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"World Press Photo 2005" zeigt Hungerkatastrophe im Niger

Der "World Press Photo Award 2005" geht an den kanadischen Fotografen Finbarr O'Reilly, der am 1. August 2005 im Niger die Aufnahme schoss, die eine besorgte Mutter zeigt, deren Lippen von ihrem einjährigen Kind berührt werden.

Die Hand des Babys ist vom Hunger gezeichnet. Das Foto, das O'Reilly für die britische Nachrichtenagentur Reuters aufnahm, beeindruckte auch James Colton, Chefredakteur des US-Magazins "Sports Illustrated" und Präsident der zwölfköpfigen Jury.

Als "einfach, elegant und bewegend" bezeichnete er das Bild, das "die Schönheit, den Schrecken, die Verzweiflung" vereine. Etwa 83.000 Aufnahmen von 4.500 Fotografen aus 122 Ländern waren für den Preis eingereicht worden.


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: World, Hunger
Quelle: wcm.krone.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2006 15:19 Uhr von Junginho
 
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Das Foto ist wirklich einsame klasse. Es besitzt viel Gefühl und könnte kein besseres Symbolbild für die Hungerkatastrophe in Westafrika sein.
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16.02.2007 12:57 Uhr von weltleben.at
 
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Der inszenierte Hunger im Niger! War im Zuge einer fast einjährigen Reise durch Afrika auch vom 10. Juni – 30. Juni 2005 im Niger - also genau zur angeblichen Katastrophenzeit laut einigen Medien. Dabei war ich auch in einer der sogenannten Hungerregionen um Zinder. Siehe dazu die Fotos die ein gänzlich anderes Bild zeichnen vom 21.6.2005: http://www.weltleben.at/...[pointer]=7&tx_eeblog[showUid]=258
Folgende Situation bot sich:
Drei Monate dauert es bis die vor kurzem gepflanzte Hirse reif wird und für gute zwei Monate reichen die Vorräte – ein Monat muss gestreckt werden. Die meisten Dörfer hatten jedoch noch mehr Vorräte.

Das traurige am Foto des Jahres - diesem Symbolbild - und anderen ist jedoch, dass sich meiner Meinung nach vollkommen gewissenlose Fotografen gezielt Kinder mit Wurmerkrankungen und/oder einseitiger Ernährung, etc. aussuchen. Ich selbst magerte beispielsweise durch Würmer von meinen guten 80 kg bei 190 cm Körpergrösse auf 64 kg ab samt aufgeblähtem Bauch in der ZAR. Wenn man nicht behandelt wir reduziert sich das Körpergewicht natürlich noch weiter ... und solche bedeauernswerten Menschen werden dann abgelichtet und stehen für eine nicht vorhandene Masse.
Ich habe nirgendwo diese angebliche Hungerkatastrophe gesehen, obwohl ich mit den Menschen viel Zeit in den Dörfern verbrachte. Auf der Reise habe ich erkannt wieviel unglaubliche Lügen uns hier in Europa aufgetischt werden - ist ja nicht die einzige.
Was Afrika meiner Meinung nach wirklich braucht ist Information, Wissensvermittlung und nachhaltige Entwicklungshilfe. Sprich den Menschen beizubringen, wie man sich selbst helfen kann - alles andere führt zu Abhängigkeiten die in die Katastrophe münden.
LG Rüdiger
http://www.weltleben.at
Ein Jahr 25 000 Kilometer mit einem Ford Transit durch Afrika

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