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Starkoch Michael Laumen soll zur Anfängerschulung

Starkoch Michael Laumen, seit 1992 Besitzer des Top-Restaurants "Ich weiß ein Haus am See" in Krakow (Mecklenburg-Vorpommern), fehlt ein "Unterrichtungsnachweis für den Betrieb einer Gaststätte". Vor kurzem hat er ein Lokal in Rostock eröffnet.

Die Behörden ließen dem gelernten Maschinenbauingenieur einen Bußgeldbescheid über 1.054 Euro zukommen, weil er sich weigert, die Anfängerschulung nachzuholen. Nun droht das Amt mit der Schließung des Lokals.

Der 54-Jährige, der elf Mal mit dem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde, zeigt sich uneinsichtig: "Ich hab’ doch keine Dönerbude!" Und weiter: "Ich zahle nicht, geh’ auch nicht zur Schulung. Notfalls mache ich zu und entlasse zehn Leute!"


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Anfänger, Michael Laumen
Quelle: news.google.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2006 09:51 Uhr von nchcom
 
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Typische deutsche Bürokratie: Mir tun zwar für die Leute die entlassen werden leid, aber hoffentlich zieht er das auch durch.
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15.02.2006 10:01 Uhr von Rixa
 
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Typisch Deutsch: nfc.
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15.02.2006 10:13 Uhr von bommel123
 
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FriFra hat völlig recht Mit Beckenbauer ist nur ein Bsp, wäre er ein Dönerbudenbetreiber würden alle auf ihn einprügeln, weil er gegen das Gesetz verstößt!

Alle schreien nach weniger Bürokratie, aber als in Reichenhall das Dach eingestürzt ist, heulen alle, warum es dafür keine Richtlinie gegeben hat.

Die ganzen Klugsch**sser müssten sich mal entscheiden was Sie wollen. Ein Leben geführt vom Staat oder Selbstbestimmung.
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15.02.2006 10:31 Uhr von hwc
 
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Wo ist das Problem?? er muß sich doch nur 8 Stunden bei der IHK reinsetzen, 40 Euronen abdrücken , und sich einiges über Schankanlagen, Infektionsschutz, Hackfleischverordnung, e.t.c anhören
Da fällt auch einem Starkoch kein Zacken aus der Krone.
Jedem Anderen wäre ohne diesen "Befähigungsnachweis" die Erteilung einer Konzession verweigert worden, aber wahrscheinlich wurde hier wieder mal ein Beamter über Jahre gut geschmiert.
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15.02.2006 10:51 Uhr von hathkul
 
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die sache ist rechtlich sehr eindeutig: der koch muss natürlich NICHT diese kack-schulung machen weil er 14 (!!!!!) jahre lang die erlaubnis zur betriebsführung hatte, und damit im guten glauben gehandelt hat, und gemäs der richtlinie der gaststättenbetribesverordnung ja auch nur eine einzige person im betrieb vorhanden sein muss die diese schulung gemacht hat ODER eine mehr als 5jägrige erfahrung bei der führung eines gastronimischen betriebes vorweisen kann (was man so in die richtlinien schreiben musste damit nicht 100000 kneipenwirte auf einmal zur ihk rennen mussten als in den 80ern diese verordnung über pflichtschulungen eingeführt wurde)
da ist nur mal wieder ein kackkopfbeamter auf einen reisnagel getreten und konnte nicht ruhig schlafen und musste sich irgendwie beschäftigen.
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15.02.2006 10:59 Uhr von andreas-boracay
 
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@hathkul: stimme dir 100%ig zu. trotz ausbildung in der gastronomie, 20 jahre managment erfahrung, musste ich für einen SUPPENLADEN!!!!! zu diesem frikadellenabitur gehen... alle hinweise auf die tatsächliche verordnung hat nix genützt, wer nicht sehen will, sieht auch nix, und zu hören geht schonmal gar nicht.. naja, den stress mit deutschen behörden hab ich hinter mir... gottseidank
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15.02.2006 11:20 Uhr von my_mystery
 
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Ich weiß ein Haus am See da gibts Maschinenöl zum Tee ...
... die Schnitzel walzt man mit der Presse ...
... wer meckert kriegt was auf die Fresse ...
... die (Michelin-)Sterne bald vom Himmel fallen ...
... ich glaub´es geht mir da wie Allen ...
... die auf gutes Spei(s)en stehn:
... wir werden uns in Krakow seh´n ...
... wer weiss wie lange es noch geht ...
... wie lang´ der Fresstempel noch steht ...
... Lukullus leis´ im Gabe weint ...
... das ist das Ende, wie es scheint ...

(c:
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15.02.2006 12:30 Uhr von Jepi123
 
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Führerschein!! Merkwürdig........ Die Meinungen hier im Forum.
Wenn einer ohne Führerschein Auto fährt und dann auch noch jemanden umnietet, dann schreien alle: Hängt ihn!! Hängt ihn!!
Nur dem Herrn Starkoch, wird hier geschmeichelt. Er macht es ja schon so lange ...und so gut. Nie was passiert.
Auch wenn es gegen seinen Stoz ist. Gleiches Recht für alle, oder ändert die Gesetze.......
Merkwürdig.........
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15.02.2006 12:51 Uhr von MaxPayne
 
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Meine güte: der Starkoch solll sich nicht so anstellen, es sind genau 51 euro und dauert ca. 4 std. dann hat man den gottverdammten frikadellenschein, oder hat er vor dem fragebogen angst den man zum schluss bekommt? Keine angst Herr Starkoch so schwer sind die fragen nicht das schaffst du schon, ich wünsche dir viel glück dabei toi, toi, toi
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15.02.2006 13:00 Uhr von Frau Holle
 
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Hoch lebe die Bürokratie Es ist natürlich gut, wenn bestimmte Dinge eindeutig geregelt sind. Trotzdem sollte eine gewisse Flexibilität möglich sein.
Zu DDR-Zeiten gab es mal die Möglichkeit, Ungelerneten, die jahrelang in einem bestimmten Beruf überdurchschnittliche Leistungen erbracht haben, den Facharbeiterabschluß zuzuerkennen. Es grenzt meiner Meinung nach an Idiotie, einen anerkannten Fachmann in einen Lehrgang zu zwingen, wo ihm Grundkenntnisse vermittelt werden sollen. Aber hier haben sich mal wieder welche gefreut, daß man Strafe und Lehrgangsgebühren abkassieren konnte.
Anders verhält es sich m.E., wenn Menschenleben gefährdet werden können; z.B. bei Ärzten, Polizisten und auch beim Führerschein. Hier muß ein Abschluß zwingend erforderlich sein und es darf auch die Ausübung der Tätigkeit nicht ohne Nachweis erlaubt sein.
Zu dem Beispiel mit dem Führerschein: Bei der Bestrafung sollte allerdings ein Unterschied gemacht werden, ob derjenige, der ohne Führerschein erwischt wurde, jahrelang unfallfrei gefahren ist oder ob er als Unfallverursacher erwischt wurde.
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15.02.2006 16:35 Uhr von brainwar
 
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Typisch deutsch: Das ist typisch deutsch, es zählt nicht was man kann, sondern, was auf dem Papier steht. Hat man erst mal die richtigen Papiere, kann man nach Herzenslust herumstümpern.

Leider sind die Befähigungsnachweise meistens von lebensfernen Bürokraten erdachte Theorieungetüme. Deshalb besteht man solche Prüfungen auch am besten durch stures Auswendiglernen und anschließendes Vergessen von Ballastwissen. Die Prüfung bringt dann nur Geld für die Prüfbehörde. Aber wie heißt es so schon, "Du lernst nicht fürs Leben, sondern für die Prüfung!" ...

An alle, die mit dem deutschen Führerschein argumentieren: Was bringt eine komplizierte Riesen-Prüfung mit zig Pflichtfahrstunden, wenn diese dann lebenslang gültig bleibt? Nur Umsatz für die Fahrschulen. Deutlich besser wäre es, auf die ganzen Pflichtstunden zu verzichten, aber dafür nach einer gewissen Anzahl von Jahren (z.B. 10-15, bei vielen Verkehrssünden auch früher), einen erneuten praktischen Test anzusetzen und dabei auch die Prüfung des Sehvermögens nicht zu vergessen. Soll doch jeder zur Prüfung gehen, wenn er meint, er könne es bereits. Wenn er es wirklich kann, besteht er die Prüfung auch. Wenn nicht, wäre ein Wechsel der Fahrschule eine Möglichkeit. Ohnehin bin ich der Meinung, das Prüfer und Lehrer sich nicht kennen sollten und schon gar nicht dieselbe Person sein sollten, aber das ist ein anderes Thema.

Man sollte froh sein, wenn fähige Leute nach Deutschland kommen. In anderen Ländern ist man sich nicht zu schade, für fähige Leute gleich ein dutzend Erleichterungen zu schaffen, damit das Land profitiert, deshalb wandern ja momentan auch so viele leistungsbereite Deutsche aus.

Mit Neid-Sprüchen wie "gleiches Recht für alle" bringt man unser Land nicht voran. Jemand der mehrere Michelinsterne bekommen hat, mußte dafür mehr leisten, als ein dutzend Bürokraten in ihrem ganzen Leben. Unser Land muß flexibler werden. Sonst haben wir es nicht besser verdient, als im Wettstreit mit unseren Konkurrenten zu unterliegen.
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16.02.2006 02:04 Uhr von Der Erleuchter
 
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...Werbung in eigener Sache: hätt er machen können, wenn er hingegangen wär, in Begleitung einiger Reporter und noch ein kleines Menü zu diesem Anlass kreiert hätte. Zum Beispiel einen Sauer-braten an Wut-zelgemüse oder Haß-enbraten...

Grundlegende Rechtsvorschriften sollte nun mal jeder kennen - auch ein Ingenieur muss oft zum x-ten Mal die Laboreinweisung lesen und unterschreiben. Vielleicht lernt auch wirklich noch was dazu - man sollt es manchmal kaum glauben was man alles (doch) nicht weiß.

A bisserl kindisch ist das Verhalten auch - "nein, meine Suppe ess ich nicht!" Andererseits stehn die Behörden dem mal wieder in nichts nach - nein, sie sind noch besser: Wenn du nicht magst, so brauch ich Gewalt! Kindsköpfe, arglhhhhh....
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18.02.2006 16:40 Uhr von tc_silber
 
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Richtig so! Wenn jemand kein Koch ist, dann soll er wenigsten seinen "Pommes-Schein" machen. Sich aber als Maschinenbauer, Koch zu nennenistunverschämt.
Dann könnte ja jeder losgehenund Menschen operieren und sich Arzt nennen.
Wenn schon dann gleiches Recht für alle!!!

P.S. Hab´ schon mal bei dem gegessen, wäre fast verhungert!

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