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Wissenschaft: Gründe dafür, warum der Weg zur Arbeit so lang wirkt

Britische Wissenschaftler haben in einer Studie jetzt gezeigt: Je öfter man einen Weg zurücklegt, desto länger kommt einem der Weg vor. So wurden Studenten befragt, wie lang sie den Weg zur Uni einschätzen.

Studenten, die schon länger studieren, schätzen den Weg deutlich länger ein. Vermutet wird, dass durch häufigeres Zurücklegen der Strecke mehr Punkte eingeprägt werden und dadurch die Schätzungen der Strecke länger ausfallen.

Deshalb kommt einem der Weg zur Arbeit, den man ja oft zurücklegt, lang vor. Ebenso kommt einem oft die Rückreise aus dem Urlaub länger vor als die Hinreise.


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WebReporter: Netdancer1000
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Arbeit, Wissen, Grund, Weg
Quelle: www.wissenschaft.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2006 11:35 Uhr von ThugWorkout
 
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Komisch: bei mir ist es genau das Gegenteil.
Rückwege kommen mir immer deutlich kürzer vor. Und ich konnte bis jetzt die Dauer meiner Wege (Schule, Arbeit) immer sehr gut einschätzen. Grund: ich achte am Anfang immer auf die Zeit die ich benötige... und danach richte ich mich dann wann ich aufstehen muss usw... um pünktlich da zu sein. Für den Rest auf den diese Studie zutrifft ist es jedoch bestimmt interessant...
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14.02.2006 11:59 Uhr von DjNDB
 
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@ThugWorkout: Mir ist das vor über 10 Jahren aufgefallen, dass Rückwege meistens kürzer wirken.

Ich hab´s mir damals damit erklärt, dass man bei einem neuen Hinweg die Strecke noch nicht kennt und deshalb nicht überblicken kann. Wenn man nicht weiß wo das Ziel ist kommt einem der Weg lang vor.

Das selbe hatte ich aber auch mit bekannten Strecken, zum Beispiel zur Oma in den Urlaub.
Da ging ich davon aus, dass die Vorfreude den Hinweg lang wirken ließ. Kennt doch jeder: "Sind wir bald da?"
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14.02.2006 12:36 Uhr von Jimyp
 
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Bei mir ist es auch umgedreht! Wenn ich zum ersten Mal eine neue Strecke fahre, kommt sie mir noch recht lang vor. Nach ein paar mal fahren dann immer kürzer!
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14.02.2006 12:41 Uhr von Netdancer1000
 
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Es geht hier aber nicht um die Zeit sondern um die geschätze Strecke. Am besten den ganzen Artikel noch lesen. Da steht dann auch ein beispiel einen Dorfes das viele "Sehenswürdigkeiten" hat, das wird dann auch als größer empfunden als eins das das nicht hat.
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14.02.2006 12:44 Uhr von Jesse_James
 
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Ich kann das ganze nicht bestätigen, je länger/öfter ich eine Strecke fahre, um so kürzer kommt mir die vergangene Zeit vor.

Aber vielleicht liegt es ja an den STUDENTEN *g*
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14.02.2006 12:45 Uhr von Mr.Gato
 
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Bei mir ist das so: Je weniger ich ein Ziel mag, zu dem ich unterwegs bin, desto kürzer kommt mir der Weg vor, bzw. schneller vegeht die Zeit bis zum Eintreffen.
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14.02.2006 12:50 Uhr von mages
 
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so bekloppt möcht ich auch sein: seit wann kommen einem routinierte sachen länger vor?
eben WEIL man immer mehr punkte kennt, prägt sich nichts neues mehr ein und es wird nicht mehr wahrgenommen. d.h. weniger erlebniseindrücke

wenn ich nicht wüsste, dass ich fast exakt 30 min zu arbeit brauch, würd ich meinen, es dauert 5 min.
ich fahr die strecke quasi im schlaf.
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14.02.2006 13:37 Uhr von maxigolfer
 
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@Jesse_James: also selbst bei mir als Student ist es umgekehrt. Die Strecken kommen mir immer kürzer vor.
Daran kanns also auch nicht liegen.
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14.02.2006 15:11 Uhr von adsci
 
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auch bei mir ist das andersrum irgendwas stimmt mit der studie nicht ;)

der arbeitsweg wird nach dem ersten mal immer kürzer und die urlaubsrückfahrt dauert immer deutlich weniger im kopf.
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14.02.2006 15:33 Uhr von normalo78
 
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dito: Der Weg z. B. zu meiner Oma (ca. 200 km) kommt mir immer viel länger vor, als der Rückweg. Ich würde eher darauf tippen, daß der Weg zur Arbeit (oder sonstwas) länger wirkt, wenn man den Weg als langweilig empfindet. Keine neuen Sinneseindrück mehr, also kommt einem die Zeit ewig vor. Aber Zeit bzw. der Eindruck den man davon hat ist sowieso immer relativ. Macht einem was Spaß verfliegt sie wie im Nu, ist es langweilig oder man wartet auf etwas, vergeht sie nur im Schneckentempo.

Ich würde mal sagen, die Studie ist für die Tonne. *g*

Gruß
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14.02.2006 15:51 Uhr von Thothema
 
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stimmt: drum versuche ich immer wieder mal einen anderen Weg zu gehen....langsam weiss ich keinen mehr...der nicht eh länger ware ;-)
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14.02.2006 15:56 Uhr von pippin
 
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Studenten? Weg zur Arbeit? gnihihi,

Wie passen denn die beiden Begriffe zusammen?
;-)
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14.02.2006 17:01 Uhr von JJB
 
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Ich weiß, weshalb alle sagen, dass es umgekehrt ist.
Ihr habt wohl alle die ersten beiden Worte der News übersehen:

"Britische Wissenschaftler "

Im Grunde genommen kann man die Studie also dezent in die Tonne kicken ;)
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14.02.2006 18:09 Uhr von my_mystery
 
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Das Schaf weiss die Antwort: Der Weg zur Weide ist immer länger, als der zum Schlachter ...

*irisches Sprichwort*

... glaube ich ...

;-)
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14.02.2006 19:33 Uhr von nester
 
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lso ich würde sagen: (da man neuerdings ja so ziemlich alles als representativ abstempeln lassen kan)
wäre mit den letzten 14 beiträgen klar bestätigt, dass diese erkenntnis von grund auf FALSCH ist ...
tja. muss die wisenschaft wohl nochmla ran..

mir kommen wege übrigends auch immer kürzer vor je öfter ich sie fahre.. die zeit genauso wie die strecke... weil ich kopel mine gedanken eher so:
zeit = streckenlänge..
und nicht streckenlänge = zeit. falls man versteht was ich mien..
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14.02.2006 20:05 Uhr von fNORD
 
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Der Weg zur Arbeit? Du weisst ja wohin diese Strasse führt, neo? Jaaaa zur Arbeit... ;)
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14.02.2006 20:27 Uhr von hady
 
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Ich als Student hab so ziemlich bei meinem ersten Unibesuch abgecheckt, wie lange ich zur Uni brauche.
Seitdem weiß ich, dass ich mit dem Fahrrad abhängig von Wind und Wetter von meiner Wohnung bis zur Uni zwischen 10 und 15 Minuten brauche. Und ich kann nicht bestätigen, dass mir der Weg nach 8 Semestern länger vorkommt.
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14.02.2006 21:31 Uhr von JaxxZ
 
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Studien und ihre macher: Es scheint wohl bei allen gleich zu sein:
Je öfter man einen Weg zurücklegt umso kürzer wird er,
und der rückweg ist immer kürzer als der hinweg.

Naja die Studienmacher sollten nicht zuviele beruhigungstabletten schlucken, die beeinträchtigen die wahrnehmung. *gg*
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15.02.2006 04:17 Uhr von dragonsf
 
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Zusammenfassung: Da anscheinend alle einhellig der Meinung sind (ich schliesse mich da voll an), dass a) eine bekannte Strecke im kuerzerer Zeit (subjektiv) zurueckgelegt wird und b) wenn das Ziel angenehm ist, die Strecke (Zeit) als laenger empfunden wird, muss die Studie entweder flasch sein oder die Menschen in GB ticken anders.

Da bei den meisten die Durchschnittsgeschwindigkeit immer gleich ist, sollte Strecke=Zeit gelten.
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15.02.2006 07:47 Uhr von mages
 
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wie einstein schon sagte: zeit ist relativ

verbringe wenig zeit mit etwas unangenehmen und es wird die wie eine ewigkeit vorkommen.
aber egal wieviel zeit du mit dingen verbringst, die dir sehr angenehm sind, es wird immer zu wenig sein.

ich kenne schulkinder, denen ist 5min lernen eq. 5 stunden spielen. ist schwer denen das begreiflich zu machen.

zur studie kann ich noch sagen:
1. man sollte probanten nicht mental auf eine sache einstimmen
2. berücksichtigen, dass den probanten es mit der zeit evtl zu wider wurde
3. studenten evtl nicht gerne zur uni gehen ;-)
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15.02.2006 20:35 Uhr von Der Erleuchter
 
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...aber: das verhält sich doch reziprok. Je länger man studiert, umso seltener legt man den Weg zur Uni zurück. Das würde dem allgemeinen Bild wieder näher kommen. Inwieweit die persönliche Beziehung zu dem gewählten Weg, d.h. wie gern man den Weg geht, in die Studie eingeht wurde wahrscheinlich nicht berücksichtigt. Wobei doch gerade einem ein Weg den man ungern macht doch gleich viel länger und somit weiter entfernt vorkommt.

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