13.02.06 21:22 Uhr
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Schweiz: 21 Metallarbeiter wegen Streik fristlos gekündigt

Der Arbeitskampf beim Schweizer Konzern Swissmetal geht weiter. Heute wurden 21 Mitarbeiter entlassen, weil sie ihren Streik im Werk Reconvillier nicht beendet haben. Swissmetal hatte im Vorfeld mit diesem Schritt gedroht.

Die Gekündigten bekamen von der Gewerkschaft Unia den Rat, dagegen anzugehen. Unterdessen gab es in Reconvillier einen weiteren Zwischenfall. Geparkte Autos hinderten Transportfahrzeuge daran, Güter im Werk abzuholen.

Unia-Angaben zufolge war dies aber keine gezielte Gewerkschafts-Aktion sondern lediglich die Folge der nicht optimalen Parkweise einiger Restaurantbesucher.


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WebReporter: stellung69
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweiz, Streik, Metal, Metall, Frist
Quelle: www.blick.ch

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2006 21:16 Uhr von stellung69
 
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Ich habe nicht gewusst, dass streikende Arbeiter einfach so entlassen werden können, aber vielleicht ist das in der Schweiz normal...
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13.02.2006 21:30 Uhr von stellung69
 
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@mikebison: Du als alter Schweizer, klär uns hier doch bitte mal auf.....
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13.02.2006 22:12 Uhr von kathleenchristine
 
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Würde: mich wirklich auch einmal interessieren aus welchen Gründen das so einfach möglich sein soll?
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13.02.2006 22:38 Uhr von Joeiiii
 
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Naja warum sollte es nicht möglich sein streikende Arbeiter zu entlassen?

Mal abgesehen vom Streikgrund: Wer streikt verweigert seine Arbeit, und wer seine Arbeit nicht macht....wofür soll man den behalten bzw. bezahlen?

@ kathleenchristine
Wenn du ne Firma hättest, würdest du dir jeden Streik gefallen lassen?
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13.02.2006 23:20 Uhr von weebl
 
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naja: ganz einfahc joei zumindest ist der arbeitskampf in dtld gesetzlich unter bestimmten vorraussetzungen zugesichert und kann deshalb nicht als fristloser kündigungsgrund herangezogen werden
wie es in der schweiz ist weiß ich nicht, dort wird es aber wohl ähnlich sein
also wird demnächst entweder ein gericht die nichtigkeit der kündigung feststellen oder aber es sind nicht alle fakten bekannt(vielleicht haben jka grade diese mitarbeiter ihre autos ungünstig abgestellt?)
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13.02.2006 23:26 Uhr von Katatonia
 
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@Joeiiiii: Streikende dürfen eben nicht einfach so gekündigt werden, weil das Streikrecht ein Grundrecht darstellt. So zumindest in Deutschland. Es gibt natürlich diverse Regeln im Arbeitskampf.

Wie auch in der Quelle steht, kann die Kündigung angefochten werden. In Deutschland würden sie wohl locker damit durchkommen.

Und die Antwort auf deine Frage: Bei mir würde es durch ein gutes Verhältnis zu meinen Beschäftigten erst garnicht zu Streiks kommen, so einfach. Ich würde Streiks immer für zulässig erachten, decken sie doch Missstände auf.
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14.02.2006 01:28 Uhr von fNORD
 
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In der Schweiz: wird normalerweise nicht gestreikt, war soviel ich weiss sogar verboten.

---

Arbeitsfrieden ist ein arbeitsrechtlicher Begriff, dem insbesondere in der Schweiz große Bedeutung zukommt. Arbeitsfrieden bedeutet, dass Konflikte zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen nicht durch Kampfmassnahmen sondern am Verhandlungstisch bereinigt werden.

Grundbedingung für einen funktionierenden Arbeitsfrieden sind anerkannte Interessenvertretungen auf beiden Seiten. Die getroffenen Vereinbarungen (z.B. GAVs) müssen für eine große Anzahl der betroffenen Firmen und Arbeitnehmer einer Branche oder Region verbindlich sein. Des Weiteren müssen von beiden Seiten akzeptierte Schlichtungsinstanzen und -verfahren vorhanden sein, um die Aufrechterhaltung des Arbeitsfriedens zu sichern.

Insbesondere in der Zeit der Vollbeschäftigung wurde der Arbeitsfrieden von vielen Wissenschaftlern und Politikern als wichtigste Grundlage für Wohlstand, soziale Sicherheit und politische Stabilität angesehen.

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