16.02.06 14:30 Uhr
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Umweltschützer fordern kleineres Olympisches Feuer

Heute vor genau einem Jahr trat das Kyoto-Protokoll in Kraft. Laut italienischen Umweltaktivisten ein guter Grund, diesen Jahrestages gebührend zu feiern. So forderten sie das olympische Komitee auf, das Olympische Feuer auf Sparflamme zu setzen.

In dem Schreiben rechnen die Öko-Aktivisten vor, dass der Gasverbrauch der fünf Meter hohen Flamme pro Stunde dem Jahresverbrauch eines Dorfes mit 750 Einwohnern entspricht. Somit sei das Feuer ein "Monument der Verschwendung".

Eine Verkleinerung des Wahrzeichens ist jedoch eher unrealisitsch, aber laut dem Erdgaskonzern Italgas durchaus technisch möglich. Ein Zeichen setzt Turin trotzdem. Ab 18 Uhr bleiben die Lichter des Mole Antonelliana für eine Stunde dunkel.


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WebReporter: christianwerner
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Feuer, Olymp, Umwelt, Umweltschützer
Quelle: www.freiepresse.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2006 13:48 Uhr von christianwerner
 
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...und ob die Feinstaubkonzentration auch schon die Grenzwerte überschritten hat? :-)
Ich denke, eine Reduzierung auf eine z.B. 4 Meter hohe Flamme würde niemanden stören.

Der Mole Antonelliana ist übrigens auf der Rückseite der italienischen 2-Cent-Münze zu sehen.
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16.02.2006 14:31 Uhr von christianwerner
 
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Update: Flamme bleibt unangetastet: Das Olympische Komitee hat eine Manipulation des Feuers ausgeschlossen. Als Grund wurde ein zu hohes Risiko angegeben, dass die Flamme ganz erlöschen könnte. (AP)
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16.02.2006 14:44 Uhr von Jane Norma
 
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Meine Güte haben die Sorgen, so als gebe es nichts wichtigeres auf dieser Welt.
Da schüttelt sich einem der Kopf echt von alleine.
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16.02.2006 14:46 Uhr von Migg
 
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Zeichen: Es gibt sicher schlimmere Umweltvergehen als das olympische Feuer, aber ist in der Tat viel Gas, das da verbrennt
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16.02.2006 14:55 Uhr von christianwerner
 
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Olympia-Umweltschutz: Übrigens hat das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) die Olympischen Winterspiele in Turin als "die umweltfreundlichsten der Geschichte" bezeichnet. Der Preis: Sieben Millionen Euro. Auch die WWF lobte die Konzepte der nacholympischen Nutzung. Nur die Flamme blieb als größter Kritikpunkt...

http://morgenpost.berlin1.de/...
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16.02.2006 15:14 Uhr von Zenon v.E.
 
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Der Vergleich ist Blödsinn: In der Quelle steht, dass die Flamme 1500 m³ Gas pro Stunde verbraucht.
Ich brauche hier allein für die Heizung 2800 m³ Gas pro Jahr, wie soll denn von einer geringeren Menge ein ganzes Dorf heizen können?

Vermutlich hat der Schreiberling wieder mal einfach ein paar Zahlen ducheinander gewürfelt und der Vergleich des Verbrauchs bezieht sich auf die gesamte Dauer der Olympischen Spiele, das kommt dann schon eher hin.
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16.02.2006 15:30 Uhr von mhoffmannw
 
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irgendwie: versteh ich deine rechnung nicht. 1500 pro stunde wären 13.140.000 im jahr, durch 750 haushalte immer noch 17.520.

oder mach ich einen denkfehler?
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16.02.2006 15:45 Uhr von christianwerner
 
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Rechnung: Obwohl in mehreren Quellen der gleiche Wert angegeben ist, fehlt wahrscheinlich eine Null. Das wären dann 15.000 Kubikmeter Gas pro Stunde...!?
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16.02.2006 15:48 Uhr von Zenon v.E.
 
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@mhoffmannw: Das passt schon, die Olympischen Spiele dauern ja nicht ein ganzes Jahr, folglich brennt die Flamme auch nicht ein ganzes Jahr.

Wenn man für den Vergleich einfach mal 750 m³ Gas pro Person pro Jahr annimmt dann verbraucht die Flamme pro Stunde so viel Gas wie zwei Personen in einem Jahr.
Die Spiele dauern vom 10.2. bis zum 26.2, d.h. 16 Tage, d.h. 384 Stunden, d.h. sie verbraucht so viel wie 768 Personen.
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16.02.2006 20:20 Uhr von Joeiiii
 
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Is ja doof: Diese "Umweltaktivisten" meckern doch nur rum damit sie auch mal was zu sagen haben. So oft gibt es ja keine olympischen Spiele als daß man da jetzt Bedenken haben müßte.

Ich denke die Welt hat da ganz andere Probleme deren es einer Lösung bedarf.
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17.02.2006 08:28 Uhr von tc_silber
 
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Taktik: Die unbekannten "Umweltaktivisten" benutzen doch die Olympischen Spiele nur als Plattform um in die Schlagzeilen zu gelangen:

"Kuck mal, wir stehen in der Zeitung. Toll!"

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