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Zürich: Neue Erkenntnisse zum Leichenfund im Strandbad

Stadtarchäologen von Zürich haben vor wenigen Tagen einen spektakulären Fund gemacht. Sie stießen im Freibad Letzi auf die Skelette dreier hingerichteter Menschen. Die Toten waren auf engstem Raum verscharrt worden.

Es war bekannt, dass an dieser Stelle jahrhundertelang der Galgen von Zürich stand. 1810 fand die letzte Hinrichtung statt. Schon seit Anfang des Jahres laufen die Arbeiten im Freibad Letzi, das umgebaut werden soll. Spuren des Galgens fehlen noch.

Aber auch weniger grausige Funde machten die Archäologen. Schon in der Römerzeit befand sich an gleicher Stelle das Haupthaus eines Gutshofes. Dies belegen Reste des Mörtelbodens und Steinfundamente.


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WebReporter: Thothema
Quelle: www.tagesanzeiger.ch
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2006 17:55 Uhr von Thothema
 
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Eine seltsame Vorstellung, sich an einem Ort in der Sonne zu räkeln und Eis zu schlürfen an dem Menschen gerädert, gehängt oder sonstwie gewaltsam ins Jenseits befördert wurden.
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10.02.2006 19:38 Uhr von Netsukka
 
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harte Sache Aber wenn man überlegt, dass vor 60 Jahren durch unsere Straßen noch Nazis gewandert sind, und auf fast jedem Meter Amerikas ein Schwarzer ausgepeitscht oder ein Indianer getötet wurde... Ich will gar nicht wissen, wie viele Leuchen unter Disney World vergraben sind. ^^

Aber trotzdem ne komische Vorstellung, wenn man da schwimmen geht. :-/
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10.02.2006 21:39 Uhr von wanderbaustelle
 
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@Autor: ich wüsste nicht, was in einer Nachricht über archäologische Ausgrabungen der Begriff "grausig" zu suchen hätte. Zudem sind die Angaben "hingerichtet" bisher nur Vermutungen der Archäologen und als solche in deiner News nicht kenntlich gemacht.
wbs
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10.02.2006 22:39 Uhr von Thothema
 
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@wanderbaustelle: "Der Hals ist seltsam überstreckt, das Schädeldach zertrümmert, der linke Arm verdreht - so liegt das Skelett im Lehmboden. «Es ist ein junger Erwachsener, die Zähne sind noch intakt», sagt Anthropologin Elisabeth Langenegger. Ein normales Begräbnis bekam der Tote nicht. Er wurde hastig verscharrt, nach einem vermutlich gewaltsamen Tod."
So liest es sich im Originalartikel. Und ich meine das ist durchaus grausig. Auch in der Archäologie gibt es grausige Begebenheiten. Nebenbei: ich arbeite im Archäologischen Hegau-Museum, Singen und kenne mich etwas in der Materia aus. Warum soll man das nicht so benennen? Und dass es sich um eine Hinrichtung handelt ist zumindest höchstwahrscheinlich. O.k. "höchstwahrscheinlich" hätte ich vielleicht auch hinzufügen sollen. Oder hast du das Gefühl, ich betreie Effekthascherei?
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10.02.2006 22:44 Uhr von Thothema
 
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@wanderbaustelle zum Zweiten: Leichen ist ja auch nicht ganz korrekt. Es sind Skelette und ich kenne keinen Archäologen, der Leichen ausgegraben hat.
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11.02.2006 02:17 Uhr von Bewerter
 
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@Thothema: Mumifizierung ist Dir aber schon ein Begriff, oder?
Dadurch wurden schon mehrere Leichen gefunden ;)
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11.02.2006 09:39 Uhr von Thothema
 
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@bewerter: ich will ja auch Haarspalterei betreiben.Aber ein bisschen darf ich meinen Artikel doch auch "verteidigen". ´ist ja nicht bös gemeint. Ich finds schon o.k. wenn man versucht, hier nicht im Bildzeitungsstil Leser zu gewinnen, sondern zu informieren. Ich bin ja auch neu und unbeleckt und muss mich erst an die Pressearbeit herantasten.
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11.02.2006 12:10 Uhr von Thothema
 
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hoppla KEINE Haarspalterei....meinte ich
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12.02.2006 11:29 Uhr von Francis666
 
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um mal wieder zu Thema zu kommen :-): Also ich finde den Artikel sehr gut! sowohl sprachlich als auch informativ!
Und ich denke wenn man es so direkt mitbekommt, dass an dem Ort, wo man noch vor kurzem seine Haut ein wenig gebräunt hat und viel spass hatte früher Menschen ums Leben kamen kann man diese Vorstellung und damit auch den Fund als grausig bezeichnen.... um mich auch noch einzumischen! ;-) aber ich denk da kann jeder denken was er will! ich finde auf so kleinen wortungereimtheiten muss man nicht rumreiten!
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12.02.2006 11:54 Uhr von vst
 
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ich habe bis: letztes jahr in einem haus gewohnt das direkt neben dem platz steht auf dem in stuttgart die richtstätte stand.

keine 50 meter neben meiner wohnung wurden menschen geköpft (vor meiner zeit).

ich fand es kein bischen gruselig dort zu wohnen.
warum auch? und so ist es mit dem schwimmbad auch.

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