17.02.06 09:24 Uhr
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China: Zensurkritik sogar aus der kommunistischen Partei

Nach einem Bericht des Nachrichtensenders N24 regt sich der Widerstand auch von Seiten einst führender Propagandafunktionäre gegen die derzeitige Zensur. In einem offenen Brief wurde von ihnen Protest gegen die derzeitigen Zustände eingelegt.

China, das sich in einer Zeit des politischen Wandels befinde, laufe Gefahr, dass sich die Massen deswegen gegen die Staatsführung auflehnen, so die Befürchtung.

Der Bericht schildert darüber hinaus die Situation der Zeitungen im heutigen China. Journalisten müssen den Mittelweg zwischen Parteikonformität und dem Wunsch nach interessanten Geschichten finden, die der Zensur standhalten.


WebReporter: Der Erleuchter
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Partei, Zensur
Quelle: www.n24.de

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17.02.2006 00:00 Uhr von Der Erleuchter
 
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Europa und der Rest der Welt sollte sich vielleicht besser aus chinesischen Belangen raushalten. Der Prozess der Demokratisierung bedarf keiner Hilfe von uns - solche Prozesse vollziehen sich alleine oft effektiver sobald die Zeit reif ist dafür.
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17.02.2006 09:56 Uhr von PBernd
 
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@Autor: Tolle Meinung: Sollen die doch die Menschenrechte mit Füßen treten und Demonstrationen mit Panzern beenden.
Kann uns doch egal sein.
Wo wären wir heute, wenn die Amerikaner damals auch so gedacht hätten.
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17.02.2006 10:10 Uhr von summertime
 
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@erleuchter: Du weißt schon wie es dort für die Menschen ist zu Leben? Übrigens auch das Land mit den meisten Todesstrafen...

Würdest Du den Satz auch sagen wenn Du dort leben würdest?
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17.02.2006 10:59 Uhr von D4redevil
 
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jaja: und was hat es gebracht als sich die USA das erste Mal eingemischt haben?? Ich stimme ihm da voll und ganz zu! Es kann nur Demokratie geben, wenn die Leute reif dafür sind, sonst endet es wie im Irak, in Afganistan und wie in Deutschland nach dem ersten Weltkrieg!

Demokratie kann nicht erzwungen werden! Außerdem leben in China auch die meisten Menschen, schon klar, dass da auch die meisten hingerichtet werden!
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17.02.2006 11:19 Uhr von maki
 
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Pernd & Si-Sa-Summsebiene :-): "Sollen die doch die Menschenrechte mit Füßen treten"
So wie gewisse Menschenrechte in verschiedensten westlichen Ländern, das hiesige mit eingeschlossen?

"und Demonstrationen mit Panzern beenden."
Ein (unentschuldbares) einziges Mal vor 17 Jahren, und das auch nur, weil denen die langjährigen westlichen Erfahrungen in Demonstrationauflösung mit Wasserwerfern, gepanzerten Polizeifahrzeugen, Tränengas, Schlagstöcken und vermummten Staatsdienern fehl(t)en.

"Du weißt schon wie es dort für die Menschen ist zu Leben?"
Er vielleicht nicht, ich nicht und Du sicherlich auch nicht...

"Würdest Du den Satz auch sagen wenn Du dort leben würdest?"
Hmm, vielleicht - und auf jeden Fall JA, wenn die Alternative dazu aus massiver, tödlicher Einmischung (Embargo, Bomben, Volksverhetzung) von aussen besteht.
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17.02.2006 11:54 Uhr von jens3001
 
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Welt im Wandel? Es stimmt nachdenklich wenn man überlegt welche Phase die Menschheit derzeit wieder mal durchmacht.
Auf der einen Seite die Angst vor einem Atomkrieg und einem alles beherrschenden Kapitalismus.
Auf der anderen Völker die endlich mal ihren Hintern bewegen und sich gegen die "Oberen" zur Wehr setzen.

Oder täuscht das nur und die Medien vermitteln hier absichtlich ein bestimmtes Bild um die wegen den aktuellen negativen Ereignissen und Zukunftsängsten etwas zu beruhigen?

@Meinung des Autors:
Du hast Recht. Demokratie, sofern diese überhaupt zu erreichen ist (meiner Ansicht nach in Staaten die nur "etwas" grösser sind eine reine Utopie), muss vom Volk aus kommen und auch durchgesetzt werden.
Anders funktioniert das nicht. Eine erzwungene Demokratie (mit gezwungen meine ich nicht die Staatsoberhäupter die der Demokratie weichen müssen sondern das Volk) kann gar nicht wirklich existieren.
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17.02.2006 12:52 Uhr von AntiSatan
 
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@Autor, du hast vollkommen RECHT
Demokratie muss von innen komm von Aussen ist es eher Kriegsführung, siehe z.B. Iran....Wie zur Zeit die USA die "Demokratischen" Kräfte mit zigmillionen fördern will..
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17.02.2006 13:44 Uhr von PruegelJoschka
 
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Menschenrechte? Was das? Menschenrechte ist das, was du glaubst zu haben, um dir jeden Tag zu sagen, das du dein Schicksal in einer sicheren Umgebung selbst bestimmst.

Es gibt keine Menschenrechte. Das deutsche Grundgesetz gilt bestenfalls in Deutschland. Aber in wirklichkeit gilt es nichtmal in den meisten Prozessen.

Dein einziges Menschenrecht ist zu sterben. Wann und wo kannst du nicht bestimmen. Den ganzen Rest bestimmen auch andere für dich! Fei nach dem Motto: "Halt die fresse, geh arbeiten und sei Froh, daß du an die Illusionen glaubst"
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17.02.2006 14:02 Uhr von necesite
 
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Beitrag: Danke Waldegg!
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17.02.2006 14:51 Uhr von maki
 
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Nur mal so am Rande Hat schon mal jemand nen hungernden "Regimekritiker" oder einen armen "Dissidenten" gesehen?

;-)
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17.02.2006 15:17 Uhr von maki
 
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Ahhja, Schade, dass man die Schriftzeichen hier nicht irgendwie betonen / hervorheben kann - denn die Betonung sollte auf "armen" und "hungernden" liegen.

Dass es überall (hier heissen sie nur nicht so) "Dissidenten / Regimekritiker" gibt, ist ja richtig. Aber diejenigen (aus den noch zu demokratisierenden Ländern), welche immer gern öffentlich vorgeführt werden, haben auf jeden Fall keine Probleme mit ihrer physischen Grundversorgung.
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17.02.2006 17:08 Uhr von maki
 
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"Gerade WEIL wir keinen Hunger leiden, ist es unsere Pflicht, einiges von unserer Kraft an jene abzugeben, die unsere Unterstützung dringend benötigen."

Ja, den Drogensüchtigen, Prostituierten, Ausgestossenen. Den teilweise fast schon menschenunwürdig Dahinvegetierenden im eigenen Lande. Den Millionen Opfern der Demokratisierungswelle in Osteuropa und den Angehörigen der Opfer der Zwangsdemokratisierung des Iraks. Den notleidenden Menschen der "Dritten Welt", welche tagtäglich zigtausendfach im Wüstensand ihr bisschen Leben aushauchen.

Aber nicht den Menschen in

- bisher für den Westen halbwegs unerschlossenen Märkten
- Gegenden mit Rohstoffen, auf welche der Westen gern alleinigen Zugriff hätte
- Volkswirtschaften, welche der Westen als stark wachsende Konkurrenz ansieht

einreden, wie mies es ihnen doch ginge.

Die (durchschnittlich) !gefühlte! Lebensqualität ist nämlich dort oft weit höher als im Westen.

"Es macht uns ein Geschwätz nicht satt..."

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