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US-Soldat wurde im Irak verletzt: Nun musste er die Schutzweste bezahlen

Am 11. Januar 2005 wurde US-Soldat Lt. William "Eddie" Rebrook im Irak-Krieg von einer Straßenbombe erfasst. Dabei wurde sein Arm zertrümmert. Als ihn Sanitäter medizinisch versorgten, nahmen sie ihm die Kevlar-Schutzweste ab.

Aufgrund der körperlichen Beeinträchtigung schied er nun aus dem Militärdienst aus und sollte seine Schutzweste bei der Auskleidung abgeben, die der 25-Jährige aber seit dem Vorfall nicht mehr gesehen hatte.

Die Armee stellte ihm schließlich den Ausrüstungsgegenstand in Rechnung, weil kein Bericht über den Verlust der Weste im Kampfeinsatz vorlag. Seine Kameraden halfen ihm, die 700 US-Dollar aufzubringen, um ein schnelles Ausscheiden zu ermöglichen.


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Irak, Soldat, Schutz
Quelle: www.wvgazette.com

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45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2006 16:20 Uhr von snickerman
 
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Die haben wirklich: den Schuss nicht gehört...
Muss man die einzelnen Patronen, die man verballert auch nummerieren und die Hülsen anschließend einsammeln?
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08.02.2006 16:20 Uhr von Schwarzer Riese
 
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Geschmacklos! Also so etwas finde ich wirklich Geschmacklos!
Ihm wird im Krieg der Arm zerfetzt, und dann soll er für eine Verschwundene Weste zahlen, nur weil nirgendwo steht, dass sie Abhanden kam!? .... tztz

Aber wenigstens hat er gute Freunde!

Mfg, Schwarzer Riese
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08.02.2006 16:24 Uhr von beny3176
 
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Nunja: Einerseits find ich das natürlich schwachsinnig, andererseits jedoch kann ich´s irgendwo verstehen.
Schließlich hat der Soldat den Verlust der Weste nicht ordnungsgemäß berichtet bzw. gemeldet, von daher hätte es ja auch sein können dass er die einfach irgendwo liegen lassen oder gar "eingeheimst" haben könnte.

Warum die Sanitöter das Teil allerdings nicht mitgenommen bzw. aufbewahrt haben versteh ich auch nicht so ganz.
Vorausgesetzt die Weste war nach dem Vorfall noch o.k. hätten die das Ding doch sicherlich mitnehmen können.
Aber auch, wenn das Teil bei der Explosion beschädigt oder unbrauchbar geworden ist, hätte dies gemeldet werden müssen.

Dennoch find ich es schon kleinkariert, dass die ach so mächtige US-Armee die 700 Dollar von dem verkrüppelten Soldaten verlangt und nicht darauf verzichtet. Für ihre Waffensysteme und all den Murks haben sie doch auch Milliarden übrig.

MfG
~Ben~
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08.02.2006 16:55 Uhr von bananasplit
 
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Echt bescheuert: Das mag wohl in Friedenszeiten ok sein wenn einer seine Weste verliert, aber doch nicht im Krieg... Und vorallem nicht wenn noch einer seinen Arm verloren hat. Ich denke der Mann hat schon genug dem Vaterland gegeben.. Wenns nach den Schwachköpfen im Zeughaus geht, müsste ich mir das so vorstellen:

Eine riesige Schlacht geht vorsich, zig tausende sterben uuuund Ausrüstungsgegenstände gehen verloren. Uii, schnell ne Waffenpause organisieren und alle Ausrüstungsgegenstände die einfach so herumliegen notieren, Bericht schreiben und die wertvollen Sachen einsammeln. Dann die Verletzten und Gefallenen bergen.
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08.02.2006 17:11 Uhr von TLeining
 
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@ beny3176: das Problem ist aber nicht, dass Rebrook vergessen hat den "Verlust" zu melden, sondern das er "vergessen" hat sich diesen Verlust von den Sanitätern und Augenzeugen vor Ort bestätigen zu lassen. Laut Quelle wurde die Schutzweste noch vor Ort vernichtet (war wohl angeblich gefährlich).
Und das ganze scheint auch kein Einzelfall zu sein.
Richtig heftig ist ja, das dieser Soldat eigentlich trotz seiner Verletzung im Dienst bleiben wollte, und jetzt wird er so abgeschoben.
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08.02.2006 17:20 Uhr von Dream77
 
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im krieg: und in der liebe ist alles erlaubt...

hiess es mal..

naja das erstere scheint ja nicht zu stimmen.. sogar krieg hat regeln

wieso führen die nicht mal die regel, schiessen verboten und töten verboten ein?
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08.02.2006 17:45 Uhr von Van_Helsing
 
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Kein Wunder das sie die Europäer gegen den: Iran haben wollen...

DAS sind die US-Kosten nur für Irak
http://nationalpriorities.org/...

Und Irak war quasi wehrlos und ausgehungert....
Könnt ihr euch vorstellen was für Kosten auf deutschland kommen, wenn die Merkel USA gegen Iran unterstützt??...
Denke mal, im Vergleich dazu ist sind die Irak-Kriegskosten der USA Peanuts...
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08.02.2006 18:17 Uhr von NetCrack
 
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Was ?! mehr fällt mir dazu net ein.
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08.02.2006 18:22 Uhr von maki
 
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snickermann: "Muss man die einzelnen Patronen, die man verballert auch nummerieren und die Hülsen anschließend einsammeln?"

In Deutschland garantiert...
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08.02.2006 18:41 Uhr von 911GT3RS
 
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die spinnen die amis´s!total geschmackslos!für die hat ein menschebleben kein wert!F**k this system
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08.02.2006 19:11 Uhr von iLL.k
 
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snickerman und maki: Jo soweit ich weiß muss man das in Deutschland..

Man darf das nicht so eng sehen, so Sachen müssen nunmal protokolliert werden, wenn jemand seine M4 mit heim nimmt und dann auf Leute schießt fragt ihr woher er das hat und meckert wieso das nicht kontrolliert wird.. ne Kevlar ist teuer und lässt sich gut verscherbeln also find ich das nicht schlimm dass die sie ihm in Rechnung stellen!
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08.02.2006 19:29 Uhr von beny3176
 
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@TLeining: Danke für die Info/Aufklärung...hatte mir die Originalquelle nicht durchgelesen, das hätte doch noch einiges erklärt ;)

MfG
~Ben~
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08.02.2006 19:30 Uhr von Van_Helsing
 
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Die dummen Amis kapieren gar nicht,: das es ihren FÜHRERN nicht um das Wohl des US-Volkes geht....
Diese und zig-weitere Generationen werden verheizt...

Alleine die Kosten des Irakkrieges sind extrem, die des Irans werden dazukommen und Gott weiss, US wird nicht in der Lage sein dort den Lohn zu kassieren.
USA wird eventuell in der Lage sein Menschen zu töteten, viele Menschen, aber die USA wird dort nicht siegen......denn ein Sieg ist nicht möglich......

Mal angenommen USA könnten den Iran besiegen...Es gibt noch viele andere Irans.....
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08.02.2006 19:40 Uhr von Rainbringer
 
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die amis: heftich, ziemlich pervers auf jedenfall...

"Muss man die einzelnen Patronen, die man verballert auch nummerieren und die Hülsen anschließend einsammeln?"

jeder schuss muss genemigt sein und die hülse wenigstens bei der übung zurück gebracht werden. n kumpel beim bund hat mal erzählt wie jemand da aufm trainingsgelände ne kugel verloren hat... jo da wurde dann ne riesige suchaktion durchgeführt. find ich anbei auch richtig. die welt is immerhin nich counterstrike oder unreal tournament, so wie sich das manche vllt vorstellen.

mfg Rainbringer
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08.02.2006 19:45 Uhr von dannyray
 
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ihr vollhonks! beim ausscheiden aus dem dienst, muss man alle defekten und verloren gegangenen ausrüstungsgegenstände ersetzen, sofern man keine schadensmeldung eingereicht hat.
das ist ROUTINE!

ist mir auch mal passiert. ich kann euch sagen, so ne gasmaske ist nicht billig!

einfach schadens- verlustmeldung nachreichen, dann ist die sache vom tisch. dafür gibt`s n formular.
sowas nennt man bürokratie. ohne geht`s nicht.


kein soldat muss für unter solchen umständen zerstörte ausrüstung aufkommen.

also, erst denken, DANN schreiben!
(und glaubt nicht immer alles, was ihr lest)
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08.02.2006 19:46 Uhr von dannyray
 
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ach ja sorry, für "vollhonks". war nicht so gemeint ;)
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08.02.2006 19:55 Uhr von Bibi66
 
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Ich sag nur: die Macht der BÜROKRATIE...

Wollt jetzt was dazu schreiben, aber ich bin im Moment nicht in der Verfassung dazu. *GRRRRRRRRRRRRR*

Immer wieder derselbe scheiss.

Meinen Respekt an den Lt. und die Leutz, die ihm da rausgeholfen haben.

Es ist traurigerweise immer das gleiche... Paar Leute tun was (egal ob richtig oder falsch),werden verkrüppelt o.ä.... und die, die sie geschickt haben bzw. im warmen Nest sitzen (die "besten" Patrioten und "Hurra-Brüller"), hauen denen nochmal einen drauf...

*WÜT*
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08.02.2006 20:54 Uhr von tei
 
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arm: wahrscheinlich hätte der die übberreste seines arms einsammeln müssen und mitbringen ey.


können wir ja mal machen : wir setztsen den der daführ verantwortlich war mit schuitzweste und arm ab in den irak und da solld er sich auch um die schutzweste köümmern Ey die sind so dähmlich man
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08.02.2006 21:15 Uhr von ika
 
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hier kann nicht jemand ernsthaft: GEGEN Bürokratie beim MIlitär sein?

Da gehts nun wirklich nicht um Gefühlskram, er hat seinen Bericht schlecht abgegeben oder gar nicht, dafür muss er zahlen. Find gut das die Kameraden mitgezahlt haben.
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08.02.2006 21:19 Uhr von labor_007
 
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na ja, wenn der sanitäter das bei jedem verletzten macht, und die schutzweste an sich nimmt, hat er eine schöne sammlung und kann die bestimmt in den usa über ebäh vertickern /ironie aus/

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08.02.2006 21:21 Uhr von evchen
 
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ach wer nämlich mit h schreibt ist dämlich und umgekehrt oder wie war das? egal.

dannyray hat vollkommen recht und da braucht man sich auch nich drüber aufregen.
natürlich blöd gelaufen, aber ein "f**k system" ist hier nun wirklich nicht angebracht. in deutschland wärs ganz genauso gelaufen.
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08.02.2006 21:24 Uhr von rettungsfan
 
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@beny3176 die sanitäter hatten sicher besseres zu tun alls seine ausrüstung gegenstände aufzusammeln
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08.02.2006 22:54 Uhr von Sev
 
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@maki & snickerman: Ohne Scheiß: bei uns beim Bund wurden nach einer Schießübung die Patronenhülsen eingesammelt, um festzustellen, wieviele Schuss abgegeben wurden. Und wenn das nicht mit der geplanten Anzahl übereinstimmt, dann wurde diese scheiß letzte Patronenhülse gesucht, bis sie gefunden wurde. Und wenn´s die ganze Nacht gedauert hätte. Weil könnte ja sein, daß da nicht nur die Hülse, sondern ein komplettes Stück Mun herumliegt, wo sich jemand dran übel verletzen könnte. Sogesehen find ich das schon korrekt.
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09.02.2006 00:12 Uhr von Dukath
 
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also wenn mir der Scheißarm zerfetzt wird, dann ist es mir verdammt nochmal scheißegal wo meine Scheißweste für irgendsonen Scheißbericht abgeblieben ist!
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09.02.2006 00:25 Uhr von El Salvas
 
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dümmer gehts nümmer: Fuck .
scheiss bürokraten.
*g*

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