09.02.06 18:33 Uhr
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Mohammed-Karikaturen: Ägyptische Zeitung druckte sie schon im Herbst 2005 nach

Wie die österreichische Tageszeitung "der Standard" in ihrer Onlineausgabe jetzt aufdeckte, hat die ägyptische Zeitung "El Fagar" sich bereits im Oktober 2005 über die dänischen Karikaturen empört und sie nachgedruckt.

Allerdings blieb der Abdruck folgenlos und unter den Lesern wollte sich keine Empörung breit machen. Islamische Blogger werfen deshalb nun den arabischen Regierungen vor, die gewaltsamen Auseinandersetzungen künstlich zu schüren.

Die Zeitung hat heute Nachmittag die Ausgabe mit den umstrittenen Karikaturen aus dem Online-Archiv entfernt.


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WebReporter: pirata
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Zeitung, Herbst, Karikatur, Mohammed-Karikatur
Quelle: derstandard.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2006 18:46 Uhr von pirata
 
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Nach dem morgigen Freitagsgebet werden wahrscheinlich etliche ägyptische Flaggen und Botschaften in Flammen aufgehen. Wetten?
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09.02.2006 18:55 Uhr von Muta
 
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Naja: dass die beleidigenden Karikaturen normalerweise nicht solch große Tumulte ausgelöst hätten, ist anzunehmen.

Es kam jetzt grade halt alles zusammen: explosive politische Lage, viele westliche Zeitungen druckten die Karikaturen mit sehr arroganter Haltung nach, irgendwer verschickte noch 3 zusätzliche (und schlimmere) Karikaturen und die arabischen Regime haben die Aufregung noch geschürt weil es zur Ablenkung von innenpolitischen Problemen eine gute Möglichkeit war.
Zitat aus Quelle: "Die saudische Königsfamilie hätte damit von der Empörung nach den Toten bei der Hadsch-Massenpanik in Mekka abgelenkt... und die ägyptische Regierung von den neuen Justiz- und Sozialreformen"
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09.02.2006 23:40 Uhr von Amos
 
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Es sollte ein Kinderbuch werden: Tolle Quellle:
http://n-tv.de/...

Wenn das "Kinderbuch" einigermaßen wahrheitsgetreu den Lebensweg Mohammeds schildert, gehört dazu auch zB die Schilderung der grausamen Vorgehensweise Mohammeds bei der Durchsetzung/Verbreitung des Islam auf der arabischen Halbinsel. Und natürlich die Ehelichung eines neunjährigen Mädchens durch Mohammed.

Kann aber auch sein, dass Mohammed im Buch toleranzstiftend als gütig, sanftmütig, mildtätig und weise dargestellt werden sollte.
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09.02.2006 23:50 Uhr von Amos
 
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zwei Artikel aus Dänemark (auf Deutsch): http://www.jp.dk/...

http://www.jp.dk/...

Viel Spaß beim Schmökern
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10.02.2006 09:54 Uhr von Amos
 
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einen hab ich noch: http://www.welt.de/...

Späte Rache von Fozzie Bear am schwedischen Chef der Muppet Show?

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05. Februar 2006 Unbestätigten Meldungen zufolge sind die verschärften Cartoon-Proteste der islamischen Welt die späte Folge einer Auseinandersetzung von Muppet Show Mitarbeitern, die in den 70er Jahren ihre Stimmen den Figuren "Fozzie Bear" und "schwedischer Chef" geliehen haben. Dies könnte die verspätete Reaktion der muslimischen Welt auf die bereits im September des vergangenen Jahres in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten veröffentlichten Comics erklären. In Presseaussendungen geben anonyme Quellen an, die Leitfigur der Proteste, Abu Laban, sei unter dem Namen Joe McMulligan in den siebziger Jahren Mitarbeiter in Jim Hendersons Show gewesen. Während seiner nur einjährigen Mitarbeit als "Fozzie Bear" an der "Muppets Show" sei er wiederholt von Steve Goelz, der damaligen Stimme des "schwedischen Chefs", gefoppt und übertölpelt worden, bis er sich aus dem Showbusiness zurückzog. Nachdem er 1977 Cat Stevens im Krankenhaus kennengelernt hatte, konvertierte er gemeinsam mit ihm unter dem Namen Ahmed Abdel Rahman Abu Laban zum Islam. Den anonymen Informanten zufolge erkläre dies den besonderen Nachdruck, mit dem Abu Laban sein Anliegen verfolgte. Unter anderem finden sich nämlich neben den zwölf in der dänischen Zeitung erschienenen Cartoons stark verschärfte und grob beleidigende Zeichnungen, die dieser seinem Bericht hinzugefügt haben muss, der dem Groß-Imam der Al-Azhar Universität in Kairo, Sheikh Mohammad Sayyed Tantawi, vorgelegt wurde. Sie zeigen unter anderem betende Muslime beim Sex mit Tieren, oder den Propheten mit Schweinenase. Die Herkunft dieser Darstellungen ist bis heute ungeklärt.

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