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Österreich: 8.000 Migrantinnen sind im Genitalbereich beschnitten

Morgen ist der "Internationale Tag gegen Mädchen-Beschneidung". In diesem Zusammenhang hat das Wiener Programm für Frauengesundheit und die österreichische Plattform gegen FGM (Female Genital Mutilation) eine Umfrage bei Ärzten und Hebammen gemacht.

Dabei kam heraus, dass etwa 8.000 Migrantinnen in der Donau-Republik im Genitalbereich beschnitten sind. Allerdings ist die Studie nicht sehr genau, weil von ca. 800 befragten Personen lediglich 105 Auskunft gegeben haben.

Es wird davon ausgegangen, dass jährlich auf der ganzen Welt etwa zwei Millionen Mädchen an den Genitalien verstümmelt werden. Sie leiden ihr ganzes Leben unter diesen Beschneidungen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Österreich, Migrant, Genital
Quelle: www.wienerzeitung.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.02.2006 03:18 Uhr von Borgir
 
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Abartig: sowas. Wie kann man sowas nur an den jungen Mädchen durchführen. Da sind ja auch Infektionen Tür und Tor geöffnet.
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06.02.2006 09:18 Uhr von metzner
 
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Statistisch nicht aussagekraeftig: Leider sind die Antworten von rd. 100 statistisch so wertlos, dass man daraus keine o.g. Aussage treffen kann!!
Also ist das mal wieder fuer die Katz!
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06.02.2006 10:24 Uhr von pulverschmid
 
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Aber, aber .... @metzner: Was soll ldenn diese Argumentation?!
Es ist doch bereits längst millionenfach belegt, daß Frauen in der islamischen Welt verstümmelt werden. Diese eine Statistik ist aussageseitig von keinerlei Belang, wenn man die belegten Zahlen weltweit hat. Erschreckend an der Meldung ist doch nur, daß diese Unmenschen ihr Unwesen mitten in Europa treiben und nur aus Gründen von Ausländerhätschelei "übersehen" werden, es sei denn es kommen Todesfälle vor. Wir sollten zumindest in unseren Breiten durchgreifen und alle Mädchen und Frauen schützen, wie sogar unser (Grund-)Gesetz es vorschreibt.
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06.02.2006 11:45 Uhr von Silencer`
 
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Mediziner != Personen: In der Quelle steht das rund 800 Mediziner angeschrieben wurden und davon 13% antworteten --> Laut den News kommt es so rüber als ob "nur" 800 Personen befragt wurden!
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06.02.2006 12:33 Uhr von ba-seele
 
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Zur Beschneidung: Soweit ich weiß hat die Beschneidung mit Religion nichts zu tun. Es steht jedenfalls nicht im Koran.

Es gibt eine "tolle" Dokumentation namens "Der Tag den ich niemals vergessen werde" zu dem Thema. Kann ich nur empfehlen.

Besonders schlimm finde ich, dass gerade junge Männer in den betroffenen Regionen darauf bestehen dass Frauen (bzw. sehr junge Mädchen) beschnitten werden. Unbeschnittene Frauen gelten als unrein. Außerdem steht dem Mann nach der Heirat das Recht auf die "Öffnung" zu, wer das nicht macht wird von seinen Kumpels ausgelacht.

Weiterhin schockierend: In einigen Regionen wird quasi alles weggeschnitten und anschließend zugenäht. Es bleibt eine "reiskorngroße" Öffnung für Urin und Menstruationsblut. Vor dem GV wird die Frau geöffnet, bei Schwangerschaft wieder zugenäht, vor der Geburt geöffnet, nach der Geburt wieder zugenäht. Das wird immer wiederholt. Im Schnitt bekommt eine Frau dort übrigens 8 Kinder. Man bin ich froh, dass ich in Deutschland lebe! Und noch nichtmal das schützt junge Mädchen. Einwandererfamilien führen zum Teil auch in Deutschland das Ritual der Beschneidung bei Mädchen aus!!

So das wollte ich mal loswerden, ich hoffe man darf sowas überhaupt hier hinschreiben. Ich finde das Thema wird etwas totgeschwiegen, bzw. keiner weiß so richtig Bescheid. Da ist mehr Aufklärung nötig, zumal am Tag weltweit etwa 6.000 Mädchen beschnitten werden!! Das muss doch mal ein Ende haben!
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06.02.2006 17:07 Uhr von metzner
 
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@pulverschmid et al: erstens: haettest Du genau lesen sollen: Migrantinnen sind Fraune, die aus dem Ausland (Afrika) nach Europa kommen..
Also nix "Unwesen in Europa!
zweitens: Auch bei anderen Zahlen wurde "hochgerechnet" - so grausam die Tatsache auch ist - d.h. die Abschaetzungen sind je nach Zielsetzung der Autoren mal hoeher mal niedriger...
drittens: 105 Antworten ergeben ein SIGMA (Standardabweichung) von 10, eine Unsicherheit von 30% (3 Sigma). Wennn man aber auf die "positiven Antworten nur zaehlt sogar noch schlimmere Unsicherheit.
viertens: es ist richtig, das ueber die Beschneidung der Frauen nichts im Koran steht. Der Ursprung hierzu liegt in Heidnischen Urkulten Afrikas.
fuenftens: (@Ba...) nicht vor jedem GV wird aufgeschnitten und danach wieder zugenaeht. die Maenner voe... einfach so. - egal wie weh es der Frau tut. Aber eine "ausgedehnte Vagina" nach mehreren Geburten und ohne moderne Versorgung hat wohl auch andere Nachteile gehabt in Afrika - sonst haetten sich solche Braeuche nicht ueber viele Jahrtausende aus der Steinzeit her erhalten...
Damit will ich nichts verteidigen! Ich halte das auch fuer furchtbar schlimm! Nur sollte man bei den Tatsachen bleiben, und eben auch aussagekraeftige Zahlen nehmen, wenn man schon Statistike herstellt (faelscht).
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06.02.2006 20:46 Uhr von Kira_chan
 
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Ursachen vielfältig: Es ist nicht so, dass ausschliesslich die Männer darauf bestehen, dass sowas durchgeführt wird, seltsamerweise wird sehr häufig von den älteren Frauen einer Familie verlangt, dass die Beschneidungen stattfinden. Die sind häufig dafür verantwortlich die Mädchen zu verheiraten, und versprechen sich davon bessere Gelegenheiten. Die Bekämpfung der Prozedur findet also in den entsprechenden Ländern vor allem auf der Ebene der Frauen statt, und gar nicht unbedingt bei den Männern, die zum Teil angeblich gar nicht wissen, dass man Frauen auch anders haben kann...... Aber in vielen Teilen Afrikas sind auch von Männern geforderte nicht gerade gesundheitsfördernde Sexualpraktiken weit verbreitet, Stichwort "dry sex", das und die Beschneidungspraxis hilft natürlich (zu allem anderen Elend) nicht gerade, AIDS einzudämmen. Lange Rede... es gibt also Programme, die versuchen vor allem die Frauen mit Hilfe einheimischer Mitarbeiterinnen aufzuklären, und angeblich sollen da auch nach und nach Erfolge erzielt werden. Vor allem das Argument der höheren Kindersterblichkeit bei beschnittenen Frauen zieht wohl.. man muss sie halt da kriegen, wo es sie wirklich stört. Erschreckend ist, dass die Praxis in manchen Teilen Schwarzafrikas abnimmt, in der vormals eher beschneidungsarmen nördlichen (also islamischen ) Region zunimmt, weil sich das Gerücht es wäre eine islamische Notwendigkeit auch bis dahin verbreitet hat. DA hilft dann nur ein Eingreifen der entsprechenden islamischen Koryphäen.... die sich aber mit dem Thema bekanntermassen ungern beschäftigen. Die meisten Frauen in Deutschland und Österreich, die beschnitten sind, sind vermutlich so eingewandert, aber es kommt immer wieder vor, dass Mädchen ins Heimatland geschickt werden und dann Oma ganz schnell für eine Beschneidung sorgt. Frauenhäuser in Europa haben immer wieder Frauen mit ihren Töchtern da, die davor weglaufen. Terre des Fammes ist eine gute Quelle für weiterführende Information.
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07.02.2006 09:18 Uhr von zenon
 
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Total daneben: und mehr als nur Zurückgeblieben - manchmal fühlt man sich schon sehr ins Mittelalter zurück versetzt.
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07.02.2006 14:04 Uhr von ba-seele
 
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@ metzner: Ich hab nicht gesagt dass nach jedem GV wieder zugenäht wird. Nur bei Schwangerschaft. Weiterhin zur ausgedehnten Vagina: Die "ausgedehnte" Vagina kann kein Grund sein, denn was da zusammengenäht wird sind die Überreste der Schamlippen. Und ausgedehnte Schamplippen sind wohl nach ner Geburt nicht so das Problem.
Beschneidung bei Frauen hat keinen Vorteil, außer vielleicht dass sich Männer daran aufgeilen können. Das unterstell ich jetzt mal so, wenn ich das mit dem "dry sex" schon lese...
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07.02.2006 23:34 Uhr von FleurMia
 
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schlimm dass sowas überhaupt passiert, aber gerade heutzutage, wo man animmt, dass die meisten menschen im Punkto Genitalverstümmelungen aufgeklärt sind... aber es gibt ja viele Organisationen, die seit Jahren diese Stämme aufklärt und immer mehr Anhänger gewinnen... sogar welche die Jahre lang selbst Mädchen beschnitten haben, weigern sich diese Tradition fortzuführen und schicken Müttern mit ihren Töchtern heim... aber naja.. es sind eben längst noch nicht alle aufgeklärt..

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