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Prepaid-Tarife: Aufgeladene Beträge dürfen nicht mehr verfallen

Das Landgericht München verbietet einem Netzbetreiber das in seinen Vertragsklauseln geregelte Löschen des Gesprächsguthabens, wenn nicht innerhalb von 13 Monaten eine erneute Aufladung erfolgt.

Des Weiteren darf zukünftig das Restguthaben nach Kündigung des Vertrages nicht mehr verfallen, dadurch würde die Auflösung des Vertragsverhältnisses nur unnötig erschwert.


WebReporter: swald
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Tarif, Prepaid
Quelle: www.spiegel.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2006 12:01 Uhr von swald
 
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Ja das ist doch mal Kundenfreundlich.

Nun müssen sich die Betreiber wohl doch gedanken über einen Mindestumsatz im Prepaid Geschäft machen.
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07.02.2006 12:10 Uhr von ChristianWagner
 
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Absolut richtig und viel zu spät! Es kann nicht sein das sich 100 oder mehr € für den Kunden in Rauch auflösen.
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07.02.2006 12:39 Uhr von Paudi
 
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@ChristianWagner: wer bitteschön läd sich denn sein prepaid-handy mit 100 euro auf bzw. wer verbraucht das dann nicht innerhalb von nem jahr??
---
aber ansonsten ne gute sache........., vor allem für die, die wirklich nur erreichbar sein wollen bzw. mal fürn notfall jem. anrufen.
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07.02.2006 12:45 Uhr von _rOKu_
 
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Das war schon lange überfällig! Na, solch ein Urteil war meiner Meinung nach schon lange überfällig, wobei man allerdings aus Gründen der Rechtssicherheit nur hoffen kann, dass der Netzbetreiber Widerspruch gegen das Urteil einlegt, damit es dann von einem höheren Gericht (hoffentlich) bestätigt wird.

Ich habe mich schon immer gefragt, mit welchem Recht ein Netzbetreiber mein im Voraus bezahltes Geld, für das er noch keinerlei Gegenleistung erbracht hat, so ohne Weiteres "verschwinden" lassen kann!

Nun ja, offensichtlich hat endlich mal jemand gegen diese Vorgehensweise geklagt.

Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass die Netzbetreiber sich jetzt aufgrund des Urteils entsprechende "Ausweichtricks" einfallen lassen werden. Wir werden seh´n...
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07.02.2006 12:51 Uhr von xtruefaithx
 
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viel zu spät: kam diese entscheidung. aber die betreiber werden sich schon was einfallen lassen
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07.02.2006 13:18 Uhr von Dream77
 
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warte mal eben: ich glaube ich stehe wieder auf der leitung. aber bei einem prepais handy hat man doch keinen vertrag.. oder?

und bei einem vertrag habe ich doch kein prepaid.. oder?

also ich verstehe den zweiten absatz nicht. ( manchmal denke ich echt das ich eigentlich blond sein sollte)
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07.02.2006 13:26 Uhr von snickerman
 
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Handy-Verar Gut, dass endlich mal höchstrichterlich mit dem Unfug Schluss gemacht wurde...
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07.02.2006 13:27 Uhr von Katerle
 
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Applaus: endlich mal eine gute Nachricht in dieser Hinsicht. Es wurde aber auch langsam Zeit.

P.S. Eine News, die auf der Plattform wieder richtig Sinn macht.
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07.02.2006 13:40 Uhr von Whitechariot
 
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@ dream77: Auch wenn das nicht dem allgemeinen Sprachgebrauch entspricht, auch ein "Prepaid-Kunde" geht mit dem Netzbetreiber einen Vertrag ein. Schließlich bekommt man ja eine Handynummer gestellt und gewisse Gegenleistungen, die man wiederum nach festgelegten Tarifen bezahlt. Ist ja nicht willkürlich und nach Lust und Laune.
Zudem ist man dem Unternehmen namentlich bekannt und kann auch seine Nummer auf jemand anderen übertragen lassen.

Wobei es natürlich nicht schwer ist, ein Prepaid-Handy abzulegen. Ich denke, da geht es nur darum, dass ein möglicherweise vorhandener Betrag dann eben gutgeschrieben werden muß oder ähnliches, weil ich das Handy und die Nummer ansonsten vielleicht noch Monate lang nutzen müßte (wenn ich jetzt wirklich - aus welchen Gründen auch immer - da 100, 200 € oder so an Guthaben hätte).
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07.02.2006 13:42 Uhr von swald
 
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Dream77: " ich glaube ich stehe wieder auf der leitung. aber bei einem prepais handy hat man doch keinen vertrag.. oder?

und bei einem vertrag habe ich doch kein prepaid.. oder?"


Auch die Nutzung eines Netzes mit einer Prepaid-Karte unterliegt Vertragsbedingungen. Aufladungsformen, Gültigkeit des Guthabens...


"also ich verstehe den zweiten absatz nicht. ( manchmal denke ich echt das ich eigentlich blond sein sollte)"

:-)
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07.02.2006 13:43 Uhr von Whitechariot
 
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teils gut / teils schlecht: Prinzipiell finde ich das Urteil für den Kunden natürlich gut (auch aufgrund der hier schon genannten Argumente).
Allerdings kann es ja auch nicht angehen, dass sich jetzt jeder 10 Prepaid-Handys als Zweit- und Sonstwas-Geräte anschafft, diese dann irgendwann aber nie mehr nutzt bzw. aufläd und es lauter "tote" Verträge und sinnlos verbrauchte Rufnummern gibt. Denn so weit ich weiß - man mag mich korrigieren - verliert man diese auch schließlich bei ausbleibender Aufladung irgendwann.

Ebenso kann man sich denken, dass die Netzbetreiber die Geräte nicht mehr zu niedrigeren Preisen verkaufen können und werden, wenn man dort nicht mehr von einer zukünftigen weiteren Aufladung ausgehen kann. Das wiederum ist dann ein Nachteil für den Kunden.

PS: Ich habe noch nie einen festen Handy-Vertrag geschlossen, weil ich es einfach nicht brauche - pure Geldverschwendung. Prepaid ist einfach günstiger, wenn man fast nur angerufen wird. Nahezu permanente Erreichbarkeit - schön und gut, das ist durchaus ein Vorteil, auf den viele nicht verzichten wollen. Aber muß ich selber auch von überall aus telefonieren per Handy? Nö, sicher nicht. Ging früher auch ohne.
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07.02.2006 13:49 Uhr von detterbeck
 
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ich halte es für quatsch: wer seine karte mit mehr als nötig auflädt und dann nach einem jahr nicht abtelefoniert, macht irgendetwas falsch, wenn ihm mehr übrig bleibt als ein geringfügiger betrag. das ganze hat ja auch irgendeinen sinn. wird eine prepaid-karte nicht mehr genutzt, wird sie nach einer gewissen zeit deaktiviert und die nummer gelöscht. diese entscheidung ist meiner meinung nach nur wieder eine riesen bürokratiehürde sowohl für betreiber, als auch für den kunden, wenn das vertragsverhältnis beendet werden soll.

ich finde es vollkommen ok, wenn ein netzbetreiber sagt: hey, du kannst kostenlos rund um die uhr erreichbar sein, aber lad zumindest einmal im jahr was auf das handy. aber wenn nach einem jahr nix raufgebucht wird (wir reden hier von 10eur), dann sehe ich auch kein problem, wenn die karte deaktiviert wird. und selbst wenn man es nicht schafft, diese 10eur in einem jahr abzutelefonieren, dann kann man es als "bonus" für die erreichbarkeit sehen..

ich bin jetzt nach 7 jahren vertrag zu simyo gewechselt. automatische aufladung aktiviert, sprich: wenn mein guthaben unter 5€ sinkt, werden 10€ draufgeladen. jedoch muss spätestens nach 6 monaten wieder aufgeladen werden, was ich jedoch akzeptabel finde, da ich weder eine grundgebühr noch mindestumsatz habe!
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07.02.2006 14:44 Uhr von Mi-Ka
 
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Hmm, das "ohne Gegenleistung" stimmt so nicht, oder?

Man bekommt auch bei diesen Handyverträgen die Handy subventioniert.

Und die Verträge, die keine Handys subventionieren machen keine Probleme. Bislang jedenfalls. Sind ja auch nicht lang genug auf dem Markt, als dass man da wirklich eine Aussage treffen könnte.
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07.02.2006 16:11 Uhr von _rOKu_
 
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@Mi-Ka: > das "ohne Gegenleistung" stimmt so nicht, oder?
<

Doch, das stimmt! Denn um an einen Prepaid-Vertrag zu kommen, brauchst Du kein subventioniertes Handy zu kaufen (mal abgeseh´n davon, dass die ziemlich rar geworden sind). Du kaufst dir ein Handy ohne jeden Vertrag und zusätzlich noch eine SIM-Karte, um an eine Telefonnummer zu kommen und ein Anfangsguthaben zu haben. Somit hat der Netzbetreiber noch keinerlei Vorleistung erbracht. :-)
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07.02.2006 16:18 Uhr von Aeskulap
 
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@Whitechariot: Ich kann dir da nur zustimmen.

Es ist nicht korrekt, dass das Geld, welches der Junde in Vorleistung erbringen muss, einfach so verfällt. Aber andererseits ist es auch nicht richtig, dass dann in Zukunft massig tote Verträge in den Schubladen schlummern. Irgendwann sind die Rufnummern verbraucht und die Provider können keine neuen Rufnummern für wirklicke Kunden rausgeben, die auch damit telefonieren wollen. Da muss eine Lösung geschaffen werden, um dieses Problem zu verhindern.

Mfg.
Aeskulap-
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07.02.2006 16:25 Uhr von _rOKu_
 
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@Aeskulap: > ...andererseits ist es auch nicht richtig, dass dann in Zukunft massig tote Verträge in den Schubladen schlummern. <

Wenn sich da nichts geändert haben sollte, ist diese Möglichkeit gar nicht gegeben, da nämlich die Netzbetreiber nicht beliebig viele (Prepaid-)Verträge pro Person zulassen!

Soweit ich mich erinnere, sind das z. B. im D1-Netz maximal 3.
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07.02.2006 16:29 Uhr von _rOKu_
 
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Beitrag existiert unter 2 verschiedenen Titeln! Wieso existiert dieser Thread hier eigentlich unter 2 verschiedenen Titeln?
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07.02.2006 16:31 Uhr von Aeskulap
 
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@ _rOKu_: Hi,

also, dem kann ich nicht zustimmen. Ich habe alleine bei einer günstigen Aktion vor Weihnachten 3 Prepaid-Verträge bei D2 geholt. Ohne die Karten die so schon auf meinen Namen registriert sind.
Bisher war das ja so, dass wenn man einige Zeit kein Geld auflädt, das Guthaben dann verfällt und die Karte einige Zeit später deaktiviert wurde.

Wenn das Guthaben ja jetzt nicht mehr verfällt, kann ja auch die Karte nimmer deaktiviert werden?

Mfg.
Aeskulap
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07.02.2006 18:27 Uhr von Aeskulap
 
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@hostmaster: Hi,

also jetz mal net albern werden. Was hat die Infrastruktur mit Vorleistung zu tun? Also ohne Sendeanlagen kein Netz und auch keine Existenz und keine Kunden. Jeder der was an den Mann bringen will muss in etwas investieren. Aber ich finde dein Vergleich hinkt und das net zu knapp.
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08.02.2006 10:28 Uhr von wounds
 
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News völlig unklar: Nach 13 Monaten wird das Guthaben ja nun nicht mehr gelöscht, der Vertrag aber dennoch gekündigt und das Guthaben zurückgezahlt?

Nach 13 Monaten passiert einfach nix?

Welche von den beiden möglichkeiten es ist, wir überhaupt nicht erwähnt.

Ausserdem geht es ja nur um die 13 Monate nach der ersten (!) Aufladung - was ist später? Da ist der Zeitraum ja kleiner...
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08.02.2006 10:33 Uhr von Whitechariot
 
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übrigens - das gilt noch gar nicht: das Urteil ist bislang nicht rechtskräftig
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08.02.2006 10:33 Uhr von fegelein
 
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@Whitechariot, Genau meine Meinung! Die Folge, unzählige Handy-Nummer-Leichen welche sich über die Jahre hinweg summieren.
Wieso denken die Richter nicht mal weiter.
Ich habe auf diese Weise schon ca. 4 Nummern verbraten, indem ich sie einfach wechselte und die alte wurde dann irgendwann wieder freigegeben.
Für die Neugierigen unter euch: Hauptsächlich liess ich die Nummern dann platzen wenn es mit einer Freundin zu Ende ging welche ich nur fürs Bett benutzte. Bzw. dann, wenn mir der Telefon/SMS-Terror von ihr und ihren Freundinnen/Bekannten und Verwandten auf den Sack ging.

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