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Bolivien: Morales will neue Verfassung – Indigenas sollen mehr Macht bekommen

Evo Morales, Boliviens neuer Präsident, will eine Verfassungsreform, um sein Land "neu zu gründen". Morales bestätigte zudem auf einer Versammlung in Cochabamba in einer Rede, dass die indigene Bevölkerung mehr an der Macht beteiligt werden soll.

Vor Kokabauern sagte er, dass Boliviens Einwohner im Juli dieses Jahres die 210 Mitglieder einer verfassungsgebenden Versammlung wählen sollen. Diese solle "alle Macht haben, um Bolivien zu verändern". Die Versammlung könne sogar ihn selbst absetzen.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Macht, Verfassung, Bolivien, Moral
Quelle: linkszeitung.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2006 01:14 Uhr von la_iguana
 
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Wenn das mal kein Schnellschuss ist. Das schürt doch nur einen Zwist um die 210 Mitglieder in dem Gremium und führt vorerst nirgends wohin.
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13.02.2006 13:16 Uhr von 12341234
 
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Es lebe die Linke Revolution und in ein paar Jahren dürfen wir dann wieder Massenweise Hilfsgüter runterschicken weil sie selber
nichts gebacken kriegen. Ist doch immer das gleiche...
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13.02.2006 13:24 Uhr von pixelfool
 
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@12341234: Du meinst jetzt sicherlich, nachdem die "linke Revolution" von faschistischen Paramilitärs, Contras und Söldnern blutig niedergemetzelt wurde? Da ist dann in der Tat oft die Hilfe der Weltgemeinschaft notwendig. ;-)
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13.02.2006 14:11 Uhr von radiojohn
 
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@la_iguana: Beim Lesen der Überschrift dachte ich zuerst, er (Evo) würde den Indiofrauen mehr Rechte einräumen wollen.
Sollte doch eigentlich "IndigenOs" heissen, oder?

Zum thread: Sieht ja ganz so aus, als ob Morales seine Idee des "Volksstaates" sehr schnell umsetzen will. Fragt sich natürlich, ob so etwas dann auch funktioniert, oder ob Bolivien sich dann sehr radikal vom Rest Lateinamerikas isoliert.

Gruss ArrJay .;(*¿*);.
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13.02.2006 14:33 Uhr von la_iguana
 
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pueblos Indigenas: Sogar beim Gebrauch auf einzelne Personen bezogen wird die Gender-Unterscheidung des Wortes "indigena" nicht immer genderspezifisch engesetzt, sondern die weibliche Form beibehalten. Wenn es sich dabei noch um einen Plural handelt der sich -wie hier im Titel- auf Volksgruppen bezieht, bleibt der Terminus weiblich.
Beispiele aus der UNO:
http://www.un.org/...

warum das so ist? keine Ahnung, die Regel kenne ich auch nicht.
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13.02.2006 16:17 Uhr von Dr.G0nz0
 
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1. wieso sollte es streit um die 210 sitze geben? die werden GEWÄHLT ...

2. wieso "seine idee umsetzen"? laut thread kann ihn dieser rat des amtes entheben. es geht doch wohl um strukturreformen ...

3. wieso sollte sich das land danach isolieren? und was hat das alles mit linker revolution zu tun?
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13.02.2006 16:45 Uhr von radiojohn
 
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@la_iguana: Ich habe mir gerade eben den genauen Sachverhalt der "Indigenas" erklären lassen. Jetzt schäm ich mich ganz dolle, dass ich meine Klappe so weit aufgerissen habe. Verzeih bitte
(el_iguano) ;-)))

@Doc
Die Isolationsgefahr sehe ich darin, dass sich eine mehrheitlich volksnahe Regierung nur auf die inneren Belange des Landes konzentrieren wird und die aussenpolitischen "Geschäfte" deswegen vielleicht etwas an Wichtigkeit verlieren könnten.

Un saludo - ArrJay .;(*¿*);.

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