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Berliner Polizei soll mit Elektro-Rollern ausgestattet werden

Zum Stückpreis von etwa 5.500 Euro sollen für Berlins Streifenpolizisten moderne Elektro-Rennroller erworben werden. Dadurch seien die Einsatzgebiete schneller zu absolvieren und geparkte Fahrzeuge könnten intensiver überwacht werden.

Ein Test dieser Roller unter dem offiziellen Namen "Segway" des deutschen Herstellers "Urban Mobility", die etwa 20 km/h erreichen und leicht zu steuern und zu bremsen sind, wurde im Saarland bereits positiv durchgeführt.

Jetzt läge es an den Politikern, ob es zu dieser Beschaffungsmaßnahme kommen wird. SPD-Verkehrsexperte Christian Gaebler und Peter Trapp von der CDU sehen in der Roller-Ausstattung der Polizei eine vorteilhafte Ergänzung.


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WebReporter: labor_007
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Berlin, Rolle, Elektro, Roller
Quelle: bz.berlin1.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2006 18:58 Uhr von labor_007
 
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Und wenn der Akku leer ist, dürfen sie den Roller über der Schulter zurück zur Wache tragen - herrliche Anblicke werden den Berliner Bürgern geliefert. Übrigens: Ist Berlin wieder aus den roten Zahlen raus?
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12.02.2006 21:57 Uhr von Pinok
 
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oh gott: diese teile sind doch nur was für alte renter die zu schwach zum laufen sind.

unsere polizei beamten sind mitlerweile schon zu faul zum laufen.

wenn man die mobilität verbessern will, wäre da ein fahrrad mehr angebracht als so ne langsame schwere teure krücke.

Schade ist das wir die dummen sind die für diesen wahnsinn aufkommen müssen
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12.02.2006 22:02 Uhr von Pinok
 
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@hostmaster: Dein Zitat:
gibt es auch wunderbare Rennräder, mit denen sich 20 km/h nahezu mühelos, auch an Steigungen, erreichen lassen. Allerdings ohne Akku. Das Gute an den Elektrorollern ist das Fehlen von Emissionen.
________________________________________________

das is auch totaler blödsinn, weil strom wächst nicht in der erde. strom wird nur in kraftwerken (E-Werken) produziert und das zum größten teil in Steinkohlekraftwerken.

und wenn die energie 100 mal umgewandelt werden muss bis sie im roller ist, ist das auch noch mehr unwirtschaftlicher
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13.02.2006 00:08 Uhr von bQbQ
 
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@labor_007: nein... -.-

@News
mit Rollern umher rasende Polizisten die Verbrecher verfolgen :)
einfach nur Göttlich.

@Pinok
Fahrräder sind vielleicht billiger aber bei weitem nicht so Respekt einflösend wie einer dieser hübschen "City-Flitzer"
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13.02.2006 01:04 Uhr von pixelfool
 
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nanu: 5500 Euronen für einen 20 km/h schnellen E-Motorroller? Hat der Berliner Senat erfolgreich ein paar Banken überfallen? Vor ein paar Tagen waren die noch pleite! ;-)
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13.02.2006 02:03 Uhr von Schwarzer Riese
 
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@autor & @all: Keine Rennroller! Hi!

Also nur um es mal kurz klarzustellen:
Die angesprochenen Elektro-Fahrzeuge sind keine Rennroller, und auch keine Roller im Eigentlichen Sinn.
Beim sog. "Segway Human Transporter" handelt es sich um ein Elektro-Fahrzeug mit zwei Rädern.
Diese Räder sind rechts und links von einer kleinen Plattform angebracht auf der der Fahrer steht.
Vor dem Fahrer ist dann die Steuer-Stange mit einem Lenker angebracht.
Das besondere am Segway ist, dass er mit Gewichtsverlagerung gesteuert wird:
Lehnt sich der Fahrer nach vorne, fährt der Segway auch nach vorne, lehnt er sich nach hinten fährt der Segway nach hinten. Der Fahrer kann nicht umkippen, da das Gerät immer sofort gegensteuert. Dieses Gegensteuern wird von einem Mikroprozessor über 100 mal in der Sekunde berechnet...
Wenn dieses Ding also in angeschaltetem Zustand dasteht, balanciert es sich immer selber aus. Es kippt nicht um, auch wenn der Ständer nicht ausgeklappt ist. Würde man dem Ding einen Tritt geben, würde es einfach in diese Richtung fahren und wieder stehen bleiben.
Ich habe schon vor Jahren zum ersten mal von diesem Fahrzeug gehört, als es in Entwicklung war, und dann später in den USA auf den Markt kam. In den USA wird dass Ding schon länger von versch. Polizei Behörden genutzt.
Leider hat es sich soweit ich weiß trotzdem nicht sehr gut verkauft (Auch wenn es schon einige tausend haben!)
In Deutschland ist leider das Problem, dass man mit dem Gerät durch unseren Bürokratie-Wahn hier nicht fahren darf. Auf dem Bürgersteig nicht, weil es zu groß und zu schwer ist (in Wirklich ist es Umfang aber nicht wesentlich größer als ein Mensch, außerdem kann man wie ein Mensch sich auf der Stelle drehen, ohne dabei zu fahren)
Und auf der Straße nicht, weil es wohl zu gefährlich ist, und keine Versicherung und blablabla
...typisch Deutsch eben

Ich hoffe, dass durch dieses Thema, sofern denn die Benutzung gestattet wird, der Segway auch bei uns offiziell erlaubt wird.

Der Segway ist übrigens kein "Alt-Oma" gefährt, sondern eher für Junge, "Hippe" (ich Hasse dieses Wort!) aber auch ältere (40-50 Jahre) Leute gedacht.

Dass die Polizisten das Ding über der Schulter nach Hause tragen, wird übrigens wohl kaum möglich sein, da das Ding über 30 Kilo wiegt!

Leider ist das Teil halt ziemlich teuer, aber es ist ja teilweise auch als Alternative zum Auto gedacht.

Wer sich näher Informieren will kann das hier tun: http://www.segway.de

Mfg, Schwarzer Riese

PS: Übrigens bin ich KEIN Vertreter oder Mitarbeiter von Segway, und auch nicht mit einem Verwand. Mich fasziniert dieses Gefährt nur schon seit ich es kenne.
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13.02.2006 07:42 Uhr von sbz
 
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Sehen unsere Beamte dann so aus: wie auf der Webseite von Segway:
http://www.segway.com/...
Diesem Polizist würde ich das Ding wegnehmen. Der sollte sich mal wieder etwas mehr selbst bewegen.
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13.02.2006 08:22 Uhr von pixelfool
 
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Interessant: Danke für die erhellenden Infos, Schwarzer Riese.
Um so mehr frage ich mich, wozu das gut sein soll. Ich höre von Polizisten immer, dass es ihnen auf den Revieren an den einfachsten Dingen mangelt (z.B. tippen die ihre Berichte auch heute noch oft auf asbachuralten Schreibmaschinen) und eigentlich selbstverständliche Ausrüstungsgegenstände Mangelware sind.
Aber für solche sinnlosen Cyberspielereien ist dann Geld da!? Sieht zwar witzig und innovativ aus, aber spätestens an der nächsten Treppe ist mit dem Ding ja wohl Schluß mit der Cyberverfolgungsjagd eines gewöhnlichen Handtaschenräubers, denn der Beamte wird wohl kaum sein tolles Spielzeug unbeaufsichtigt im öffentlichen Raum rumstehen lassen können, wenn er damit auch wieder zum Revier zurück kommen möchte ;-)
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13.02.2006 08:57 Uhr von sbz
 
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Warum kein Fahrrad? 5.500 Eur plus die Kosten für Wartung und Unterhalt sind aus meiner Sicht Geldverschwendung. Die Einsatzmöglichkleiten bei der Polizei sind sicher begrenzt (Tretten und andere Hindernisse, Reichweite). Warum schicken die nicht mehr Fahrradstreifen los. Ein gutes Fahrrad kostet sicher nicht mehr als 3.000 Eur. Die Beamten halten sich Fit, sie können schneller als 20Km/h fahren, ein Fahrad kann auch im Gelände bewegt werden (Parks, abseits von Wegen), ich kann Treppen und Hindernisse umgehen (tragbarkeit), Folgekosten sind gering, die Reichweite ist nur durch die Beamten begrenzt, es wird kein Strom gebracht, instandsetzung kann selbst vorgenommen werden.

Also ich sehe keinen Grund warum die ohnehin knappen Gelder für so ein "Spielzeug" ausgegeben werden sollen. Nichts gegen das Gefährt, ich finde das auch sehr interessant, aber für die Polizei nicht notwendig.
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13.02.2006 22:53 Uhr von alexolaf
 
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Roller: gerade für Berlin ist das eine gute Lösung bei dem Ampelverkehr. Die Polizei ist in den letzten Jahren sehr erfinderisch geworden...
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15.02.2006 11:46 Uhr von Schwarzer Riese
 
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Fahrrad günstiger: Dennoch bin ich der Meinung, dass man mit einem Fahrrad deutlich schneller, besser (Hindernisse) und günstiger vorankommt.
Der Staat ist pleite, behandelt seine Bürger wie Sch**** (manchmal) und will dann Geld für sowas ausgeben?
...Da passt was nicht zusammen..

Mfg, Schwarzer Riese

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