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Olympia: FIS-Mediziner kontert gegen DSV-Kritik mit indirektem Dopingvorwurf

FIS-Funktionär Bengt Saltin hat gegenüber der FAZ die Haltung des Deutschen Ski-Verbands gegenüber der Schutzsperre für Evi Sachenbacher-Stehle kritisiert: "Sie wissen doch, wie gefährlich EPO sein kann." Deutsche Ärzte sehen dies jedoch anders.

Sie geben zu bedenken, dass im Sinne der Gesundheitsfürsorge gegenüber den Athleten der Stand nicht nur an einem Faktor allein aufgemacht werden könne und ein überhöhter Hämoglobin-Wert nicht unbedingt auf Doping hinweisen müsse.

Für das Internationale Olympische Komitee (IOC) steht die Vorgehensweise der FIS, die inzwischen zwölf Sportler unter Schutzsperre gestellt hat, jedenfalls nicht zur Diskussion.


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WebReporter: vostei
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Kritik, Olympia, Olymp, Doping, Medizin
Quelle: derstandard.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2006 10:14 Uhr von vostei
 
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Wenn sich am Montag herausstellen sollte, dass Sachenbacher nicht gedopt ist würde ich an Stelle des DSV den Norweger Bengt Saltin verklagen. Für Evi ists dann aber schon zu spät, weil sie zwei Wettbewerbe nicht laufen kann und in Frage steht ob ihr Hämo-Wert noch genügend sinkt, ob der Höhe wo sie jetzt ist. Ein Teufelskreis und sicherlich kein Zufall, dass ein Norweger so darauf beharrt...
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12.02.2006 14:51 Uhr von bress
 
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@vostei: sehr treffender Kommentar! Allerdings finde ich die News selbst etwas unglücklich formuliert (okay, ich weiß, 3*250 Zeichen, da wird´s oft eng...). Es entsteht am Ende des ersten Absatzes der Eindruck, als wollten die deutschen Ärzte EPO verharmlosen. In Wirklichkeit stellen sie die Grenzwerte für Hämoglobin in Frage, da diese unter Umständen eben auch ohne Einnahme verbotener Substanzen erreicht werden können. Außerdem kritisieren sie die "Schutzsperre" als Maßnahme, die eigentlich zur Abwendung einer Gesundheitsgefährdung für die Athleten gedacht ist. Im Fall Sachenbacher liegt jedoch bereits ein Gutachten vor, das belegt, dass Evi Sachenbacher in der Höhenlage (in der sich ja auch der Wettkampfort Pragelato befindet) schneller als andere mit einem Ansteigen des Hämoglobinwertes reagiert, ohne dass dies eine gesundheitliche Gefährdung bedeute.

Wirklich schade, dass hier gerade in den nordischen Disziplinen sich ein norwegischer Funktionär so vor den nationalen Karren spannen lässt!

Bastian

P.S.
Bewertung gibt´s keine, denn ich möchte den an und für sich guten Artikel nicht aufgrund einer missverständlichen Formulierung verreißen...
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12.02.2006 16:09 Uhr von KillA SharK
 
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solange es keine beweise gibt: haben die dopingvorwürfe keinerlei konsequenz.

die sache stinkt in der tat...
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12.02.2006 16:10 Uhr von Buster_
 
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Richtige Entscheidung: Sollte auch nur nur ein Zweifel möglich sein, dass die Athletin ihre Gesundheit gefährdet, ist dies die richtige Entscheidung. Ein einzelnes Gutachten des Verbanddes der Sportlerin kann da nicht entscheident sein.

Der Doping Verdacht ist in diesem Fall vorläufig kein Thema. Es geht nur um den Schutz der Athleten.
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12.02.2006 16:15 Uhr von vostei
 
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@bress: Im zweiten absatz ist dies erläutert - nämlich, dass die dt. mannschaftsärzte es bekritteln den dopingverdacht nur an EINEM wert hochzuziehen - aber egal... *g*

übrigens: im Biathlon ist im gegensatz zum langlauf ein noch höherer Hämo-Wert erlaubt *tses* und im 15+15 km langlauf heute ist ein norweger(!!) mit sondergenehmigung wegen seines zu hohen hämo-werts an den start gegangen *obertses*
;)

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