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München: Porno-Animateurin wegen Verleumdung zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt

Doris M. (36), die zurzeit keinen Job hat, musste sich wegen Verleumdung vor dem Münchener Amtsgericht verantworten. Doris hatte bei einer Pornofilmfirma als Animateurin gearbeitet. Sie war dafür zuständig, dass die Männer einsatzbereit waren.

Insgesamt hat sie dort dreimal gearbeitet und will für insgesamt zwölf Stunden 200 Euro bekommen haben. Ihr Arbeitgeber stellte ihr jedoch eine höhere Verdienstbescheinigung aus, was ihr Probleme mit dem Arbeitsamt einbrachte.

Doris ging zur Polizei und beschwerte sich dort. Der Chef erklärte allerdings vor Gericht, dass die Frau auch einmal selbst vor der Kamera stand und dafür mehr Geld bekommen hat. Das Gericht stellte das Verfahren ein, Doris muss Sozialarbeit leisten.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Arbeit, Porno
Quelle: www.marktplatz-oberbayern.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2006 11:24 Uhr von PruegelJoschka
 
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@Autor Versteh ich nicht! Sie hat 200 Euro bekommen, aber höhere Verdienstbescheinigung bekommen -> Beschwerde in odrnung

Sie hat soviel Bekommen wie auf der Verdienstbescheinigung -> Verleumdung

Aber so wie du es geschrieben hast, ist es ok, wenn amn weniger gibt als man bescheinigt gegeben zu haben. Daher meine Bewertung.
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08.02.2006 11:28 Uhr von jens3001
 
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"Doris hatte bei einer Pornofilmfirma als Animateurin gearbeitet. Sie war dafür zuständig, dass die Männer einsatzbereit waren."

Bisher hab ich mir noch nie richtig Gedanken drum gemacht wie es die Kerle in den Streifen immer schaffen so "einsatzbereit" zu sein. Irgendwie kann ich mir das auch net so richtig vorstellen... oder doch? Und wenn ja, dann würd ich das eher Prostituierte nennen und nicht Porno-Animateurin.

Aber vielleicht täusch ich mich ja ;)
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08.02.2006 11:33 Uhr von PruegelJoschka
 
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@jens: Als Prostituierte kreigt man nicht so miesen Stundenlohn für den Wackeldackel ... ;-)
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08.02.2006 11:44 Uhr von rheih
 
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@PruegelJoschka: Die Frau war der Meinung, dass sie nur 200 Euro verdient hat. Ihr Chef stellte ihr jedoch eine höhere Verdienstbescheinigung aus. Darüber hat sie sich dann beschwert. Der Chef behauptete, dass sie mir Geld als die 200 Euro bekommen hat, weil sie selbst als Darstellerin possierte. Allerdings (siehe Quelle) gibt es keinen bildlichen Beweis dafür, weil die Sequenz geschlöscht wurde...
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08.02.2006 11:54 Uhr von HolyLord99
 
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jens: "Bisher hab ich mir noch nie richtig Gedanken drum gemacht wie es die Kerle in den Streifen immer schaffen so "einsatzbereit" zu sein. Irgendwie kann ich mir das auch net so richtig vorstellen... oder doch? Und wenn ja, dann würd ich das eher Prostituierte nennen und nicht Porno-Animateurin.

Aber vielleicht täusch ich mich ja ;)"

Der Fachausdruck ist "Fluffy-Girls"
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08.02.2006 11:56 Uhr von PruegelJoschka
 
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@reih: Und da liegt die missverständliche Vormulierung.

Insgesamt hat sie dort dreimal gearbeitet und für insgesamt zwölf Stunden, NACH EIGNER AUSSAGE, 200 Euro bekommen.

oder

Insgesamt hat sie dort dreimal gearbeitet und BEHAUPTETE für insgesamt zwölf Stunden 200 Euro bekommen ZU HABEN.

Das Gericht hat ja festgestellet, daß sie mehr als 200 Euro bekommen hat. Du schreibts aber, daß sie 200 Euro bekommen hat und wiedersprichst somit dem gerichtlichen Urtiel. Bin ich nun ein Erbsenzähler ? Sry
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08.02.2006 12:02 Uhr von rheih
 
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@PruegelJoschka: Nein, Du hast vollkommen recht!

Danke für den Hinweis!
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08.02.2006 13:08 Uhr von amtrak
 
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Was ? Aus der Quelle

Beweisen könne er es (der Produzent) nicht, denn: Das Material war nicht gut genug und wurde wieder gelöscht

Gilt da nicht mehr "Aussage gegen Aussage"? Warum wird sie dann verurteilt zu Sozialarbeit ?
Verstehe ich ncht!

Grüße
amtrak
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08.02.2006 13:17 Uhr von bQbQ
 
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@Autor: Die Schlagzeile hätte auch von BILD kommen können ;-) göttlich :]
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09.02.2006 22:49 Uhr von rob1000
 
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Verbrecher beschützen: Die deutschen Gerichte und Gesetze sind nur dazu da, um die Verbrecher zu beschützen.
Wer hier Recht sucht, wird gleich ein zweites Mal zum Opfer.

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