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Wangen/Schweiz: Geplantes Minarett erregt die Gemüter

Wenn es nach dem türkischen Kulturverein "Olten Türk Kültür Ocagi" geht, wird demnächst das Dach des Vereinsgebäudes um ein sechs Meter hohes Minarett erweitert. Vereinschef Ali Erdogan sieht den geplanten Turm "als sichtbares Zeichen unserer Religion".

Das Projekt ist in Wangen umstritten und wurde von der örtlichen Baukommission bereits abgelehnt. Begründet wurde diese Entscheidung unter anderem mit Parkplatzmangel und ästhetischen Aspekten, sowie sechs offiziellen Beschwerden gegen das Vorhaben.

Minarettgegner Roland Kissling begründet die Ablehnung mit Skepsis gegenüber der islamischen Kultur, sowie Sorge darüber, vom Turm aus könnten Aufrufe zum Gebet erfolgen.
Der türkische Kulturverein wird gegen den Entscheid in Berufung gehen.


WebReporter: stellung69
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Minarett
Quelle: www.blick.ch

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2006 14:00 Uhr von stellung69
 
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Ich frage mich, wieso dieser Verein unbedingt diesen Turm errichten will. Wenn die Mehrheit dagegen ist, soll lieber darauf verzichtet werden.
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12.02.2006 16:30 Uhr von Krusinator
 
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Minarett: Naja, die Mehrheit kann aber genausogut ein Haufen von Idioten sein. Ich meine, wenn die sich ein Türmchen bauen wollen, sollen sie halt, hauptsache es entspricht den Baubestmmungen. Ich finde das lächerlich deswegen nen Aufstand zu machen.
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12.02.2006 16:31 Uhr von Anubis71
 
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Wäre auch dagegen: Ich meine, das Muslime eine Moschee bauen (Ohne Minarett) finde ich in Ordnung. Aber gegen ein Minarett hätte icha auch was. Ich meine mich würde es echt stören, wenn ich morgens dadurch wach werde, das der Muezzin seinen Gäubigen zum Gebet ruft. Toleranz ja, aber alles bitte schön in Grenzen. Wir leben hier im christlichen Abendland und da hat ein Minarett eben nichts zu suchen. Wenn denen, die das wollen nicht passt, dann sollen sie doch dahin gehen, wo es das alles gibt, was sie zum glücklichsein brauchen.

Falls nun einer mit der Kirchenglockennummer kommt, die gehören nunmal hierher, auch wenn sie den einen oder anderen Christen vllt stören. Ich habe jahrelang in der Nähe einer Kirch gewohnt, man gewöhnt sich dran. Aber an einen Muezzin will ich mich nicht gewöhnen, dass gehört nicht in diese Region.

Bin schon gespannt auf die anderen Kommentare hier.
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12.02.2006 16:36 Uhr von buckowitz
 
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Vielleicht: einen grossen Dönerspiess statt Minarett?

Ich mein ja nur...
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12.02.2006 16:47 Uhr von pixelfool
 
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In der Quelle stehen noch interessante Details. Einer der Gegner sagt beispielsweise: "Wir haben nix gegen Ausländer - meine Frau geht sogar zum Thai Chi". Boah wirklich? Das zeugt von Offenheit und Aufgeschlossenheit!
Zum Vorredner: Es war nirgends die Rede davon, dass ein Muezzin vom Turme rufen soll - ganz im Gegenteil ist der Aufbau nicht begehbar und lediglich symbolischer Natur. Er soll ja auch nach Angabe der Beantrager ein "sichtbares" Zeichen sein.
Aber wenn es um religiöse Toleranz geht, sind die Christen eh eine verlogene Truppe (nicht alle pauschal - ok). Moscheen stehen fast ausschließlich in Industriegebieten fernab von Wohnbebauung (auch in diesem Falle), während die christlichen Gotteshäuser auch mitten in Wohnbebauungen morgens um 6 Uhr völlig grundlos bimmeln dürfen (wie in meinem Dorfe, wo jeden Morgen um 6 Uhr der Glockenterror losgeht, obwohl der Herr Pfarrer da noch gemütlich im Bettlein liegt).
Lasst die doch ihre Glaubensstätten bauen. Solange das Baurecht nicht dagegen spricht und dort keine Gesetzesverstösse stattfinden, ist es deren gutes Recht als anerkannte Glaubensgemeinschaft.
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12.02.2006 16:50 Uhr von buckowitz
 
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@pixelfool: Ich war nicht der Vorredner, den Du meinst.
Allerdings habe ich auch nichts gegen Ausländer, ich esse auch Pistazien...
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12.02.2006 16:52 Uhr von guslan
 
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@pixelfool: Da gebe ich dir völlig Recht. Wenn nichts gegen Baurecht verstößen, sollen die es bauen ...
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12.02.2006 17:01 Uhr von RupertBieber
 
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Die Eidgenossen :-): Jetzt können sie ja mal allen beweisen und anhand eines praktischen Beispiels zeigen, was es mit der vielzitierten und hochgelobten Meinungs- und Religionsfreiheit auf sich hat, in der ältesten Vorzeige-Demokratie der Welt....

...vorausgesetzt die Baubestimmungen werden eingehalten und der Turm ist nicht höher wie die Dorfkirche ;)


*fg*
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12.02.2006 17:10 Uhr von Khagan of Terra
 
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Das sie unter uns sind, können wir nicht: mehr verhindern, also dafür sorgen das man nix von Ihnen sieht..oder??
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12.02.2006 20:49 Uhr von buckowitz
 
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oder gehe ins McDonald´s .

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