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Mexiko: Sheraton könnte wegen Diskriminierung von Kubanern verklagt werden

Nachdem am Freitag eine kubanische Delegation bei einem Treffen mit US-Ölfirmen in Mexikos Hauptstadt auf Drängen der US-Regierung das Hotel wechseln musste (ssn berichtete), reagierten der Bürgermeister und das Außenministerium des Landes.

Der Bürgermeister von Mexiko City hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet, und der mexikanische Außenminister Derbez warnte die Sheraton-Verwaltung, sie könne wegen Diskriminierung der Kubaner zu einer Geldstrafe verurteilt werden.

Wenn sich herausstellt, dass die Leute aus dem Hotel verwiesen wurden weil sie Kubaner sind, müssen die Gesetze Mexikos angewandt werden. "In diesem Falle könnte es für das Hotel zu einer Geldstrafe kommen", sagte der Minister.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mexiko, Diskriminierung
Quelle: www.washingtonpost.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.02.2006 11:26 Uhr von la_iguana
 
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So etwas kann die US-Regierung ja vielleicht auf eigenem Territorium machen, aber im Ausland? Ist überhaupt absurd: Die Kubaner wollen US-Investoren um Öl vor ihrer Insel zu fördern. Die US Ölwirtschaft will Ölfelder die nicht weit von den USA weg sind, die USA braucht immer mehr Öl – und die Regierung boykotiert ein Treffen zum Thema!
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08.02.2006 08:42 Uhr von zenon
 
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So ein Quatsch, wahrscheinlich habe die Geheimdienste dieses Hotel noch nicht verwanzt, darum mussten sie wechseln...
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08.02.2006 22:38 Uhr von Muta
 
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@zenon: Das kanns natürlich auch sein *g*
Aber unwahrscheinlich, so vergesslich ist der entsprechende US-Geheimdienst normalerweise nicht :)

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