16.02.06 09:33 Uhr
 204
 

Frankreich wird mit DMB-Handys von Samsung beliefert

Die terrestrische digitale multimediale Sende- und Empfangstechnik (DMB), die von Samsung entwickelt wurde und den Empfang von Fernsehprogrammmen in höchster Audio- und Videoqualität ermöglicht, wird in Frankreich installiert.

Samsung liefert die dazu nötigen Handys den führenden französischen Telekommunikationsfirmen aus, die damit erstmals in Europa diese Technik kommerzialisiert einführen.

Bereits letzten Monat gab Samsung bekannt, dass sie 500.000 DMB-Handys an zwei chinesische Medienfirmen ausliefern werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: buckowitz
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Handy, Frankreich, Samsung
Quelle: english.kbs.co.kr

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kann die Menschheit 2140 in Rente gehen?
Antennenrevolution: Neuer Antennentyp ist 60 mal kleiner wie bisherige Antennen
Wahrscheinlich neue LTE-Fritz!Box (6890) zur IFA

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.02.2006 11:36 Uhr von wounds
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Lustige Übersetzungen & Fehler in der Quelle: "digital multimedia broadcasting" ist ein Eigenname und muss/darf nicht übersetzt werden ;)
Es gibt ja auch nicht Kleinweich Fenster XP ;)

"wird in Frankreich installier" is auch gut ;)

Die Quelle behauptet, dass es nun das erste Mal in Europa getestet wird. Merkwürdig... in England gab es letztes Jahr schon einen 4 Monate andauernden Test... von einer 100%tigen Tochter von Virgin Mobile... wodurch Virgin Mobile einen erheblichen Vorsprung haben dürfte.

Ich hoffe, DVB-H kommt nach Deutschland... hat auch mehr befürworter... währen Bayern mal wieder querschießt und sich für DMB ausspricht (was in den nächsten paar Monaten gestartet werden soll)... zusammen mit dem Saarland (was ja durch deren Frankreich-Nähe für die Anwohner positiv wäre).
Einziger vorteil für DMB: Bundesweit gibt es bereits genug Ressourcen, DVB-H nur regional bisher.
Kommentar ansehen
16.02.2006 11:48 Uhr von buckowitz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@wounds: Nee, nee: 1.:DMB ist kein Eigenname sondern das Kürzel einer Technik und kann durchaus übersetzt werden, während Microsoft ein eingetragener Name ist.

2.: Das DMB, das in Frankreich installiert wird, ist eine Eigenentwicklung von Samsung, wie es auch in der Quelle beschrieben, die das erste Mal in Europa getestet wird.
Kommentar ansehen
16.02.2006 12:02 Uhr von wounds
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich hab niemals unrecht *g*: http://de.internet.com/...

Soviel zum Thema "DMB das erste mal in Europa".

Und DMB ist keine Eigenentwicklung von Samsung. Samsung spricht sich nur stark für DMB aus und treibt die Verbreitung vorran.

Und "Digital Multimedia Broadcast" darf man einfach nicht übersetzen. Es ist ein Eigenname für diese Technik. Eine Übersetzung ist einfach Blödsinnig.
Kommentar ansehen
16.02.2006 12:38 Uhr von buckowitz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@wounds: bis auf ein paar Ausnahmen: 1.:DMB wurde von Samsung entwickelt, die Europäer haben diesen Standard übernommen. Als Hilfe ein Verweis auf die Übernahme: http://english.kbs.co.kr/...
wenn Du möchtest, gerne auch noch den link in die koreanischen Originalquellen...

2.: Der Eigenname der Technik ist das Kürzel DMB, ähnlich verhält es sich mit anderen "Eigennamen" wie z.B. FDA (Food and Drug Administration), die ich ebenfalls als oberste Gesundheitsbehörde übersetze oder z.B. USA, auch hier übersetze ich mit Vereinigte Staaten von Amerika oder schlichtweg Südkorea, das eigentlich Daehan Minguk heisst, das ich aber mit Republik Korea übersetze.

Also, bis auf einige Male hast Du eigentlich nie unrecht...
Kommentar ansehen
16.02.2006 13:06 Uhr von buckowitz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
16.02.2006 13:39 Uhr von wounds
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Uh, ich muss dich enttäuschen aber DMB wurde von der Robert Bosch GmbH entwickelt. 1996 zusammen mit der Telekom bereits in Deutschland getestet.

Und es geht in all den Artikeln um DMB auf Handys... ja, da sind die Koreaner die ersten gewesen die Technik aufs Handy zu übertragen.

Und der Eigenname ist eben nicht das Kürzel sondern "Digital Multimedia Broadcasting".
Kommentar ansehen
16.02.2006 15:51 Uhr von buckowitz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@wounds: uuhhh, muss Dich enttäuschen: Dass die Grundlagen von Bosch entwickelt wurden, habe ich nicht bestritten, dass aber die Koreaner letztendlich die Standards in Eigenentwicklung gesetzt und die Übertragung mobil und kommerziell nutzbar gemacht haben, steht ja auch so in meiner Nachricht und darum dreht es sich hier.

Ebenso wie um die kommerzielle Nutzung dieser Technik, denn bislang wurden nur PROBEläufe gefahren.

DMB ist dennoch kein Eigenname sondern lediglich ein technischer Begriff.

Nur Interesse halber:
Bist Du eigentlich auch der Meinung, Gutenberg habe die Buchdruckkunst erfunden?
Kommentar ansehen
16.02.2006 16:22 Uhr von wounds
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Trial: ist Englisch. Und kann man u.a. mit Probedurchlauf übersetzen.

Und das ist es, was in Frankreich geplant ist. Steht haargenau so in deiner Quelle.

Es steht dort auch, dass grade erst ein Konsortium gegründet wurde, was um DMB erstmals kommerziel zu vertreiben.
Was allerdings falsch ist, da Virgin Mobile in England denen um Längen vorraus ist und dort bereits die Probedurchläufe beendet hat und sehr bald kommerziell DMB vertreiben wird.

DMB ist ein Eigenname für diese Technik. Da kannst du sagen, was du willst. Die deutsche Übersetzung ist schlichtweg falsch.

Und Bosch hat nicht nur die Grundlagen entwickelt, Bosch hat auch den Standard definiert.
Die Koreaner haben lediglich vor gut 3 Jahren die Technik in ihr Land geholt und in Handys integriert.
DAS ist deren Verdienst, mehr aber auch nicht.

Und wenn man sich all die Quellen ansieht, sieht man klar, dass die Koreaner so tun, als wäre DMB deren Erfindung.

Und Gutenberg ist ein guter Vergleich... denn die Koreaner könnte man mit Gutenberg vergleichen.
Gutenberg hat auch nur eine alte Technik adaptiert.

Gutenberg ordnete austauschbare Buchstaben an, bisher wurde ja die komplette Buchseite in Metall zum Drucken genommen.

Die Koreaner nahmen eine bisher bekannte Technik und packten sie in Handys.

Und es wundert mich, dass jemand die Fehler in einer Quelle so sehr verteidigt.
Kommentar ansehen
16.02.2006 17:13 Uhr von buckowitz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@wounds: Zu Gutenberg: Er hat nur nacherfunden, was in Korea bereits Jahrhunderte vorher praktiziert wurde, den Druck mit beweglichen Lettern.
Deswegen schmälere ich doch nicht das Verdienst Gutenbergs.

Ich verteidige nicht die Quelle, es gehört zu dem "Trial" aber auch die Zitierung: "Currently, France has formed a consortium with mobile telecommunication firms, broadcasting companies and mobile phone manufacturers to commercialize terrestrial DMB services for the first time in Europe. " und das ist nun mal die Kommerzialisierung.
Kommentar ansehen
16.02.2006 18:17 Uhr von wounds
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Merkwürdig das das genau einen Tag später veröffentlicht wurde als Virgin Mobile das für Englang angekündigt hat. Und Virgin steht ja wirklich bald vor dem kommerziellen Vertrieb von DMB, die Franzosen haben noch nichtmal mit der Testphase angefangen.

Die Koreaner nehmen sich mal wieder wichtiger als sie sind ;)

Das neue an Gutenberg war eigentlich, dass er Metall-Buchstaben verwendete die wiederverwendet werden konnten ;) (vorher nahm man Holz, welches nicht wiederverwendet werden konnte).

Und es waren nicht die Koreaner, sondern die Chinesen die das zuerst taten ;)
Kommentar ansehen
16.02.2006 18:20 Uhr von wounds
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Noch nen Nachtrag: Ich bestreite nicht, dass es der Verdienst der Koreaner ist, aber sie stellen es so dar, als wäre das alles ihr alleiniger Verdienst.
Kommentar ansehen
16.02.2006 19:54 Uhr von buckowitz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Auch hier irrt @wounds: Falls Du zufällig mal nach Korea kommst, empfiehlt sich ein Besuch im Nationalmuseum in Seoul, in dem der Entstehung der beweglichen Lettern ein Raum gewidmet ist, übrigens -im Gegensatz zum Gutenbergmuseum in Mainz- mit einem kleinen Verweis auf Gutenberg...
Kommentar ansehen
16.02.2006 20:18 Uhr von buckowitz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@wounds: Vorschlag: Bei den beweglichen Lettern spielt die koreanische Schrift eine nicht zu unterschätzende Rolle, die im Unterschied zur chinesischen logisch aufgebaut ist und die Benutzung beweglicher Lettern erst möglich machte.

Aber jede Erfindung/Entwicklung, die heute oder schon immer gemacht wurde, fußt auf der Erfindung/Entwickung von irgend jemand, der vor ihm über diese Dinge nachgedacht hat. Das Bessere ist des Guten Feind.

Insofern denke ich, wir haben beide recht.
Kommentar ansehen
16.02.2006 20:33 Uhr von wounds
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich habe niemals behauptet, du hättest unrecht ;)

Ich habe nur aufgeführt, dass die Quelle fehlerhaft ist.

OK, bei der Übersetzung habe ich behauptet du hast unrecht... aber das auch nur, weil man sowas nunmal nicht übersetzt.

Und was die Chinesen angeht:
http://www.zdf.de/...
http://www.zeit.de/...

Bi Sheng hieß der gute Mann und kam aus China ;)
Kommentar ansehen
16.02.2006 20:35 Uhr von buckowitz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
gerade noch eins: die Koreaner verwendeten auch Metalllettern....
Kommentar ansehen
16.02.2006 21:59 Uhr von buckowitz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@wounds @hostmaster: Der Chinese war zwar der erste, der mit beweglichen Lettern druckte, es setzte sich jedoch nicht durch und verschwand wieder, während sich -eben aufgrund der einfacheren Schrift- der Druck in Korea durchsetzen konnte.
Das meinte ich auch, dass eine Erfindung auf der anderen fusst.

Refresh |<-- <-   1-16/16   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball: Professor würde Tattoos bei Spielern wegen Leistungsverlust verbieten
Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit wird iCar von Apple gestrichen
RTL II zeigt Bundeswehr-Webserie "Die Rekruten" nun doch nicht


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?