06.02.06 13:48 Uhr
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Angehörige der Schiffskatastrophe zerstören Büros der Fährgesellschaft

Eine wütende Menge hat die Räume des Schiffseigners der Unglücksfähre, die im Roten Meer gesunken ist (ssn berichtete), gestürmt und verwüstet. Danach griff sie die Polizei an, die die Zerstörungen nicht hatte verhindern können.

Zunächst hatten die Menschen erneut Nachrichten über das Schicksal ihrer Angehörigen verlangt, dann drangen sie in das Büro von Al Salam Maritim ein, warfen die Einrichtung aus dem Fenster und legten Feuer, auch ein Reisebüro wurde zerstört.

Mehrere Hundert Polizisten vertrieben die Menge schließlich. Schon am Wochenende hatte es im Hafenbereich wütende Proteste gegeben. Bei dem Untergang der "Al Salam Boccaccio 98" sind mindestens 989 Menschen umgekommen.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schiff
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2006 13:39 Uhr von snickerman
 
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Bei den ägyptischen Sicherheitsstandards wunderte es mich weder, dass nicht genug Boote vorhanden waren, die obendrein in miserablem Zustand waren, noch dass die Besatzung sich in der Gefahr abgesetzt hat.
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06.02.2006 14:20 Uhr von doped04
 
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glauben die echt Glauben diese Leute echt, dass das der richtige Weg sein kann?
Natürlich kann man verstehen, dass diese Leute verbittert sind und man kann auch verstehen, wenn sie eine schnelle Aufklärung wünschen und wünschen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, aber das kann so ja wohl kaum bewirkt werden.
So schaden sich die Angehörigen höchstens selbst weil die Polizei nämlich momentan mehr mit dem Schutz der Verantwortlichen als mit der Aufklärung des Falls zu tun hat.
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06.02.2006 14:21 Uhr von snickerman
 
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Ka-ta-strophe Mit der heißen Taste getippt, sorry für den Fehler...

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