16.02.06 15:11 Uhr
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NRW: Deutschen Chirurgen gelang die Transplantation eines schlagenden Herzes

Es ist weltweit bisher einmalig: Chirurgen des Herz- und Diabeteszentrums Nordrhein-Westfalen transplantierten einer 55-Jährigen ein schlagendes Herz.

Man wendete dazu eine neue Methode der Organkonservierung an. Der Herzschlag des Spenderorgans war nur für wenige Minuten ausgesetzt. Durch mit Sauerstoff und Nährstoffen angereichertes Blut wurde das Herz bei Körpertemperatur mit einer Pumpe pulsierend gehalten.

Das Spenderherz ließ sich somit von der Entnahme bis zur Transplantation in einem Zustand wie in einem lebendigen Körper erhalten, so das Herzzentrum.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutsch, Nordrhein-Westfalen, Transplantation, Chirurg
Quelle: de.news.yahoo.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2006 15:31 Uhr von JR-Europe.de
 
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Pervers, also lebte d. Spender noch "von allein"? Naja, wenn es dessen uniformierter Willen war und seine Familie spiritualfreie "Materialisten", dann ist es o.k.

Gruss JR-E
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16.02.2006 16:59 Uhr von Deathmachine
 
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@JR-Europe.de: was bitte soll daran pervers sein?
schließlich geschieht es nicht einfach nur aus spaß, dass man dieses herz weiter schlagen lässt, sondern weil es dadurch besser transportiert werden kann, bzw. es nimmt dabei weniger schaden....
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16.02.2006 17:03 Uhr von Dream77
 
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respekt an das können: allerdings frage ich mich jetzt....

werden organe nicht erst dann gespendet wenn man bereits tot ist?

wenn man weis man stirbt und ha nur noch ein paar stunden.. wo ist die grenze

der spender muss ja noch gelebt haben....
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16.02.2006 17:42 Uhr von JR-Europe.de
 
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@Deathmachine, Dream77 gute Spender, weiter so: Naja ich hoffe das klappt auch bald mit der Leber, neee nicht wegen Saufen ... sondern weil sie einem noch wichtigeren "Organ" sehr ähnelt.

Gruss Jens
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16.02.2006 17:56 Uhr von Dream77
 
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versteh ich jetzt nicht so ganz deinen comment... womit denn weiter so? mit hinterfragen? und was haben die guten spender damit zu tun?
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16.02.2006 18:30 Uhr von Borgir
 
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@jr-europe.de: das herz des spenders hat noch geschlagen. aber zwischen schlagendem herzen und leben gibt es einen himmelweiten unterschied.
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16.02.2006 19:11 Uhr von Der Erleuchter
 
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Ethisch bedenklich!!!! Ich finde es bedenklich - auch wenn der Hirntod eindeutig festgestellt wurde - ein schlagendes Herz zu explantieren. Sicher für den Chirurgen auch ein seltsames Gefühl.

Eigentlich kann man hier von keiner Konservierung sprechen - es ist eine stinknormale Lebenderhaltung. Die Technik der optimierten Nährstoffversorgung ist sicher der entscheidende Punkt, entsprechende Pumpen wurden ja schon bei künstlichen Herzen in großem Umfang entwickelt.
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16.02.2006 19:37 Uhr von JR-Europe.de
 
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@dream77, würdest Du Dein lebendes Herz spenden? Gruss Jens
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16.02.2006 19:48 Uhr von JR-Europe.de
 
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@Borgir, wenn man Menschen nur als eine Ansammlung: von Atomen und Molekülen versteht, hast Du recht.
Da ist der "zappelnde Organ-Empfänger" mehr wert, als der da mit "Hirntod" da liegt.

Wie gesagt, wenn der Spender spiritualfreier "Materialist" war ist das o.k. Allerdings haben auch die "spirituellen Träumer" nicht recht, die meinen das Herz lebt weiter im Empfänger ... nööö höchstens 7-10 Jahre, dann wird es per Stoffwechsel und "DNA-Verdrängung" ausgetauscht sein.

Gruss Jens

P.S: Meine Meinungen sind nicht dogmatisch ... man lernt nie aus. Nur "Lehrer" leisten sich das ;-)
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16.02.2006 19:49 Uhr von JR-Europe.de
 
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@der Erleuchter, neee die nennen Hirntote "Gemüse": Gruss Jens
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16.02.2006 20:01 Uhr von peppie2k
 
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Seid ihr doof? So wie ich das verstehe wurde ein Herz eines Toten für wenige Minuten "zum leben erweckt" und während dieser wenigen Minuten transplantiert. Oder bin ich der doofe?
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16.02.2006 21:48 Uhr von JR-Europe.de
 
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http://de.wikipedia.org/... ist noch frei wäre nett, wenn Du mal erklären könntest, was doof bedeutet. Trotzdem, eine gute Frage ... hmmm.

Gruss JR-E
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17.02.2006 11:32 Uhr von TheWidowmaker666
 
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Ich stimme Peppie schon zu, so wie es in der News steht (Quelle bin ich grad zu faul für ;) ) wurde das Herz nach dem Tod des Spenders ("Der Herzschlag des Spenderorgans war nur für wenige Minuten ausgesetzt") entnommen und dann mit der neuen Konservierungsmethode "frisch" gehalten.

Lesen UND verstehen...
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17.02.2006 17:15 Uhr von JR-Europe.de
 
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@TheWidowmaker666 .. also war das Herz nicht: wirklich tot, weil es reanimiert werden konnte ;-)
"Nicht mehr zu zappeln" ist für mich keine Todesdefinition, für andere ja.
Wir werden da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, der Patient soll entscheiden ... allerdings weiss die Elite und ehrliche Mediziner/Wissenschaftler, dass sie eigentlich nix wissen, wie soll da der Patient entscheiden?
Ganz zu schweigen davon, dass wir ja keinen freien Willen haben, das Rechtssystem aber davon ausgeht.
Macht ja nix, einer ist nun wirklich tot und einer lebt ... ein 0-Summenspiel ... ist doch o.k. für einige und für einige eben nicht. So ist nun mal halt das Leben ...

Gruss JR-E

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