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"Heuschrecken" entdecken Trinkwasser als Anlageobjekt

"Die nächsten Kriege werden nicht um Öl, sondern um Wasser geführt", diese Warnung von Butros Butros Ghali zeigt die Bedeutung von Wasser. Dieses haben nun die Finanzmärkte für sich entdeckt: Immer mehr Geld fließt in diese Anlageform.

Die generelle Knappheit von Süßwasser und die Verschmutzung von Oberflächenwasser verspricht hohe Renditen, so dass Analysten Aktien von Gesellschaften empfehlen, die im Bereich Entsalzung, Aufbereitung und Reinigung von Wasser tätig sind.

Banken bieten inzwischen passende Wertpapiere an und auch für Hedge-Fonds ist das Thema atrraktiv.


WebReporter: Troll-Collect
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Anlage, Heuschrecke
Quelle: www.handelsblatt.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2006 17:48 Uhr von Troll-Collect
 
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Es gibt Bereiche, die einfach nicht der Gier von Anlegern überlassen werden dürfen, sondern unter staatlicher Regie bleiben müssen.
Allerdings drängt der IWF zunehmend auf die Privatisierung der Versorgungssparten - mit fatalen Folgen für die Länder, in denen es bereits umgesetzt wurde: Schlechtere Versorgung zu höheren Preisen.
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12.02.2006 18:14 Uhr von Troll-Collect
 
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"Rund 97,5 Prozent des Angebots auf der Erde entfallen nach Angaben der Unesco auf Salzwasser. Die verbleibenden 2,5 Prozent an Süßwasserreserven sind zu 69,6 Prozent als Eis, und Schnee gebunden. 30,1 Prozent entfallen auf Grundwasser und noch nicht einmal 0,3 Prozent auf Seen und Flüsse."

Dieses Bereich als Profitquelle freizugeben, wäre fatal. Bei Öl, einzelnen Lebensmitteln, Strom usw. kann man noch Ausweichmöglichkeiten konstruieren - bei Trinkwasser wären die Menschen aber hoffnungslos dem Profitstreben von Konzernen ausgeliefert.
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12.02.2006 18:18 Uhr von kathleenchristine
 
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Autor: niedlich was du schreibst -
-- Es gibt Bereiche, die einfach nicht der Gier von Anlegern überlassen werden dürfen, sondern unter staatlicher Regie bleiben müssen.--------
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Nein, ich gehe nicht dich an - du weisst genauso gut wie ich das nicht dagegen gehalten wird..eher im Gegenteil...
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12.02.2006 18:58 Uhr von mort76
 
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RWE: Das erinnert mich an unser sauberes RWE, welches die Londoner Wasserversorgung kaufte in Aussicht auf hohe Rendite und sich nun zurückzieht, nachdem sie die Regierung dort sie nun zwingt, einen geringen Teil der Gewinne auch in die Erhaltung des Systems zu investieren statt das System weiter verrotten zu lassen und die Gewinne einfach als Renditen auszuschütten...investiert haben die nämlich nur in ein "Kundencenter".
Jetzt investieren sie in die Wasserversorgung der driten Welt, wo man die Regierung leichter bestechen kann. Wie bei uns- die schmieren mindestens 160 Politiker aus NRW...und im Bundestag...
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12.02.2006 23:34 Uhr von tobiasmz
 
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@Troll-Collect: Wie üblich kommt von dir nur unsinniges Gelabere über Sachen, von denen du keine Ahnung hast.
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13.02.2006 00:18 Uhr von Muta
 
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@primera + zum Thema: "Oder trollst Du hier nur so rum ?"

Mit der rhetorischen Frage hast du soeben tobiasmz gesamte Forentätigkeit gut zusammengefasst :-) (seine Kommentare gegen alles was irgendwie links erscheint sehen immer so aus)


------
zum Thema:
Guter Link, warum die öffentliche Daseinsvorsorge nicht privatisiert (oder besser formuliert: unter dubiosen Bedingungen verramscht) werden darf:
http://www.nachdenkseiten.de/...

Zusammengefasst:
- Langfristige volkswirtschaftliche Planung, die hier nötig ist, bei Privaten nicht möglich;
- keine demokratische Kontrolle über für alle zwingend erforderliche Güter;
- ineffektiv und teuer da kein wirklicher Wettbewerb in der Infrastruktur möglich (Gefahr der Oligopol- und Monopolbildung!)
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13.02.2006 01:40 Uhr von fNORD
 
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Wird nun Mad Max doch noch Realität?
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13.02.2006 03:14 Uhr von la_iguana
 
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@autor: heuschrecken: Kannste vielleicht die interessante Metapher in diesem Zusammenhang erklären?
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13.02.2006 13:47 Uhr von Troll-Collect
 
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@la_iguana: Damit habe ich mich auf die von Müntefering im letzten Jahr gestartete Debatte bezogen:

>Müntefering wies mit seinen Äußerungen auf extreme Auswüchse des Kapitalismus hin: Anonyme Investoren zerschlügen Unternehmen zum Zwecke kurzfristiger Gewinnmaximierung; die langfristigen sozialen Kosten würden sie nicht interessieren.<
http://de.wikipedia.org/...(Politik)

Ein Beispiel hier für ist das Unternehmen Grohe

>Wie sich die Übernahmen auswirken, zeigt WDR-Autor Hubert Seipel am Beispiel der Traditionsfirma Grohe. Bis vor kurzem war die Welt des Badezimmer-Armaturenherstellers aus dem sauerländischen Städtchen Hemer noch völlig in Ordnung. Dann wurde das deutsche Familienunternehmen zweimal innerhalb von fünf Jahren an Investoren verkauft.

Jetzt hat Grohe über eine Milliarde Schulden und streicht über tausend Arbeitsplätze in Deutschland. Die Investoren haben die Übernahme der Firma durch Bankkredite finanziert. Und die Kreditzinsen muss die gekaufte Firma aufbringen. Grohe steht unter doppeltem Druck. Das Unternehmen muss neben den Zinsen noch den Profit für die Unternehmer erhöhen. Den amerikanischen Investoren sind 20 % Rendite nicht genug. Sie wollen 28 % und haben daher beschlossen, Arbeitsplätze aus Deutschland ins Ausland zu verlegen.<
http://www.wdr.de/...


(P.S.: Wobei Münte nach der Wahl das ganze wieder schnell vergessen und sich der Konzernfreundlichen Politik wieder zugewandt hat)

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