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Äthiopien: Sauberes Wasser hat mehr hungernde Kinder zur Folge

Wie das renommierte Fachjournal "Nature" jetzt in einem Artikel berichtet, hat die bessere Versorgung und der leichtere Zugang der Bevölkerung zu sauberem Trinkwasser zur Folge, dass immer mehr Kinder mangel-ernährt sind.

Das hängt mit der gestiegenen Geburtenzahl zusammen. Die Erhöhung der weiblichen Fruchtbarkeit lasse sich aber nicht mit der gestiegenen Gesundheit, sondern mit Schonung des weiblichen Körpers erklären, so die Forscher.

Während bisher weite Wege zurückgelegt werden mussten, um zur Wasserstelle zu gelangen, ist dies bei den verbesserten Bedingungen nicht mehr notwendig.


WebReporter: Der Erleuchter
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kind, Wasser, Folge
Quelle: www.nature.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2006 11:47 Uhr von Der Erleuchter
 
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Es gibt keine einfachen Lösungen für Afrika ist wohl eine logische Schlußfolgerung. Hier zeigt sich die Notwendigkeit von Entwicklungshilfe in Form von Beratung der Familienplanung.
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16.02.2006 13:04 Uhr von real.stro
 
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ist doch kaum einer wirklich: an einer Verbesserung gelegen. Ich kann mich errinnern, dass wir in der Schule schon über das hungernde Äthiopien gesprochen haben und zum Spenden aufgefordert wurden, und das war vor über 30 Jahren.
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16.02.2006 13:11 Uhr von Mithandir
 
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Da stellt sich die Frage wofür überhaupt Spenden ,wenn mit diesem Geld die Not und die Abhängigkeit sich nur vergrößert?
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16.02.2006 13:30 Uhr von Muta
 
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Gute News, aber ist der Titel: dann nicht eigentlich falsch? ("Äthiopien: Sauberes Wasser hat mehr hungernde Kinder zur Folge")

Es steht doch grade in der News, dass es eben nicht am sauberen Wasser liegt, sondern ausschließlich am kürzeren Zugang zum Wasser.
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16.02.2006 15:01 Uhr von 117
 
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Hmm Habe auch mal einen Interessanten Artikel in einer Wissenschaftszeitung gelesen.
Wenn man in den Ländern die Versorgung auf den Stand von einem EU-Land bringen würde, die Bevölkerungszahlen Explodieren würden.
Da die dortigen Bewohner seid Tausenden von Jahren so eingestellt sind das :
Viel Essen = Viele Nachkommen

Und in 10- 20 Jahren würde die Versorgung wieder nicht für alle reichen.

Kanns nicht genau wiedergeben aber hoffe der Sinn kommt rüber.
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16.02.2006 16:13 Uhr von hathkul
 
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klingt blöd aber vielleicht wäre es auch logishc richtig in zukunft neben der hilfe bei der versorgung durch nahrung und medizin auch noch ein wenig unterstützung bei der aufbauhilfe zu gewähren , wenn es darum geht einrichtungen zu schaffen die den männern dort einen grund geben sich nicht mehr mit kindermachen zu beschäftigen (fussball-liga und übertragungen aufbauen... kneipen bauen...alkoholkonsum hochschrauben...)
eben alles was dem mann dazu bringt sich zu sagen.."kinder ? ne danke. meine freiheit ist mir lieber"
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16.02.2006 17:22 Uhr von I=1=I
 
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Kondome Pille, etc. und der richtige Umgang mit denselbigen würden sicher auch ein Stück weit helfen. Allerdings gibts gewisse gewissenlose geistlose Geistliche mit zuviel Einfluss, die damit ein Problem haben.
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16.02.2006 18:27 Uhr von Thothema
 
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und nun? was soll die Folgerung daraus sein? Alle Leitungen schnell wieder dicht machen? Manchmal gehen mir solche Untersuchungen auf den Wecker....
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16.02.2006 18:45 Uhr von Der Erleuchter
 
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@Muta: Nunja - leicht missverständlich aber trotzdem irgendwie richtig - denn die neuen Brunnen liegen nicht mehr so weit entfernt und wurden mit dem Hintergrund einer Versorgung mit sauberen Trinkwasser geschaffen. Die gute Absicht hat also leider wie beschrieben Geburtenerhöhung und damit Mangelernährung zur Folge. Aber ich denke das hätte man schon verstehen können...
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16.02.2006 18:45 Uhr von Alexius03
 
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Spirulina: man sollte dort Zuchtbecken für die Mikroalge Spirulina platensis bauen. Die Alge besteht zu 60% aus hochwertigsten Eiweisbausteinen und enthält wichtige Vitamine und Minaeralstoffe. Spirulinafarmen können auf unfruchtbarem Land errichtet werden. Sie sind die produktivsten Agrarsysteme überhaupt und erzeugen im Jahr 10 Tonnen reines Eiweiß je Hektar. Mit Sojabohnen erreicht man nur 1 Tonne, mit Rindfleisch nur 100 kg Eiweiß je Hektar. http://www.biothemen.de/...
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17.02.2006 02:35 Uhr von Joeiiii
 
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Wie man es macht man macht es falsch. Spendet man nix verhungern sie. Hilft man ihnen steigt die Geburtenrate und es verhungern deshalb noch mehr Menschen.

Äthiopien ist aber auch ein Land das sich Krieg leisten kann. Lt. Wikipedia betrugen die Rüstungsausgaben zwischen Mai 1998 und Februar 1999 geschätzte 600 Millionen $. Angesichts dessen, daß Äthiopien eines der ärmsten Länder der Welt ist, ist das eine verdammt hohe Summe.

Länder die sich Krieg leisten können tun mir schon seit längerer Zeit NICHT MEHR leid. Klar, der Großteil der Bevölkerung kann wahrscheinlich nix dafür, aber wenn ich Angst haben muß daß mit Spenden Waffen gekauft werden dann spende ich lieber nix. Klingt hart, is aber so.

Irgendwann müssen die auch lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Wenn die nicht selber mal aktiv werden, dann werden die ewig ein armes, hilfsbedürftiges Land in der 3. Welt bleiben.
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17.02.2006 03:11 Uhr von blablubb1
 
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Ganz, ganz simple Lösung: Verhütungsmittel mit Wirkstoff der Pille ins Leitungswasser mischen und Nahrungspakete, ebenfalls mit Verhütungsmitteln versetzt, abwerfen.

Das regelmäßig, dann gibts in wenigen Jahren keine Armut mehr in dem Land.

Ich mein, solange die weiterhin fröhlich Kinder produzieren am laufenden Band, die dann auch Hungern..
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17.02.2006 04:21 Uhr von NaSenHaArschNeider
 
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@Alexius03: Du hast das ganze überhaupt nicht verstanden, oder?

Mehr Nahrung in Afrika = Mehr Menschen in Afrika

Die Bevölkerung dort vermehrt sich in Rekordzeit wieder auf
das Niveau an dem sie durch Hunger begrenzt wird, egal
wieviel Nahrung vorhanden ist.

Das einzige womit man dort helfen kann ist Bildung!

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