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Linksruck in Costa Rica: Wahlzettel müssen erneut ausgezählt werden

Wohl erst in zwei Wochen wird das Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl im mittelamerikanischen Costa Rica feststehen. Favorit Oscar Arias liegt nur mit 3.648 Stimmen vor seinem Rivalen Otton Solis. Jetzt soll nochmals von Hand nachgezählt werden.

Mit einem knappen Wahlergebnis hatte zuvor niemand gerechnet. Der eher konservative Ex-Präsident und Friedensnobelpreisträger Arias galt in allen Umfragen als klarer Sieger. Er setzte sich im Wahlkampf für den Freihandelsvertrag mit den USA ein.

Sein Kontrahent warb dahingegen eher für eine lateinamerikanische Ausrichtung der Wirtschaftspolitik und distanzierte sich von den USA. Dies brachte ihm wohl die gigantischen Stimmengewinne ein.


WebReporter: pirata
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Costa Rica, Wahlzettel, Linksruck
Quelle: derstandard.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2006 22:46 Uhr von pirata
 
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Und noch ein Land Lateinamerikas rückt nach links, auch wenn es dem US-kritischen Kandidaten Solis (noch) nicht auf den Präsidentensessel reichen koennte. Abgestraft wurde die bisherige Regierunsgpartei, deren Kandidat erreichte nur rund vier Prozent der Stimmen. Bush droht ein neues Desaster in Lateinamerika... Wir war das in den 80er für Washington noch einfach, als der Kontinent in Händen US-zahmer Militärdiktaturen lag.
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08.02.2006 13:48 Uhr von HackForce
 
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hmm, wr die domino-theorie also: doch richtig^^... wohl eher nicht.

die amerikaner habe einfach ein gewaltiges imageproblem... und das zurecht. ihr auftreten gegenüber ihren nachbran, hat den linken in die hände gespielt... und erst recht das verhalten einiger amerikanischer inverstoren und konzerne (walmart)

tja, wenn man nur an geld und gewinne denkt, hat man es auch nicht besser verdient...
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08.02.2006 17:37 Uhr von Muta
 
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Bekanntgegegen wird das Ergebnis: deshalb erst in bis zu zwei Wochen bekanntgegeben werden können, sagte der Vorsitzende des Obersten Wahlrates, Oscar Fonseca.

Ein Wahlsieg von Solis wäre eine positive Sensation. Wobei natürlich die Umfragen, die Arias mit Abstand vorne sahen, auch nicht ganz neutral waren.
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08.02.2006 22:41 Uhr von Muta
 
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Hier noch etwas: Vor der Wahl (es ist immer wieder interessant da nen Vergleich zu machen :) ):

"Oscar Árias, der Favorit, hält nicht viel von Wahlkampfdebatten. »Eine Diskussion mag interessant sein, wenn die Kandidaten gleichauf liegen, aber hier gibt es einen Unterschied von 35 Prozentpunkten«, sagte der Präsidentschaftskandidat unlängst der konservativen costaricanischen Tageszeitung La Nación. Árias..."
http://www.jungewelt.de/...

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