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Indien: Landlose kündigen Protestmarsch auf Neu-Delhi an

Unter der Bedingung, dass bis dahin nicht die versprochene Landreform verabschiedet ist, wurde der Marsch von Landlosen für den 2. Oktober 2007 geplant. Dies ist der Geburtstag von Mahatma Gandhi und 60 Jahre nach der indischen Unabhängigkeit.

Bereits der erste indische Regierungschef Nehru erklärte 1947 eine Bodenreform zu den wichtigsten Aufgaben. Entscheidende Veränderungen hat es aber bis heute in den meisten indischen Bundesstaaten nicht gegeben.

So leben weiterhin viele Bauern, die 60 % der indischen Bevölkerung ausmachen, in Armut und werden von ihrem angestammten Land vertrieben.
Unterstützt werden die Bauern bei ihrer Landreformforderung vom indischen Nobelpreisträger Amartya Sen.


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WebReporter: Muta
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Protest, Indien
Quelle: www.jungewelt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2006 20:59 Uhr von Muta
 
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Sollte die News: tatsächlich komplett ohne Kommentar bleiben?

Na denn schreib ich halt was: Allgemein zur Situation in Indien seien die Texte von Arundhati Roy empfohlen.
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12.02.2006 22:35 Uhr von Muta
 
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Leseprobe dazu: http://www.zmag.de/...
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24.02.2006 22:39 Uhr von Davor
 
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wahnsinn: da denkt man normalerweise sowas gibts im guten alten feudalismus aber doch nicht in der vorzeigedemokratie indien...
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24.02.2006 22:58 Uhr von SchlachtVati
 
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@muta: "Sollte die News

tatsächlich komplett ohne Kommentar bleiben?"


Wir Menschen…
…sind einerseits weit gekommen - aber andererseits auch weit zurückgeblieben:
Wir haben phantastische materielle Werte entwickelt - aber an Mitmenschlichkeit verloren,
wir sind besitzreich - aber gefühlsarm,
wir haben größere Gebäude - aber kleinere Herzen,
wir haben weite Autobahnen und Straßen - aber eingeengte Standpunkte
wir besitzen mehr - aber haben weniger
wir kaufen mehr - und genießen weniger.
Wir haben größere Wohnungen - aber kleinere Familien,
mehr Bequemlichkeiten - aber weniger Zeit.
Wir haben mehr Titel - aber weniger Vernunft,
mehr Wissen - aber weniger Urteilsvermögen,
mehr Experten - aber mehr Probleme,
bessere Gesundheitsvorsorge - aber weniger Wohlbefinden.
Wir konsumieren gedankenlos - und wir lachen zu wenig,
wir fahren zu schnell - und werden zu schnell ärgerlich.
Wir gehen zu spät in´s Bett - und stehen zu müde auf,
wir lesen zu selten - und konsumieren zu viel Fernsehen.
Wir haben unseren Besitz vervielfacht - und unsere Werte reduziert.
Wir reden zu viel - und lügen zu oft
Wir lieben zu wenig - und streiten zu oft.
Wir erarbeiten unseren Lebensunterhalt - aber wir wissen nicht zu leben
Wir haben Jahre zu unseren Leben hinzuaddiert - und nicht Leben zu unseren Jahren!
Wir haben mehr Computer - und wir erhalten mehr Informationen
wir produzieren mehr Gedrucktes - aber haben weniger zwischenmenschliche Kommunikation.
Wir haben an Quantität gewonnen - aber an Qualität verloren!
Wir sind zum Mond gereist und zurück -
aber haben Probleme, die Straße zu überqueren um unseren Nachbarn zu besuchen.
Wir haben die Weite des Weltalls gefunden - aber unser persönliches Inneres verloren.
Wir haben große Dinge getan - aber keine besseren Dinge.
Wir entsorgen unsere Umwelt - aber verschmutzen unsere Seelen
Wir haben das Atom gespalten - aber unsere Vorurteile behalten.
Wir lesen mehr - aber lernen weniger,
Wir planen mehr - aber kreieren weniger.
Wir haben mehr Freizeit - aber weniger Spaß
Wir haben mehr Urlaub - aber weniger Erholung
Wir haben unser Leben auf Eile aufgebaut - und das Warten verlernt.
Wir haben größere Einkommen - aber geringere Moral.
Mehr Nahrungsmittel - aber weniger Sättigung,
Mehr Bekannte - aber weniger Freunde,
Mehr Aktivitäten - aber weniger Befriedigung
Dies sind Zeiten des "Fast-Food" - und schlechter Verdauung
mannigfaltiger Arten an Nahrungsmitteln - aber weniger Nährwerte
Die Menschen wachsen größer - die Charaktere schrumpfen kleiner.
Wir erzielen steigende Gewinne - aber akzeptieren schwindende Beziehungen
Dies sind Zeiten des "Weltfriedens" - aber lokaler Kriege.
Wir beschwoeren den Frieden - aber bauen immer mehr schreckliche Waffen.
Wir spenden weltweit fuer wohltätige Zwecke - und lassen den Nachbarn verkümmern
Dies sind Zeiten von zwei Einkommen - und ansteigender Ehescheidungen,
von Kindern, die alles haben - nur kein Elternhaus mit Nestwärme
von hochglanzpolierten Menschen - und abgestumpften Familien.
Dies sind Zeiten…
des schnellen Geldes ohne es zu verdienen.
der schnellen Reisen ohne Ziele
des schnellen Sexes ohne innere Beziehung
der schnellen Wegwerfwindeln ohne liebevolle Säuberung
des schnellen Essens ohne Genuß
der übergewichtigen Körper
des gedankenlosen Konsums von Pillen und Kapseln,
die alles zu heilen versprechen…
von Kopfschmerzen bis zum Übergewicht,
vom Herzinfarkt bis zur Lungenentzündung,
von der Geschlechtskrankheit bis zur Empfängnisverhütung,
von der Potenzschwäche bis zur sexuellen Extase.
Wir leben in einer Zeit,
in der zu viel im "Schaufenster" gezeigt wird
und fast nichts im "Lager" ist.


Liebe Mitmenschen,
ich wünschte, wir würden weniger im "Schaufenster" ausstellen
und dafür viel mehr "im inneren Lager" bereithalten.

Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist


http://www.hohle-erde.de/...
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24.02.2006 23:10 Uhr von Muta
 
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Oha: Da sind ja doch noch paar Kommentare dazu gekommen :).

@Davor
Jep, wobei es in der mittlerweile abgewählten Regierung unter der BJP stark berab ging, was Demokratie angeht. Die "Anti-Terror-Maßnahmen" zu der zeit würden Schäubles Augen leuchten lassen.

@Schlachtvati
thx dafür :).

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