15.02.06 09:31 Uhr
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Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen nun auch in England

Das britische Parlament hat in einer Sitzung das totale Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden beschlossen. Dazu gehören auch Pubs und private Clubs.

In England sterben immerhin ca. 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Neben England gibt es Rauchverbote unter anderem in Schottland, Italien, Norwegen und Schweden.


WebReporter: Netdancer1000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: England, Rauch, Rauchverbot, Einrichtung
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2006 10:22 Uhr von mone86
 
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sollte man in deutschland auch machen .
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15.02.2006 11:16 Uhr von carry-
 
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blödsinn: so ein verbot ist für behörden und ämter sinnvoll, aber nicht für kneipen und clubs. es sollte dem besitzer selbst überlassen sein, was er erlaubt und was nicht. schliesslich wird niemand gezwungen in kneipen zu gehen.
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15.02.2006 11:29 Uhr von meyerh
 
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Konsequent: Und genauso konsequent werde ich die Diskreminierung beantworten. Asl nächstes kommt dann ds Rauchverbot in den eigenen vier Wänden. Ich als Nichtraucher störe mich nicht daran, wenn jemand rauchen will, soll er sich doch vergiften, aber einer Privatperson vorzuschreiben was er in seinem Geschäft (Kneipe, Disco etc.) zu machen hat sollte man nicht machen. Wenn mir eine Kneipe nicht passt weil dort zuviel geraucht wird suche ich mir halt eine andere und gebe dort mein Geld aus. Wir sind allke erwachsen und sollten selber entscheiden können oder etwa nicht?
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15.02.2006 11:35 Uhr von lucky strike
 
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das ist diskriminierend: in öffentlichen gebäuden ok, ist nicht so schlimm
aber in der öffentlichkeit und in kneipen discotheken etc verbieten ist eine einschränkung der freiheit.
wenn sowas in deutschland kommt, machen wir ne sammelklage :)
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15.02.2006 11:46 Uhr von Themogul
 
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Ich befürworte es: Für mich stellt die Raucherei eine echte Belästigung dar. Nach jedem Kneipenbesuch stinken die Klamotten, Es geht auf die Stimme und gesund ist es wohl auch nicht gerade.

Und von wegen: andere Kneipe suchen
-Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine Nichtraucherkneipe gesehen und ich war Gast in viiiieelen Kneipen

Von mir aus sollen sie in jeder Disko/Kneipe ein kleines Raucherzimmer haben, aber ich sehe es nicht ein, dass die Sucht bestimmter Leute höher gewertet wird als die Gesundheit und das Wohl der Nichtsüchtigen (immerhin haben sich die Raucher ihr Schicksal selbst ausgesucht)

Es kann nicht sein, dass man von Nichtrauchern fordert sich anzupassen oder sich andere Kneipen zu suchen!
Warum passen sich denn nicht die Raucher an und verzichten auf ihre Zigaretten? Mit der gleichen Logik könnten sich ja auch Cracksüchtige über angeekelte Passanten beschweren , wenn sie sich gerade nen Schuss setzen

Großes Lob für diese Verordnung!!!!
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15.02.2006 12:37 Uhr von holsteiner_01
 
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@Themogul: Dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen. Warum sollte ich mich "tolerant" den Rauchern gegenüber zeigen. Ist ja auch schliesslich meine Gesundheit, die durch die Abgase geschädigt wird.
Wenn sie rauchen möchten, können sie ja vor die Tür gehen.
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15.02.2006 12:46 Uhr von Jesse_James
 
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@Autor: Da fehlt eine Kleinigkeit in deiner News:

"In England sterben immerhin ca. 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens"

Minütlich ? Wöchentlich ? Jährlich ?

@lucky strike
"aber in der öffentlichkeit und in kneipen discotheken etc verbieten ist eine einschränkung der freiheit."

Einen anderen Menschen vollzuqualmen, ihm das Gift der Zigaretten aufzuzwingen und ihn vor die Wahl zu stellen nur am öffentlichen Leben teilnehmen zu können wenn er den Rauch der Raucher akzeptiert einzuatmen und sich selbst damit zu vergiften, dann ist DAS eine EINSCHRÄNKUNG DER FREIHEIT !!!


Ihr die ihr raucht, solltet euch bewusst sein, das Rauchen Luxus ist, das es eine Tätigkeit ist, die nicht zu den Grundbedürfnissen des Überlebens zählt und die wenn ihr sie umsetzen wollt, euch nach den anderen Menschen zu richten habt !!!
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15.02.2006 13:14 Uhr von Netdancer1000
 
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120.000: Es sterben natürlich 120.000 Menschen pro Sekunde an den Folgen des Rauchens in England - grins.

Ist natürlich pro Jahr gemeint ;-)
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15.02.2006 15:05 Uhr von c5r
 
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@ dibbelabbes / Themogul: @ dibbelabbes: du hast ja wohl ne meise, oder? siehe post von Themogul, dem ich nur zu 100% zustimmen kann.

ich kack doch auch nicht in deine stammkneipe und verweise darauf, dass du ja woanders hin kannst, wenn dich der geruch stört...
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15.02.2006 15:43 Uhr von eros007
 
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Deutschland wird das auch machen: So wie ich die Dinge sehe, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Deutschland das auch macht.
Wenn nämlich die Millionen von Nichtrauchern zum wiederholten Mal aus dem Urlaub in Italien oder Spanien zurückkehren, wo sie das Rauchverbot in den Kneipen erst richtig schätzen gelernt haben, werden es die Politiker schwer haben, auf Dauer den Tabakkonzernen in den Allerwertesten zu arbeiten. Außerdem liegt ja auch von der EU-Seite ein Druck an - schließlich hat sich die Gesundheitskommision offentlichtlich zum Ziel gesetzt, Europa mehr oder weniger rauchfrei zu machen.

Was diese Abkehr von der "Besserstellung" der Raucher betrifft (soll heißen, dass bisher Nichtraucher tolerant waren bzw. zu sein hatten), ist Deutschland natürlich etwas zögerlich.Das liegt natürlich auch daran, dass die Idee (ich sag´s nicht gern, aber es ist leider so: wie die meisten guten Ideen in den letzten Jahrzehnten) aus Amerika zu uns rübergeschwappt ist. Amerika ist nun aber immer wieder das beliebte Feindbild - was gewisse Kriege angeht zu Recht, was manche gesellschaftliche Innovationen angeht aber mitnichten. Und dass die mal wieder schneller waren als wir, ist schon hart.

Zu den angeblich fehlenden Milliarden, die die Raucher bezahlen. 25 Millionen am Tag machen überschlagsmäßig etwa 9 Milliarden Staatseinnahmen im Jahr. Wenn man sich den Staatshaushalt (mehrere 100 Milliarden) ansieht, dann ist das so viel nicht. 9 Milliarden weniger heißt nämlich auch 9 Milliarden für andere Dinge. Sprich anderen Branchen wird es durch weniger Raucher besser gehen (man vergleiche mit dem Investitionsprogramm der Bundesregierung im Umfang von 25 Milliarden für mehrere Jahre, das angeblich viele Impulse geben soll). Also entweder ist das Investitionsprogramm nutzlos (was ich befürchte) oder aber das Geld, das die Ex-Raucher für was anderes ausgeben, kann auch durchaus wirtschaftliche Schübe auslösen. Die dadurch entstehenden Mehreinnahmen würden das 9-Milliarden-Loch wahrscheinlich wieder schließen.

Last but not least: In Italien hat sich seit der Einführung des Rauchverbotes in Kneipen (bzw. Zwangseinführung von getrennten Raucherzimmern) im Juli letzten Jahres die Zahl der Raucher um 500.000 oder 4% reduziert (siehe z.B. Corriere della Sera vom 11. Januar). Das ist doch eine beachtliche Zahl. 500.000 weniger Abhängige, gerade bei jüngeren Leuten. Denn am Ende geht es den meisten, die ein Rauchverbot befürworten, eben doch um die Gesundheit der Menschen. 4% weniger Raucher auf einen Schlag sind da gute Argumente.
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16.02.2006 00:51 Uhr von necesite
 
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Beitrag: Stinkende, paffende, gelbzähnige Asphaltaffen - kein schöner Anblick, kein schönes Umfeld...

Schon alleine die ausgedrückten Kippen, die auch für Nichtraucher gesundheitsgefährdende Asche in der Luft und Brandgefahr insbesondere in der Nähe von Alkohol machen eine solche Verordnung längst Pflicht - auch in Deutschland.

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