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NRW: 14-Jähriger vermutlich bei Kriegsspiel getötet

Ein 17-jähriger Junge hat im nordrheinwestfälischen Heek (Kreis Borken) offenbar seinen Spielkameraden erschossen. Die beiden hatten mit scharfen Faustfeuerwaffen vermutlich Krieg im Wald spielen wollen, teilt die Staatsanwaltschaft Münster mit.

Der 17-Jährige konnte noch nichts zu den Geschehnissen sagen, weil er unter Schock steht. Er wird zurzeit psychiatrisch in einer Klinik behandelt.

Die Leiche des Jungen wurde obduziert. Er hatte die tödlichen Verletzungen durch einen Schuss in die Brust erlitten. Eine Mordkommission wurde gebildet. Fest steht noch nicht genau, woher die Jungen die Waffen hatten.


WebReporter: shorty_deluxe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Krieg, Nordrhein-Westfalen, 14
Quelle: www.wmtv-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2006 15:10 Uhr von Joeiiii
 
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Na das ist doch mal was tolles. Ein 17jähriger erschießt einen 14jährigen Freund mit SCHARFEN Waffen? Und dann steht er auch noch unter Schock?

Einerseits ist das für den "Täter" natürlich eine blöde Sache (noch blöder ist es für das Opfer), aber ich denke mit 17 Jahren müßte man soweit denken können, daß scharfe Waffen gefährlich sind. Der hat jetzt wahrscheinlich ein Leben lang ein Problem. Er hat es wohl nicht absichtlich getan, aber Tatsache ist, daß sein Freund nicht mehr lebt.

Stellt sich natürlich auch wieder die Frage wo die die Waffen her hatten. Eine Pistole bekommt man ja schließlich auch nicht so beim Hintereingang vom Aldi, oder?

Allerdings stelle ich es mir heutzutage gar nicht mehr so schwer vor an Waffen zu kommen. Heutzutage wissen leider schon zu viele junge Menschen wo sie Drogen her bekommen. Und ich denke mal, daß Leute die Drogen besorgen können auch Waffen besorgen können
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15.02.2006 19:09 Uhr von tc_silber
 
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Mangelnde Erziehung, fehlende Aufsicht: Das ganze zeigt mal wieder, das es Eltern nicht mehr um ihre Kinder geht, sondern nur noch um sich selbst.
Durch die fehlende Kommunikation zwischen Eltern und Kind kommt es immer wieder zu solchen Vorfällen.
Ein 17-Jähriger ist heutzutage nicht mehr in der Lage die Gefährlichkeit einer Waffe zu erkennen und ein Jahr später soll er mit diesen mangelhaften Fähigkeiten wählen gehen oder einen PKW durch die Gegend steuern.
In der letzten Zeit habe ich sehr viel mit jungen Menschen dieser Altersgruppe arbeiten dürfen. Die Intelligenz ist erschreckend niedrig. Viele können trotz Schulabschluss nicht richtig lesen oder rechnen. Sie können leider sehr oft einfachste Zusammenhänge nicht erkennen oder erklären. Schaut man in die Tiefe, zeigt sich immer wieder, das Eltern zu wenig Zeit für ihre Kinder haben und von diesen Umständen oft gar nicht wissen oder wissen wollen.
Ob das im hier vorliegenden Fall ebso ist lässt sich natürlich nur vermuten.
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16.02.2006 00:02 Uhr von Joeiiii
 
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@ tc_silber: Da muß ich dir LEIDER größtenteils Recht geben.

Außer an deinem ersten Satz habe ich was zu bemängeln. Das es Eltern nur noch um sich selber geht ist ein wenig hart ausgedrückt, aber irgendwie kommt es schon hin.

Man muß ja zb. nur die Super-Nanny auf RTL anschauen. Was da teilweise für Familien gezeigt werden ist schon erschreckend. Da wird gehaßt, gezankt, geschlagen und getreten. Die Eltern wissen sich oft nicht mehr zu helfen und reagieren genervt, gewalttätig oder schreien.

Natürlich sind das auch Extrembeispiele, aber ich bin mir sicher das es davon in Deutschland verdammt viele gibt. Viele Eltern haben ihre Kinder NICHT (mehr) unter Kontrolle.

Und wie du richtig gesagt hast: bei manchen Jugendlichen und Kindern schaut es mit der Intelligenz schlecht aus. Manche von ihnen können keinen einzig fehlerfreien Satz schreiben, können nicht einmal das 1x1, und sind nicht in der Lage einen Text, zb. aus einer Zeitung, verstehen.

Ich hab mal einen Fernsehbericht gesehen (ich glaub auf RTL), da wurden Jugendlichen die aufs Gymnasium gehen auf der Straße ziemlich einfache Rechenaufgaben gestellt, zb. 7x8. Und die rätseln da allen Ernstes herum. Manchmal fragt man sich, ob heutzutage in der Schule überhaupt noch was gelernt wird.

Zusammengefaßt: Die Kinder von heute sind die potenziellen Langzeitarbeitslosen von morgen. Die etwas schlaueren schaffen es vielleicht bis zum Straßenkehrer oder Kanalarbeiter. Viele scheitern ja schon wegen oben beschriebener Probleme an einem Einstellungstest.
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16.02.2006 00:03 Uhr von dac68
 
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Das Waffengestetz: Kinder und Jugendliche kommen scheinbar immer öfter an Schusswaffen.
Es gibt keinen Grund für irgendwelche Waffen in privater Hand.
Schusswaffen gehören in den Schmelzofen, Waffensammler in eine Therapie gegen ihre Minderwertigkeitskomplekse.
Die Hinterlerweltler können dann mit Luftpistolen und ähnliche Waffen nutzen.
Die Waffengewalt sollte bei uns nur der Staat ausüben können. Keine legalen Waffen keine Unfälle.
Wir brauchen auch keine Private Jagd das sollte verstaatlicht werden.
Was man nicht beutzen darf braucht man auch nicht.
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16.02.2006 03:40 Uhr von necesite
 
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Beitrag: "Was man nicht beutzen darf braucht man auch nicht."

Selten sowas Dämliches gelesen...

Einige Staaten verbieten die Benutzung der freien Meinungsäußerung - ergo braucht man sie nicht?

Wenn Leute illegal an Waffen rankommen, dann hat das mit dem Gesetz wenig am Hut. Vielmehr mit den kontrollierenden Behörden...

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