U. Besuch von "netten Herren", denen man sich erklären muss.

6. Glaube ich sehr wohl, dass die Suchanfragen bereits gescannt und überwacht und bei Bedarf verfolgt werden, auch bei Google, wenn auch nicht durch Google selbst. Der Aufwand ist grösser, aber die Datengier wird auch immer grösser....

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