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Italien bringt härtestes Drogengesetz Europas auf den Weg

Italien hat Europas härtestes Drogengesetz verabschiedet. Es wird kein Unterschied zwischen "weichen" und "harten" Drogen gemacht. Für Konsumenten und Dealer sind gleichermaßen Freiheitsstrafen von sechs bis zwanzig Jahren vorgesehen.

Dies allerdings nur, wenn der Besitz über den eigenen Bedarf hinausgeht. Die Grenzwerte werden vom Gesundheitsministerium festgelegt. Drogensüchtige können jedoch zwischen einer Gefängnisstrafe oder Therapie in einer geschlossenen Einrichtung wählen.

Die postfaschistische Alleanza Nazionale feierte das Gesetz mit stehenden Ovationen. Als Reaktion auf diese Niederlage zündete sich der italienische Grüne Paolo Cento vor dem Abgeordnetenhaus erst einmal aus Protest einen Joint an.


WebReporter: x-fusion
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Italien, Droge, Weg
Quelle: www.tagesschau.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2006 06:30 Uhr von x-fusion
 
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Weitere Anekdoten und Reaktionen aus diesem "Komödienstadel" in der Quelle. Ob in dem Gesetz auch das Trinken von Alkohol und der "Genuß" von Tabakwaren bedacht wurde? Das wäre mal konsequent. Also Leute: jetzt wisst ihr ja Bescheid. Vor dem Grenzübertritt noch schnell die überschüssigen "Devotionalien" und andere "Spassmacher" entsorgen und den Grenzer fröhlich anlächeln ;) <-- das ist übrigens KEINE Karikatur des Propheten Mohammed.
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09.02.2006 09:41 Uhr von pixelfool
 
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Na super! Die spinnen, die Römer! :-)
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09.02.2006 09:55 Uhr von skyt
 
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haben die selber zuviele drogen konsumiert????!!!!
einen kiffer gleich zu behandeln wie einer der kokst oder hero schiesst? sowas behindertes habe ich schon lange nicht mehr gehörrt....
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09.02.2006 09:59 Uhr von shb-ben
 
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Na endlich: Find ich gut!!! Ich war schon immer gegen diese Kifferei! Es ist nunmal nicht zu leugnen, dass leichte Drogen oft als einstieg dienen. Ich kenne selbst genug Leute bei denen das so war und die sich dadurch echt in die Sch***** geritten haben.
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09.02.2006 10:07 Uhr von PruegelJoschka
 
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Jawohl! Weg mit Alkohol!
Weg mit Kafee!
Weg mit Zigaretten!
Weg mit Mutterkornpilzen!
Weg mit Medikamenten!
Weg mit Lachgas!
Weg mit Kleber!
Weg mit Stechapfel!
Weg mit Muskatnüssen!
...
...
...
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09.02.2006 10:14 Uhr von pixelfool
 
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@ shb-ben: Hey, Du siehst das völlig falsch!!!

Nicht Haschisch ist die Einstiegsdroge, sondern Muttermilch, denn die überwältigende Mehrheit aller Alkis, Kiffer, Junkies und sonstiger Konsumenten wurde damit angefixt :-)

Das ist ja wohl eine unumstößliche Tatsache, oder?!
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09.02.2006 11:29 Uhr von WooMaker
 
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@pixelfool: Auch falsch, es ist der Sauerstoff, kein Stoff mach uns so abhängig. ;)

Bin selber Italiener und finde das Gesetz zwar scharf aber auch gerecht vor allem in Sachen Verkehrsmittel.
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09.02.2006 11:50 Uhr von Jay-B
 
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Natürlich jammern jetzt die Kiffer: Und kommen wieder damit dass es ja einen so gewaltigen Unterschied macht, ob man nun "weiche" oder "harte" Drogen konsumiert, aber ich finde das Gesetz gut, schliesslich richtet sich das Gesetz nicht gegen Konsumenten (Eigenbedarf ist erlaubt) sondern gegen das Dealen, und harte Strafen dafür würde ich mir in Deutschland auch wünschen.
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09.02.2006 11:54 Uhr von mk23
 
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sehr gut sollte man hier auch machen: das währ ein schritt in die richtige richtung
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09.02.2006 11:58 Uhr von maneater23
 
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@Jay-B: @Jay-B:
"schliesslich richtet sich das Gesetz nicht gegen Konsumenten" Text nicht gelesen?:

Für Konsumenten und Dealer sind gleichermaßen Freiheitsstrafen von sechs bis zwanzig Jahren vorgesehen.
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09.02.2006 12:19 Uhr von exekutive
 
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geistig behi aha.. drogen gibt es schon so lange wie es die menschheit gibt..

und es ist mir jedesmal ein rätzel, was einige menschen so an bewustseinsverändernde dinge missfällt... selber noch nie drogen genommen und dann die jenigen verurteilen die welche nehmen..

und wenn kiffen ect. so hart bestraft wird, wie der besitz oder verkauf von heroin.. denen ist eh nicht mehr zu helfen.. erstrecht weil alkohol legal bleibt.. und jeder mensch der mal gekifft hat, weis das alkohol viel schlimmer ist als dope..

leute die drogen nehmen verstoßen jedesmal mutwillig gegen das gesetz und wie es aussieht hat die italienische regierung die befürchtung, das solche leute einfach nicht zu kontrollieren sind..

naja was solls, nur weil diverse mamas und papas behaupten das drogen vom teufel höchstpersönlich erfunden wurden, heißt es noch lange nicht das es der wahrheit entspricht..

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09.02.2006 12:49 Uhr von njeppo
 
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schlimm: schade eigentlich... die Italiener kiffen so gerne... wo immer ich in Italien war... es roch nach Kraut... v.a. in den Uni-Innenhöfen und am Strand und... und... und... wie überall auf der Welt! Wann hört diese Hexenjagf auf ? Dealer kann man ja bestrafen, aber keine Konsumenten v.a. nicht wegen Cannabis!! Es ist einfach lächerlich... Und von wegen Einstiegsdroge... wenn, dann ist das Nikotin & Alkohol... das machen einem die Werbung und die Eltern und die gesamte Gesellschaft auf Grund derartiger Gesetze vor...
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09.02.2006 12:57 Uhr von pixelfool
 
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Verhältnismäßigkeit: Bei solchen Strafmaßen wird es glatt "billiger", im besoffenen Kopf jemanden totzufahren (fahrlässige Tötung mit verminderter Schuldfähigkeit) als sich mit ein paar Gramm Hasch erwischen zu lassen. Verkehrte Welt!
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09.02.2006 13:20 Uhr von -the_dude-
 
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@Jay-B: Naja, wie auch in Deutschland werden die Toten durch Alkohol wohl die Zahl von Drogentoten deutlich übersteigen. Aber mit Alk läst sich ja auch für den Staat gut Geld "verdienen", Besteuere THC, Kokokain usw und schon wirst du eine andere Gestzgebung finden.
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09.02.2006 13:24 Uhr von serapis
 
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Na supa: 40000 Alkoholtote alleine in Dutschland jedes Jahr ,und das ist nur die offizielle Zahl, ich habe noch nie gehört dass jemand an Hasch gestorben ist :-)...und zum Thema dass Hasch die Einstiegsdroge ist...zeig mir einen Heroinsüchtigen oder Kokssüchtigen der davor nicht gesoffen hat....naja die Leute die solche Gesetze machen saufen ja alle selbst und von der anderen Materie haben sie absolut keine Ahnung
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09.02.2006 13:43 Uhr von Francis666
 
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hart aber doch nicht schlecht: wenn ich bedenke wieviele kiffer ich kenne die jetzt auf einmal alle koksen!!!! so sehr wie kiffen in meiner generation schon normal geworden ist, sollte man auf jeden fall härtere masnahmen ergreifen, um jüngere und beeinflussbarere Jugendliche davor zu schützen! Ich selbst hab es mal ausprobiert und gemerkt was für verheerende auswirkungen es haben kann!
Alles gleichzusetzten ist vieleicht etwas hart, aber die Hemmschwelle erhöht es hoffentlich ein wenig!
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09.02.2006 13:45 Uhr von MG3
 
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@ shb-ben: gefährliches halbwissen ist immer schlecht.
einstiegsdroge ist nicht haschisch oder ganja, gras, pott, chronic, oder wie man es sonst nennen will, nein, alkohol und zigaretten sind DIE einstiegsdrogen. gerade in der gesellschaftlich akzeptierten droge alkohol liegt die grösste gefahr. denn womit beginnt eine "drogenkarriere"? mit dem ersten bier (und das auch noch geduldet, zur konfirmation oder ähnlichem). also lieber mal den ball flach halten oder mal die drogenberatung fragen was die so für erfahrungen gemacht haben.
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09.02.2006 13:52 Uhr von pixelfool
 
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Verlogen: Diejenigen, die in diesem Zusammenhang vom Schutz der Jugendlichen vor Drogen sprechen, sollten sich vielleicht mal fragen, was eine Karriere nachhaltiger gefährdet - ein paar Joints oder 6 - 20 Jahre Haft.
Nichts dagegen, der Drogenmafia in den Arsch zu treten, aber Konsumenten zu kriminalisieren, ist der falsche Weg. Dass Strafe kaum abschreckt, ist ja wohl durch zahlreiche Beispiele belegt, denn selbst die Todesstrafe hält gewalttäter nicht von Morden ab, sondern führt auf Grund der zu erwartenden Lethalstrafe eher noch zur Eskalation a ala "alles oder nichts".
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09.02.2006 14:05 Uhr von Clepto
 
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@shb-ben: Zitat:

" Find ich gut!!! Ich war schon immer gegen diese Kifferei! Es ist nunmal nicht zu leugnen, dass leichte Drogen oft als einstieg dienen. Ich kenne selbst genug Leute bei denen das so war und die sich dadurch echt in die Sch***** geritten haben."

Ahja und wie haben sie sich in die Sch**** geritten, wenn ich mal diese Gegenfrage stellen darf?
Wurden sie vom Staat kriminalisiert, nur weil sie Cannabis zu sich genommen haben und dadurch Vorstrafen bekommen haben, weswegen sie nun keine Arbeit mehr finden?
Wenn dies so ist, so sollte man sich fragen, woher solch ein Problem kommt?
Richtig Vaterstaat kriminalisiert Leute, wodurch sie später ihre Zukunft verbaut haben...,aber die Droge selber hat ihnen den Weg nicht verbaut...
Zu deinem Argument, das weiche Drogen oft als Einstieg für harte Drogen dienen..., kann sein muss aber nicht und meiner Meinung nach wird das vom Staat sogar indirekt gefördert...
Dealer probieren, wie auch im legalen Gewerbe, ihre Kunden an sich zu binden. Daher sind es auch oftmals die Dealer, die einen härtere Drogen anbieten. Und halt oftmals nicht der Konsument mehr möchte. MIt einer Legalisierung würde man diesen Dealern ein Standbein wegnehmen..., des weiteren wäre der Konsum überschaubar...Staat könnte zum Beispiel schauen, wieviel ein Konsument konsumiert und dies begrenzen. So wäre auch die Suchtgefahr eingegrenzt, welche es sicher bei JEDER Droge gibt ( also auch Alkohol und Zigaretten).

Na ja von dem Verbot in Italien halte ich nicht viel, da es
die meisten Dealer eh weitermachen werden, weil es ihre Existenzgrundlage ist....und dann nehmen sie auch diese Strafe in Kauf, anstatt mit dem eigenen Konsum aufzuhören! Denn man sollte bedenken, dass sie oftmals selber süchtig sind und das von den besagten harten Drogen!
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09.02.2006 14:23 Uhr von ltdada
 
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ich finds auch lächerlich: im Grunde ist jeder seines Glückes Schmied, und soll selbst entscheiden können ob er eine gewisse Substanz konsumiert oder nicht. Wenn Spülmittel einem helfen würde, sich besser zu entspannen, würde man es dann auch verbieten wollen, weil es halt auch giftig ist?

Bischen Verstand kann man den Leuten doch zumuten oder?

Okay, bei Dingen die abhängig machen sehe ich noch eher Bedarf, hier den Zugriff einzuschränken. Aber sofern es nicht süchtig macht, whatever...

Vielmehr sollte man bei der Erziehung mehr auf die Gefahren eingehen, die von Drogen ausgehen. Erwachsener Umgang mit einer Droge muss erstmal erlernt werden. Da ist eher das Problem in meinen Augen.

my 2 cents
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09.02.2006 14:52 Uhr von evil_weed
 
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und so ein faschistisches drecksland ist in der EU... den nachwuchs hitlers sind wohl die gefängnisse zu leer...
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09.02.2006 15:14 Uhr von delerium72
 
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@shb-ben: Spinner ...
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09.02.2006 15:30 Uhr von Rainbringer
 
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drogen wech--> jut so: Jo ich bin zwar selber Kiffer aber dass Kiffer genau so wie die Chemos etc behandelt werden find ich gut. Sind auch Drogen, und die wenigsten Kiffer sehen ein dass Kiffen auch stralle im Kopp macht, auch teilweise während des Rausches, aber das is ja gewollt, aber auch halt hinterdrein. Jetz kann mir jeder kommen der will und das dementieren, einfach selbst noch nich mitbekommen? Wenn man mal ne Woche nich kifft hat man während man nich drauf is auch mal wieder bessere Laune, außerdem knallen die Köppe oder Js dann auch wieder^^ Entweder soll man alle Drogen legalisiern (dafür wär ich jam, da doch jeder mit seinem Körper machen soll was er will, und auch Herojunkies haben noch nen eigenen Kopp zum Denken, man muss sich nur der Konsequenzen bewusst sein) oder aber alle verbieten, und damit mein ich auch Zigaretten und Alk. Kaffee und Tee.. naja wees nich dit is was anderes. Alkohol is nun mal auch drastisch bewusstseinsverändernd, Kippen bringen einfach mal kaum was und sind nur dazu da um uns Geld ausse Tasche zu ziehen. Aber da Drogen schon immer und überall genommen wurden, egal^^

mfg Rainbringer
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09.02.2006 16:21 Uhr von fNORD
 
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So muss es sein: Aber bitte wirklich alle Drogen!

Also auch Alkohol und Nikotin, es gibt immer mehr Alk und Zigi süchtige Junkies, es ist echt schlimm.

;)
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09.02.2006 16:34 Uhr von Stix022
 
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*schenkt*: exekutive mal n bissl rechtschreibung.

ich find die gesetzte sind noch garnet hart genug...

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