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Frauenüberschuss: Mehr männliche Erzieher gewünscht

Da es in ganz Niederösterreich nur 25 Männer gibt, die sich für den Beruf des Erziehers entschieden haben, plädiert der Bürgermeister von St. Pölten, Matthias Stadler, für mehr Engagement des starken Geschlechts in diesem Berufsfeld.

Stadler kritisierte, dass die Zahl der - meistens weiblichen - Alleinerziehenden zunehme. Aber Kinder benötigten auch ein männliches Vorbild, äußerte sich St. Pöltens Bürgermeister zu dem Missstand.

Ansonsten sei in St. Pölten für jedes Kind ein Kindergartenplatz vorhanden und die Betreuungszeit richte sich nach den Eltern. Auch integrative und heilpädagogische Gruppen seien vorhanden. In Zukunft plane man zudem einige Bewegungsräume.


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WebReporter: Prissi
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Frau, Erzieher
Quelle: noe.orf.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2006 20:34 Uhr von ika
 
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es wäre jetzt überaus dumm: meinen ersten gedanken der die frage "und wieviele von den 25 sind pädophil?" zu bringen, weil das echt dumm wär :O
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05.02.2006 21:00 Uhr von blazebalg
 
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dann: lass es doch einfach... nicht jeder mann der kinder mag, fickt sie auch... krank
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05.02.2006 21:04 Uhr von ciaoextra
 
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blazebalg: mag sein. trotzdem würde ich mein kind keinem mann überlassen.
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05.02.2006 21:43 Uhr von Chris TS
 
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ciaoextra, Begründung?? Liebste ciaoextra,
gibt es eine nachvollziehbare Begründung für die getroffene Aussage?
Oder einfach nur mal was schreiben, damit etwas geschrieben ist??

Ich muss sagen, dass ich bisher nur positive Erfahrungen gemacht habe, sowohl mit Eltern als auch mit den Kindern selbst und sehe keinen Grund wieso Männer keine Erzieher sein dürften!
Wenn du dir mal die Zeit vor den beiden Weltkriegen anschaust, dann findest du eigentlich nur Männer in der professionellen Erziehung von Klein- und Schulkindern. Als aber Kanonenfutter benötigt wurde, änderte sich dies sehr schnell.
Viele Namhafte Experten, mit aktuell anerkannten Arbeiten sind immernoch männlich!
Jetzt nehme ich an (unterstelle ich) du wirst unterstellen, dass der Bezug von Kindern zu Frauen natürlicher sei. Dies ist von Person zu Person unterschiedlich und kann auf keinen Fall pauschalisiert werden und darf es auch nicht. Natürlich baut ein Säugling zunächst eine Beziehung zur Mutter auf und im Regelfall auch zum Vater und weiteren Bezugspersonen, aber mit Eintritt in den Kiga ändert sich hier sehr viel und ein Mann kann durchaus zur natürlichen Bezugsperson werden. Werde nun aber nicht weiter darauf eingehen, ist ein viel zu großes Thema, als dass es so schnell Beleuchtet werden kann!
Schade, dass du so misstrauisch bist und es bisher noch nicht begründet hast...
Ich hoffe du ermöglichst deinen Kindern trotzdem einen anderen Weg!
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05.02.2006 21:47 Uhr von ciaoextra
 
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Chris TS: Bin selber Opfer eines Kinderschänders. Ich war damals 3. Das reicht wohl als Begründung.
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05.02.2006 22:01 Uhr von Hirnfurz
 
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@ ciaoextra: Schön, daß du so ehrlich und offen bist, obwohl das niemand von dir verlangen könnte!!!

Auch wenn es vielleicht nix bringt, aber es tut mir leid, das das passiert ist. Auch jedem anderen hier, der das liest und sich nicht bekennt!

Und P.S.: Ich würde auch nen ungutes Gefühl dabei haben, mein Kind einem Mann zu überlassen, der dann vielleicht auch im Laufe der Zeit unnatürliche Neigungen entwickelt und nährt und diese eines Tages befriedigt. Stellt euch mal vor, wie die Eltern von bereits missbrauchten Kindern oder die, deren Kind mit einem missbrauchten Kind im Hort waren, fühlen!!!

Wenns ne Alternative gibt, z. B. nen Kinderhort mit Frauen oder die eigene Frau bleibt daheim und sorgt ums Kleine, dann is es wesentlich besser, als anders.
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05.02.2006 23:23 Uhr von nefalina
 
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Der Grund für den Männermangel: Wenn der Beruf der Erzieher(innen) angemessener bezahlt würde, wären wahrscheinlich mehr Männer bereit diesen zu ergreifen. In diesem typischen "Frauenberuf" ist das Gehalt aus verschiedenen Gründen doch eher gering.
Ich denke, daß liegt zum Einen an den schlechten Ruf der "Kaffeetanten", deren Leistung oft nicht anerkannt werden.
Ein anderer Grund mag darin liegen, daß die Menschen in solchen helfenden Berufen oft nicht genügend Druck für ein höheres Gehalt ausüben. Zum Teil natürlich auch deshalb, weil es genügend arbeitslose Pädagogen gibt.
Um auf den Punkt zu kommen.
Heute ist es fast immer noch die Regel, daß die Männer die "Familienernährer" sind.
Das Gehalt des Erziehers ist da alles andere als motivierend.
Zumindest habe ich das so in meiner Ausbildung feststellen müssen
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05.02.2006 23:59 Uhr von christianwerner
 
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Klischeedenken: Nichts ist verallgemeinerbar. Es gibt sowohl Frauen, die für die Kindererziehung völlig ungeeignet sind, als auch Männer, die ohne sexuelle Hintergedanken gern mit Kindern arbeiten...
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05.02.2006 23:59 Uhr von swald
 
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Das ist oft so: In Deutschland fehlt es auch an vielen Grundschulen an männlichem Personal. Besonders Schlimm da viele Mütter allein erziehen.
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06.02.2006 01:12 Uhr von zornworm
 
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Als männlicher Erzieher: in einem Kinder- und Jugendheim kann ich nur sagen, dass mein Gehalt dort absolut in Ordnung ist.

Im Gegensatz zu Kindergärten oder ähnlichen Einrichtungen, gibt es natürlich noch diverse Zulagen, die sich dann auch bemerkbar machen.

Auch wenn es in der Tat einige schwarze Schafe unter männlichen Erziehern gibt, sollte man das nicht gleich pauschalisieren.

Ich selbst kann nur sagen, dass ich mir auch viel mehr männliche Erzieher wünsche.

Männliche Erzieher, die eben nicht das Klischee des Machos oder schlagenden Parts in einer Familie aufzeigen sind sehr wichtig, grade wenn Kinder und Jugendliche eben schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht haben. So können sie sehen, dass es auch völlig gewaltfrei geht, ein normales Frauenbild existent ist und vieles mehr.

Grüße

worm
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12.02.2006 04:43 Uhr von marry jane
 
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Hmm: also ich kanns ja verstehen, wenn mehr Männer gewünscht sind, denn 25 sind nun ja wirklich nicht viel.
Aber wenn die Bezahlung okay ist und sich einfach nicht soviele Männer dafür interessierte?
Was will mann machen, Kerles dazu zwingen???

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