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Anglikanische Kirche entschuldigt sich für Sklavenhandel

Fast 200 Jahre nach Abschaffung des Sklavenhandels hat die Anglikanische Kirche ihre Mittäterschaft zugegeben und sich für ihre Taten entschuldigt.

Die Sklaven arbeiteten auf Plantagen der Kirche in Westindien und einige Bischöfe besaßen mehrere hundert Sklaven. Die Mission der Kirche hatte Plantagen in Barbados und die Sklaven dort trugen das Brandzeichen "Society" auf der Brust.

Es gab interne Diskussionen, ob sich nicht die ganze englische Nation entschuldigen sollte.


WebReporter: XrayFF
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche, Sklave
Quelle: www.hindustantimes.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2006 08:31 Uhr von XrayFF
 
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200 Jahre. Ja, so etwas will gut überlegt sein. Im Namen Jesu.
Ganz Europa hat noch viele Rechnungen offen um sich zu entschuldigen.
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10.02.2006 13:11 Uhr von Joeiiii
 
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Hilft jetzt auch nix mehr: Ist ja an sich eine nette Geste sich zu entschuldigen, aber gescheiter wäre es wohl gewesen sowas gar nicht zu machen. Von einer "Entschuldigung" hat ja schließlich keiner was davon.

Aber wenn man schon auf dem Trip ist: Die Kirchen dieser Welt hätten sich noch für einiges mehr zu entschuldigen. Beispiele muß ich hier ja wohl nicht nennen, oder?
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10.02.2006 13:16 Uhr von SenkiRenegade
 
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Mich würde interessieren ob die amis (also der südliche teil), sich schon dafür entschuldigt hat...
Rein theoretisch... müßte Texas als südlicher Staat ja auf seite der Konförderierten gewesen sein (ich rate mal).
Wenn Georgie sich bei Rice für die sklaverei entschuldigt schmeiß ich mich weg *gg*
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10.02.2006 14:37 Uhr von Katatonia
 
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mhhh: Eine Anerkennung der Schuld ist schonmal der erste Schritt in die richtige Richtung, aber es reicht bei weitem nicht aus. Zudem muss man sich als Aussenstehender fragen, wieviel Wahrheitsgehalt an der Entschuldigung überhaupt klebt. Bei der katholischen Kirche haben wir gesehen, was Heuchelei ist. Manchmal ist es nämlich einfacher, ein kleines Schuldgeständnis abzulegen, um sich im nachhinein ganz davon zu lösen, eben mit dem Argument: ´´wir haben uns doch entschuldigt, was wollt ihr noch?´.
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10.02.2006 15:32 Uhr von Joeiiii
 
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Als ob sowas jemand ernst meint: Entschuldigung....das wir dies und das gemacht haben. So einfach kann man sich aus der Affäre ziehen? Na bravo. Die treten ne Entschuldigung los, aber ob die das ernst meinen wage ich zu bezweifeln. Damit wollen die doch nicht einmal ihr schlechtes Gewissen loswerden, weil sowas haben die meisten von denen doch gar nicht.

Andererseits: Die Kirche hat doch bisher immer alles im Namen Gottes gemacht, und somit wäre das ja wieder alles ok, oder? Gott hat ihnen bestimmt aufgetragen Sklaven zu halten, und den Sklaven hat er eben ein etwas schweres Joch aufgebrummt. Gott IST gerecht!!!!! [Ironie Ende]
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10.02.2006 23:40 Uhr von swald
 
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Eine nette Geste mehr nicht, ich denke unsere Großen Kirchen hätten da auch noch einiges nach zu holen.
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10.02.2006 23:41 Uhr von swald
 
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SenkiRenegade: "ob die amis (also der südliche teil), sich schon dafür entschuldigt hat..."

Stimmt die Amis haben da auch noch einiges offen :-)
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11.02.2006 23:09 Uhr von Anubis71
 
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Es ist nie zu spät: Das Geschehene Unrecht kann man nicht wieder gut machen, auch nicht mit Entschuldigungen. Aber immerhin ist es ein beachtlicher Schritt, dass zuzugeben.
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11.02.2006 23:51 Uhr von Khagan of Terra
 
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Dann ist es ja gut Und man kanns vergessen...






(Achtung Sarkasmus)

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