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Frankreich: Auf 70.000 Computern der Polizei ist bald der Firefox zu finden

Die französische Polizei will in Zukunft möglichst von etwa 70.000 Computern den Internet-Explorer von Microsoft verbannen. Nach der Vorstellung vom IT-Verantwortlichen der französischen Polizei, Christian Brachet, soll der Firefox verwendet werden.

Seiner Ansicht nach wolle man den Bürgern die freie Wahl bei der Browserwahl lassen. Wichtig sei jedoch, dass die W3C-Standards eingehalten werden und die Nutzung mit verschiedenen Betriebssystemen möglich ist.

Vor eineinhalb Jahren wurde der Vorschlag zur Umstellung auf den staatlichen Rechner gemacht. Der verantwortliche Minister räumte sofort aus, dass man damit Microsoft schaden wolle.


WebReporter: Katerle
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Polizei, Frankreich, Computer, Firefox
Quelle: www.heise.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2006 15:20 Uhr von beny3176
 
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Nice: Die Idee find ich doch mal klasse von unseren Nachbarn, bin gespannt ob die das dann auch wirklich bei allen 70.000 Rechnern so durchziehen...

MfG
~Ben~
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07.02.2006 23:35 Uhr von El Salvas
 
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Kann sich nicht jeder selbst aussuchen Welchen Browser sie benutzen ?
Kostenlos sind sie ja alle.
und sicher ist man eh nur hinter nem Proxy.

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08.02.2006 00:44 Uhr von Joeiiii
 
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Auch wenn ich mir jetzt Feinde mache aber der Firefox hat auch einige Sicherheitslücken wie erst kürzlich bekannt geworden ist. Klar, diese Lücken werden so schnell wie möglich geschlossen, und wahrscheinlich auch schneller als bei Microsoft.

Aber mit zunehmender Verbreitung des Firefox wird man sich auch auf diesen Browser einschießen, und man wird immer wieder und immer öfter neue Sicherheitslücken feststellen.

Wenn die französische Polizei das durchzieht, dann sinds schon wieder 70.000 mehr die Firefox benützen, und somit wars wieder ein kleiner Schritt gegen die Herrschaft des Internet Explorers.
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08.02.2006 11:58 Uhr von my_mystery
 
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Update: Wie heute vom Polizeisprecher Jaques Flic de Inquisité bekannt gegeben wurde, muss der Browser noch für spezielle Aufgaben der Executive modifiziert werden. Es fehlen u. a. die IP-Einkesselungsfunktion für randalierende Surfer sowie
der Peer-to-Peer-Bußgeldbescheid und die virtuelle Ausnüchterungszelle.

Aus Lizenzrechtlichen Gründen wird das Produkt unter dem Namen Knüppelfix weitergeführt, da die Rechte für Firefox (u. a. mit der speziellen Hot-Link-Funktion) bei den jeweiligen Brandbekämpfungsorganisationen liegen.

Darüber hinaus wird auf der Datenautobahn eine Höchstgeschwindigkeit von 2 Mbit/sec. eingeführt. Überholverbot inklusive.

:o)
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08.02.2006 12:25 Uhr von Dream77
 
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virtuelle ausnüchterungszone: klingt lustig....

ist die für die cybermännchen die zu tief ins glas geschaut haben?
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08.02.2006 13:47 Uhr von Nico_
 
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@Joeiiii: "...aber der Firefox hat auch einige Sicherheitslücken wie erst kürzlich bekannt geworden ist."

Wie erst kürzlich bekannt geworden ist? LOL!
Bei Firefox wird Open Source sei Dank ein Vielfaches mehr an Sicherheitslücken gefunden. Und das nicht erst seit gestern. Der Unterschied ist aber, dass der Grossteil davon kleinere Lücken mit vielen Race Conditions sind, und sie durch die schiere Masse an Entwicklern auch schneller gefixt werden. Desweiteren hat FF allein schon dadurch, dass die Entwickler verstanden haben, dass Browser Komponenten nichts im Kernel Space zu suchen haben, konzeptionelle Vorteile.
Aber MS will aus dem IE die eierlegende Wollmilchsau machen die Frontend für jeden Scheiss sein soll. Dann muss man halt auch damit leben dass das potentielle Risiko bei der Software wesentlich grösser ist.

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