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Libyen: Mindestens neun Tote bei Aufstand gegen Mohammed-Karikaturen

1.000 Aufständische fanden sich in der Stadt Bengasi/Libyen nach dem Freitagsgebet vor der italienischen Botschaft ein, um ihren Unmut gegen die Mohammed-Karikaturen kundzutun. Als Demonstranten auf das Gebäude losstürmten, schoss die Polizei.

Neun Libyer starben dabei mindestens. Die Proteste waren offenbar eine Reaktion auf die Aktion des italienischen Ministers Roberto Calderoli (Lega Nord). Er ließ T-Shirts mit den verhassten Karikaturen produzieren.

Ministerpräsident Silvio Berlusconi äußerte, dass Calderoli so schnell wie möglich sein politisches Amt aufgeben solle. Calderoli warb dafür, den Dialog mit den Moslems aufzugeben. Auch würde er jedem ein T-Shirt schenken, der ihn darum bittet.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Libyen, Aufstand, Karikatur, Mohammed-Karikatur
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2006 03:24 Uhr von no_trespassing
 
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Wer immer auch diese 12 Karikaturen produzierte, wird sich sein Leben lang Schuldvorwürfe machen. Mindestens ein Dutzend Leute kamen dafür ums Leben.

Vor allem wird das ganze erst recht angeheizt durch die Vorhaben des Iran: Atomare Forschung, Ölbörse, etc.

Diesen Karikaturen kommt eine Schlüsselrolle zu: Greifen die USA den Iran an, stehen gerade jetzt viele der islamischen Länder an dessen Seite: Syrien, Libanon, evtl. auch Indonesien, Pakistan, Afghanistan, Libyen, etc.
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18.02.2006 11:57 Uhr von m4rius
 
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ob die: Karikaturisten sich wirklich sooviel Vorwürfe machen müssen. Sieht man mal wieviel kranke Leute es dort hinten gibt....
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18.02.2006 12:55 Uhr von rheih
 
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Karikaturen: Die Karikaturen stammen von zwölf Zeichnern und sind bereits am 30. September 2005 erschienen!!! Ahmed Akkari, Sprecher der kleinen "Islamischen Gemeinschaft in Dänemark" und ihr religiöser Führer Ahmed Abu Laban erstellten dann ein mehrseitiges Dossier, legten diesem drei neue Zeichnung bei, die mit den zwölf gar nichts zu tun hatten. Sie begaben sich dann mehrmals nach Ägypten, Syrien und in den Libanon und zeigten ihre Akte, in der meistens falsche Behauptungen standen, rum.

Doch erst im Januar, als eine Zeitung aus Norwegen die Zeichnungen abdruckte, ging der Protest los...
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18.02.2006 13:40 Uhr von Jimyp
 
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Vorwürfe??? Diese Menschen sind ihrem eigenen Wahn erlegen.

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