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Proteste gegen Telekommunikationsüberwachung

Nachdem sich der Bundestag für eine verdachtsunabhängige Überwachung der Telekommunikation ausgesprochen hat, kritisieren nun Datenschützer und Internetprovider die Befürwortung scharf.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar befürchtet, dass die angesammelten Informationen nicht zur Bekämpfung von schweren Verbrechen genutzt wird, sondern, um zum Beispiel Filesharer zu fassen.

Der einzig positive Punkt an dem Beschluss des Bundestages sei laut Branchenverband Bitkom, dass nun auch der Bundestag die Regierung auffordert, die Firmen für die aus der Überwachung entstehenden Kosten zu entschädigen.


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WebReporter: Deathwing86
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Telekom, Protest, Telekommunikation
Quelle: www.heise.de
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17.02.2006 17:31 Uhr von Deathwing86
 
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Ich finde, dass die Proteste ein Anfang sind um gegen diesen Beschluss vorzugehen. Leider müssen sich alle dagegen wehren um etwas zu bewirken. Da die meisten Menschen allerdings kein Interesse an der Sicherheit ihrer Privatssphäre haben, sehe ich schwarz. Ein weiterer Schritt in Richtung Überwachungsstaat nach George Orwell ist getan.
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17.02.2006 22:18 Uhr von megaakx
 
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Eine Frage: Könnte sowas überhaupt klappen ohne am Ende zu einem Kollaps zu führen? Ich meine, tagtäglich fällt an einem Knotenpunkt in Frankfurt ein Datenberg an, der auf über 639000 CDs passen würde. wer soll das bezahlen? König Kunde? Oder doch lieber der Steuerzahler? Sieht so aus als wäre der Bürger, der wohl zu beider Kategorie zählt in jeder Hinsicht der Gelackmeierte.
Hoffentlich hat man auch ein Recht auf Anfrage, stell ich mir lustig vor wenn man beantragt, die gesammelten informationen offen zu legen...

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