08.02.06 12:27 Uhr
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Studie beweist: Asthma führt zu Verhaltensstörungen

Jill S. Halterman von der Universität Rochester untersuchte mit ihren Kollegen die Daten von 1.600 Kindergartenkindern. 15 % von ihnen hatten Asthma.

Es zeigte sich, dass erheblich mehr Asthma kranke Kinder mit ihrem Verhalten auffielen, als gesunde Kinder. Sie zeigten sich entweder besonders zurückhaltend oder aggressiv. Schlechte Konzentration und Kontaktprobleme waren auch erkennbar.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Krankheit Stress verursacht und dies zu ungewöhnlichen Verhaltensmustern führt. Ebenso kann umgekehrt auch das auffällige Verhalten die Erkrankung fördern.


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WebReporter: XrayFF
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Verhalten, Asthma
Quelle: focus.msn.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2006 11:25 Uhr von XrayFF
 
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Also sollten asthmakranke Kinder auch sozial und psychologisch gefördert werden um die Entwicklung nicht zu stören.
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08.02.2006 12:38 Uhr von PruegelJoschka
 
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Wow! Welch Erkenntnis! Krankheit = Stress
Stress = Verhaltensänderung
Krankheit != Gesundheit

Wahnsinn, ich wäre für den Nobelpreis.

Natürlich verursacht Asthma eine Verhaltensstörung. Wenn man damit rechnen mus in nächsten Augenblich keine Luft zu bekommen und Todesängste zu haben ... dann bleibt das nicht ohne Folgen. Schon ganz normale Krankheiten sind mit Verhaltensstörungen verbunden. Vom Kratzen wenns juckt bis zum Bluten bis zur Angst vor dem Zahnarzt. Aber die meisten Krankheiten sind kurz Terminiert und daher verschwinden die Verhaltensstörungen auch mit der Genesung. Asthma ist hingegen Chronisch und daher manifestieren sich auch die Verhaltensstörungen mit der zunehmenden Krankheitsdauer.

Was ist daran neu? Nix. Wieder mal eine von Millionen von Studien die Assistenzärzte anferigen um ihren Doktor zu bekommen. Man kann das auch als Excel-Tabellen-Doktor bezeichenen ...
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08.02.2006 15:46 Uhr von mort76
 
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Mist: Aha, Joschka, welches bahnbrechende Thema würdest DU denn in deiner Doktorarbeit angehen?

Würdest du ein Heilmittel gegen Krebs erfinden?
HIV ausrotten?
Hirntransplantation?

Mir tut es unendlich leid, daß helle Köpfe wie du mit so etwas langweiligen belästigt werden...

Mein Gott- jedes Mal, wenn hier das Resultat einer Studie veröffentlicht wird, schreibt jedesmal einer solchen Mist:
"Ergebnis war ja vorher klar..."
"Ich habe das schon immer gewußt!"
"Und wer bezahlt das wieder? Der Kassenpatient!"

Wissenschaft braucht Studie und Beweisführung, mit Vorahnungen kann kein Wissenschaftler etwas ausrichten.
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08.02.2006 20:37 Uhr von buckowitz
 
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Als erstes sollten Eltern: akzeptieren, dass ihr Kind Asthma hat. Das ist zu 70 % das Hauptproblem. "Mein Kind hat keine so schwere Erkrankung!" So ist häufig die ablehnende Haltung der Eltern daran Schuld, dass Kinder nicht rechtzeitig adaequat behandelt werden.
Asthma bei Kindern ist bei rechtzeitiger Behandlung sehr gut einstellbar und verliert sich häufig in oder nach der Pubertät, aber, Vorraussetzung ist das schnelle und richtige Therapieren.
Das Dumme bei der Behandlung ist, dass nach wie vor -wenn auch in sehr geringer Dosierung- Cortisone eine Rolle spielen, und das ist ja sooooooo gefährlich!
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09.02.2006 07:09 Uhr von XrayFF
 
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Joschka: Also so unsinnig finde ich die Studie nicht. Nicht jeder der eine Krankheit hat, muss unbedingt Stress haben und bestimmt nicht Verhaltensstörungen kriegen. Das zeigt die Studie auch, es gab deutlich mehr Fälle aber von "alle" steht da nichts.
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09.02.2006 10:02 Uhr von PruegelJoschka
 
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@mort: Naja, habe ja nix gegen die medizinischen Doktorarbeiten. Aber wenn die erkenntnisse nicht neu sind, dann braucht man sie auch nicht als Newslückenfüller zu misbrauchen.

Oder wundert es dich, daß Kinder die keine Luft bekommen Ängste vor der Erstickung bekommen und versuchen dies mit "pathologischem" Verhalten zu umgehen?

P.S.: als medizinischer Doktorand kannst du Dich auch mit anderen Dingen als Studien beschäftigen ... wobei dies natürlich vom Doktoranden und den Angeboten abhängt und keine einfluss auf den späteren Titel hat ... manchmal aber auf den Job den man annehmen darf/kann.
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09.02.2006 16:05 Uhr von j.lissat
 
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so ein kompletter schwachsinn ich bin selbst asthmatiker. das problem ist nicht das die krankheit den stress verursacht sondern die ausgrenzung bei sämtlichen sportlichen aktivitäten sei es auf den pausenhof oder in der sporthalle. Das kinder dann nicht ausgelastet sind und sich anders verhalten weil sie so weniger kontakt herstellen können ist dan nur ne logische konsequenz ausserdem wird teilweise unnötig rücksicht genommen was was wieder eine ausgrenzung schafft da andere meinen man will ne sonderstellung in der gruppe-klasse einnehmen.

...krieg ich jetz n doktor titel ??
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09.02.2006 16:50 Uhr von Borgir
 
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unglaublich: wer mal in der lage war, keine luft zu bekommen, oder nicht ausatmen zu können, der hält lieber den stärksten schmerz aus, als zu ersticken. ich spreche aus erfahrung.

wäre noch interessant gewesen, ob die kinder die mehr anfälle haben auffälliger waren als die ohne. denn natürlich wird ein kind sich zurückziehen und aggressiv werden. ist aber eine normale reaktion. das kind lebt ja in der ständigen angst, einen anfall zu bekommen. ausserdem versteht es noch nicht so gut wie ein erwachsener warum das so ist. dieser umstand steigert die angst natürlich.
da hilft auch der immer wieder viel gepriesene, tolle psychologe gar nichts. denn nur weil so ein mensch mit ihr arbeitet, versteht das kind die ursache nicht besser.
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09.02.2006 16:52 Uhr von miceater
 
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@ j.lissat: Das kann ich nur unterschreiben. Selbst Asthmatiker, das Ganze seit 27 Jahren. Der Stress einen Anfall bekommen zu können ist irrelevant. Man weiss erstens wie man damit fertig wird, zweitens das bei rechtzeitiger Inhalation schlicht nix passieren kann und drittens, und das kommt mit dem Alter, kann man einen leichten Anfall auch ohne Medikamente aussitzen. Der Punkt ist genau der, dass einen die "anderen" in Watte packen. "Nee, lass mal, bleib ruhig sitzen und guck zu, während die anderen toll Fussball spielen.". Klar fühlst Du Dich da ausgegrenzt... und als Kind begreifst Du noch nicht mal warum. Wenn also mit Kontaktproblemen gemeint ist, dass Du von allen geschnitten wird, weil keiner kapiert was Du hast, dann unterschreib ich das voll ;-).
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09.02.2006 23:49 Uhr von FleurMia
 
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Also Meine beste Freundin hat seit ihrer Geburt Asthma und sie hatte nie Angst oder Stress vor dem nächsten Anfall... Und ich denke, dass auch sportliche Betätigung(auch in der Gruppe) sehr wohl möglich sind... klar... man sollte es nicht übertreiben, aber um nicht ausgegrenzt zu werden reicht es allemal... ich denke es kommt auch auf den charakter des Kranken an...
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10.02.2006 09:47 Uhr von zenon
 
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@Joschka: Respekt - du hast aber wirklich viel Ahnung (wahrscheinlich von allen möglichen Themengebieten)...

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