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Wikipedia verbietet dem Parlament der USA Einträge zu manipulieren

Wikipedia, ein kostenfreies Online-Lexikon, hat innerhalb von zwei Wochen Biographien von Mitgliedern des US-Kongresses überprüft, nachdem festgestellt worden war, dass manche Biographien manipuliert worden waren (ssn berichtete).

Wikipedia hat dabei unter anderem herausgefunden, dass ein Mitarbeiter der Demokratin Dianne Feinstein schon letztes Jahr Einträge über ihren wohlhabenden Ehemann gelöscht hatte.

Ein anderer Demokrat war in einen Plagiatstreit verwickelt gewesen, der Hinweis darauf war auch aus der Enzyklopädie gelöscht worden. Wikipedia teilte jetzt per E-Mail allen Nutzern des Parlaments mit, dass die Artikel nicht verändert werden dürfen.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Parlament, Wikipedia
Quelle: linkszeitung.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2006 14:23 Uhr von la_iguana
 
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Das ist aber nur ein Appell. Rechtlich kann Wikiedia wenig unternehmen, Das Geschäft lebt doch von den Beiträgen und – so nehme ich einmal an - auch von den Manipulationen.
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11.02.2006 15:49 Uhr von DJ Giraffentoast
 
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vorschlag: ich würde es an wikipedias stelle (^^) so machen, dass die änderungen in den artikeln erst einmal gespeichert werden und als zusatz unter den artikel geschrieben werden. nachdem dann irgendwer von Wiki das überprüft hat, wird es dann umgeschrieben. dass man beiträge einfach so löschen kann finde ich persönlich nciht gut...
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11.02.2006 15:49 Uhr von loadfreakx
 
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Idee: Wie wäre es an den veränderten artikeln ein großen auffälligen Banner anzubringen, auf dem steht das der Politiker was getan hat wofür andere ihr amt niederlegen mussten? Oder man schreibt in großen lettern hin das dieser schmierige Politiker was zu verbergen hat.

mfg loadfreakx
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11.02.2006 16:22 Uhr von Bewerter
 
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Ein wenig kann Wikipedia schon machen. Sie können alle IP-Adressen, die zu
Regierungshäusern zurückzuführen sind sperren. Ist
zwar nicht viel aber wenigstens schonmal eine gute
Maßnahme. Desweiteren müssen solche
gefähredeten Artikel mehr beobachtete werden,
damit sie nicht verfälscht werden.
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11.02.2006 16:34 Uhr von Enny
 
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sinnlos: Solange jeder Wichtigtuer meint bei WP Artikel einfach so abändern zu können solange kann man WP als Nachschlagewerk überhaupt nicht ernst nehmen. Man stößt dort ja ständig auf unseriöse Quellen.
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11.02.2006 17:03 Uhr von zeitgeist
 
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news doppelt: id: 607679
kann da keine aktualisierung erkennen
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11.02.2006 17:13 Uhr von la_iguana
 
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@Zeitgeist: vergleich mal die Quellen: damals wurden für eine Woche die IPs gesperrt, dann wurde untersucht, nun ging das Verbot per mail raus.

Die News hieist ein neuer Zustand, der zeigt eigentlich bloss die Hilflosigkeit von Wikipedia, die Manipulationen in den Griff zu bekommen.
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12.02.2006 02:47 Uhr von pirata
 
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@la_iguana: warum benutzt du denn das Wort "Verbot", obwohl Du selbst weisst (siehe Dein Kommentar), dass es gar kein Verbot ist. Ich halte die Ueberschrift deshalb fuer unserioes. Und wunder mich, dass du zu solch reisserischen Mittel greifst. Hast DU nun wirklich nicht noetig (was ausdrueckich ein Lob ist)
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12.02.2006 03:34 Uhr von Disassembler
 
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ich habe mich selber auch schon bei Wikipedia verewigt, also eine Biografie über mich selber gemacht.
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12.02.2006 03:45 Uhr von la_iguana
 
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@pirata: zunächt ein Dankeschön für Deine lobenden Worte!

Die Erklärung zum Titel hier findest Du im Titel in der Quellennachricht: "Online-Enzyklopädie verbietet US - Parlamentarieren Zugriff" - der ist in Anlehnung daran geschrieben. Es ist schon bemerkenswert wie hilflos Wikipedia mit ihrem von ihnen selbst geschaffenen Kind umgeht. Die müssen (wie auch ssn, wenn ich an das derzeit absolut undurchsichtige Punktesystem denke) aufpassen, dass sie selbst nicht unseriös werden.
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12.02.2006 17:16 Uhr von Thothema
 
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trotzalledem ist es gut, wenn sich wikipedia zu wehren versucht. Meines Wissens dürfen und sollen Einträge korrigiert werden-wenn sie nicht der Wahrheit ensprechen oder Unsinn verbreiten. Und immerhin hat Wikipedia die Betroffenen informiert.

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