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Latein ist wieder aktuell

Die Zahl der Freunde der lateinischen Sprache wächst. Latein kommt wieder in Mode. Dies zeigt sich nicht nur am Erfolg der einzigen deutschen LateinHipHop-Band ISTA oder an der teils weltweiten Resonanz auf Latein-Nachrichten von Radio Bremen.

Das Statistische Bundesamt unterstützt die Feststellung eines Trends zur Sprache der alten Römer mit Zahlen. So stieg die Zahl der Schüler, die Latein als Fach wählten, im letzten Schuljahr um etwa neun Prozent, verglichen mit dem Jahr davor.

Nach der dritten aufeinander folgenden Steigerung wurden 739.000 Schülerinnen und Schüler mit Latein-Unterricht durch das Bundesamt festgestellt. Auch "Der Spiegel" stieg in den Trend ein und fragte in einem Online-Quiz: "Reicht Ihr Latein zum Angeben".


WebReporter: Obviously
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Latein
Quelle: de.news.yahoo.com

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05.02.2006 15:45 Uhr von Katatonia
 
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Pfff Deutschland ist das einzigste Land, indem Latein noch einen Aufschwung erlebt. Aber nicht deshalb, weil´s so eine tolle Sprache ist, sondern weil die Sprache für viele Studiengänge benötigt wird, was natürlich oftmals unsinn ist . Die Sprache Latein im deutschen Bildungswesen ist ein Grund dafür, wieso wir solch ein miserables, verkapptes, schlechtes und unbewegliches Bildungs- und Studienwesen haben. Es wird zu viel Zeit mit zuviel unwichtigem Zeug verbracht. Solange die Lateinisierung im Bildungswesen nicht endlich gestoppt wird, wird man auch nicht zur Weltspitze aufschließen können.
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05.02.2006 15:57 Uhr von Sarajevo
 
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@ Katatonia: Ich nehme an, dass du nicht der lateinischen Sprache mächtig bist. Daher würde ich solche Bemerkungen unterlassen. Latein steigert das Verständnis von allerlei Sprache und ist sogar für das Verständnis der Deutschen Sprache ungemein hilfreich. Zudem lernt man, exaktes analysieren von Sätzen und allerlei geschichtliche Hintergründe aus dem Zeitalter des römischen Imperiums. Kulturelles und/oder Philosophisches nicht zu vergessen, exemplarisch Ovid oder Cicero.
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05.02.2006 16:00 Uhr von buckowitz
 
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@Katatonia: Eine Steigerung von einzig ist nicht möglich.

Latein ist eine wunderbare Grundlage, um Sprachen des romanischen Sprachraumes zu erlernen, dazu gehören Italienisch, zur Hälfte Spanisch, Französisch und auch Deutsch.

Ich finde es ausserordentlich befriedigend, wenn das Interesse an dieser Sprache wieder wächst und damit auch das Verständnis der deutschen Sprache.

Ein schönes Beispiel war eine SSN von mir, bei der ich mich wunderte, wieso bei einer simplen Verkehrsnachricht soviele hits zustande kamen. Der Schlüssel lag in dem von mir verwendeten Begriff "Exodus", was von vielen als "Excitus" interpretiert wurde. Wobei der erste Begriff durchaus Verwendung auch in der allgemeinen Sprache findet. (Fairerweise muß ich hier allerdings anfügen, dass wir in dem einen Fall eine griechische, im anderen eine lateinische Wurzel haben).
Genauso würde ich begrüßen, wenn zumindest die Grundlagen der altgriechischen Sprache wieder mehr gelernt würden. Denn etwa die Hälfte der medizinischen Begriffe z.B. kommen nicht, wie viele glauben, aus dem Lateinischen sondern aus dem Griechischen.

"Die Sprache Latein im deutschen Bildungswesen ist ein Grund dafür, wieso wir solch ein miserables, verkapptes, schlechtes und unbewegliches Bildungs- und Studienwesen haben." Das wüßte ich gerne genauer von Dir.

"Es wird zu viel Zeit mit zuviel unwichtigem Zeug verbracht." Oder anders gefragt, mit dem, was Du für unwichtig hältst? Was ist wichtig, was unwichtig. Wovon weißt Du, wenn Du keine Ahnung von Deinen Neigungen hast, was für Dich mal wichtig, was unwichtig ist?
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05.02.2006 16:50 Uhr von Katatonia
 
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@Ihr beiden: Es war ja klar, das mal wieder einige Besserwisser daherkommen und sich gegen viele "Experten"-Meinungen stellen. Ihr solltet öfter Spiegel.de lesen, denn die gemachte Behauptung ist nicht von mir, sondern stand vor einigen Monaten in einem guten Artikel. Gut, das er noch kostenlos ist. -> http://www.spiegel.de/...

>> Ich nehme an, dass du nicht der lateinischen Sprache mächtig bist.<<

Nein, warum auch. Weder studiere ich, noch werde ich in Zukunft studieren.

>>Daher würde ich solche Bemerkungen unterlassen.<<

Was ist denn das für eine abstruse, dumme Argumentation? Darf ich auch kein Essen kritisieren, weil es mir nicht schmeckte und weil ich kein Koch bin?

>>Latein steigert das Verständnis von allerlei Sprache und ist sogar für das Verständnis der Deutschen Sprache ungemein hilfreich.<<

Mag sein, aber nicht das Latinum, was im Studium verlangt wird.

>>Zudem lernt man, exaktes analysieren von Sätzen und allerlei geschichtliche Hintergründe aus dem Zeitalter des römischen Imperiums.<<

Das kann ich auch so lernen. Ist es nicht eher peinlich sein geschichtliches Interesse aus einer toten, unzeitgemäßen Sprache zu beziehen? Mein Geschichtswissen und Interesse nährt sich aus reiner Interesse, das reicht und ist überzeugender. Das andere ist nur Ausrede. Um Texte einer germanischen (!) Sprache zu analysieren und zu lernen bedarf es kein Latein. Die lateinischen Einflüsse mögen da sein, trotzdem braucht man kein Latein, um die deutsche Sprache perfekt zu beherrschen.
Im heutigen Zeitalter sind wir auf gewisse Kenntnisse nichtmehr angewiesen. Z.b die Übersetzung hat es möglich gemacht. Solang man nicht Historiker im Beruf und auf Latein kaum angewiesen, je nach Fachrichtung, braucht man es auch nicht zu lernen oder zu studieren. Und wenn man doch Interesse an Latein hat, weil es für seine Wissenschaft von nöten ist, studiert man es eben privat.

>>Kulturelles und/oder Philosophisches nicht zu vergessen, exemplarisch Ovid oder Cicero.<<

Alles schön und gut, aber scheinbar hast du nicht verstanden, um was es mir, mit meiner Aussage und dem allgemeinen Stand in deutschen Universitäten geht.

>> Eine Steigerung von einzig ist nicht möglich.<<

Blabla...

>>Latein ist eine wunderbare Grundlage, um Sprachen des romanischen Sprachraumes zu erlernen, dazu gehören Italienisch, zur Hälfte Spanisch, Französisch und auch Deutsch.<<

Unsinn, falsch. Niemand lernt das vielfach kompliziertere Latein, um dann die romanischen Sprachen zu erlernen. Genau umgekehrt ist es der Fall. Und so wird es auch in den Schulen gehandhabt.

>>Ich finde es ausserordentlich befriedigend, wenn das Interesse an dieser Sprache wieder wächst und damit auch das Verständnis der deutschen Sprache.<<

Hä? Was hat es für einen Sinn, sinnlos Zeit zu vergeuden, für eine Sprache, die im Studium und späteren Berufsleben absolut null Sinn hat? Und was hat das Verständnis der deutschen Sprache, eine germanische Sprachgruppe (!) mit Latein zutun? Ausser ein paar Einflüssen garnichts. Oder gehört etwa plötzlich Deutsch zur romanischen Sprachgruppe? Nein, na also.

>>Genauso würde ich begrüßen, wenn zumindest die Grundlagen der altgriechischen Sprache wieder mehr gelernt würden. Denn etwa die Hälfte der medizinischen Begriffe z.B. kommen nicht, wie viele glauben, aus dem Lateinischen sondern aus dem Griechischen.<<

Das interessiert aber auch nur Mediziner und die, die es werden wollen.

>>Das wüßte ich gerne genauer von Dir.<<

Steht alles im Artikel.
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05.02.2006 16:51 Uhr von Katatonia
 
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>>Oder anders gefragt, mit dem, was Du für unwichtig hältst? Was ist wichtig, was unwichtig. Wovon weißt Du, wenn Du keine Ahnung von Deinen Neigungen hast, was für Dich mal wichtig, was unwichtig ist?<<

Hast du einen Beruf erlernt? Na also, dann weißt du was wichtig und was unwichtig ist. Wenn ich Maurer lerne, muss ich im Berufsalltag nicht wissen, wie ich einen PC zusammenschraube. Man kann nicht immer alles "lernen".

Aber genau dieses falsche Denken, auch bei euch beiden vorhanden, prägt seit mehr als 60 Jahren das deutsche Bildungswesen. Ihr habt verlernt, was wichtig und was unwichtig im beruflichen und schulischem Leben. Genau deswegen schnitten wir auch bei PISA so miserabel ab. Der Tag hat nur 24h, die Schulzeit beträgt nur ca. 8h, die Arbeitszeit auch, die Studiumszeit auch. Da muss ich selektieren und Prioritäten setzen. Dann kann ich eben nicht jeden Mist in den Lehrplan nehmen, auch wenn es einige gerne so hätten. Ihr solltet endlich von eurem Ego-Denken herunter kommen und euch Gedanken machen, was ein System effizient macht. Dazu muss man weitreichend, allgemein denken können, nicht nur an sich und seine Interessen.

Und bevor ihr mich wieder falsch versteht: Ich lehne nicht Latein grundlegend ab, würde es auch lernen, aber eben alles angemessen und nur, wenn ich es wirklich später brauche. Z.b als Mediziner.

Alle Länder, ausser Deutschland, haben es vorgemacht. Selbst die romanischen Länder gewichten Latein viel weniger als Deutschland. Dort werden meist nur Grundkenntnisse vermittelt, das reicht auch.
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05.02.2006 17:34 Uhr von buckowitz
 
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@Katatonia: "Mag sein, aber nicht das Latinum, was im Studium verlangt wird. " Ich rede auch nicht über das Latinum sondern über Latein. Zu Deiner Information, es gab sogar ein "großes" und ein "kleines" Latinum.

Du zäumst das Pferd von hinten auf mit Deiner Argumentation: Wenn Du Maurer bist, weißt Du, dass Du kein Latein brauchst. Wusstest Du als Schüler schon, dass Du Maurer werden willst?

Die deutsche Sprache beinhaltet mehr Latein, als Du Finger an der Hand hast, nur bist Du Dir dessen nicht bewußt. Verständnis rührt auch daher, dass man sich in einer Sprache verständigt, bei der der Sinn der Worte, die benutzt werden, weitgehend bei denen, die sie benutzen identisch sind.
Du zeugst nicht gerade von einem fundierten Sprachverständnis, wenn Du solche Bemerkungen von mir über die Steigerungsfähigkeit von einzig schnoddrig abtust.

">>Zudem lernt man, exaktes analysieren von Sätzen und allerlei geschichtliche Hintergründe aus dem Zeitalter des römischen Imperiums.<<
Das kann ich auch so lernen." So Du es tust...

"Die lateinischen Einflüsse mögen da sein, trotzdem braucht man kein Latein, um die deutsche Sprache perfekt zu beherrschen." Die werde ich nie perfekt beherrschen, Du noch weniger, geschweige denn irgend eine andere Sprache.

"Ist es nicht eher peinlich sein geschichtliches Interesse aus einer toten, unzeitgemäßen Sprache zu beziehen? Mein Geschichtswissen und Interesse nährt sich aus reiner Interesse, das reicht und ist überzeugender." Das unterscheidet Wenige von Leuten wie Dir: Wissen um des Wissens willen, die Freude am Wissen...

">>Denn etwa die Hälfte der medizinischen Begriffe z.B. kommen nicht, wie viele glauben, aus dem Lateinischen sondern aus dem Griechischen.<<
Das interessiert aber auch nur Mediziner und die, die es werden wollen." Nein, es interessiert die, die an der Sprache an sich interessiert sind.

Schön wenn Du den Spiegel liest. Und Dein zitierter Artikel spricht sich nicht gegen Latein aus sondern gegen die Anforderungen, die für manche Lehrfächer an den Unis gelten, also rede keinen Unsinn.
Wenn Du solche Artikel zur Begründung zitierst, solltest Du sie auch genau durchlesen oder die Stellen schwärzen, die Deiner Argumentation entgegenstehen.
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05.02.2006 17:36 Uhr von ciaoextra
 
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haut euch: :o)
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05.02.2006 18:05 Uhr von buckowitz
 
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@ciaoextra: Um eine Frage der Allgemeinbildung?
Nein, beileibe nicht.

Scheuklappen in Bildungsfragen? Auch nicht.
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05.02.2006 19:41 Uhr von dragoneye
 
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Das ist eine Fehlentscheidung. Hätte ich damals doch Französisch statt Latein gewählt. Latain hat mich in keinster Weise vorangebracht in meinem Leben.
Achja, und dieses Argument man bräuchte Latein um bestimmte Studiengänge zu studieren ist auch Käse. Man wird schliesslich kein besseren Arzt nur weil man die Medikamentennamen nun grammatisch korrekt deklinieren kann. Dafür gibt es Aufbaukurse an der Uni.
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05.02.2006 19:49 Uhr von buckowitz
 
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@dragoneye: Man braucht Medikamentennamen nicht zu deklinieren, zumal sie eigentlich auch keine lateinischen Namen tragen. Das kommt Dir nur so vor, weil Du nicht genügend Latein gelernt hast.

Ich persönlich habe erst Latein gelernt und später erst Französisch (2 Jahre), Latein hat mir dabei derart geholfen, daß ich sogar Vertretungen als Student in Frankreich gemacht habe, ohne als Ausländer erkannt zu werden...
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05.02.2006 20:37 Uhr von der_Uri
 
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@alle: es geht bei sprachen ja wohl vor allem um kommunikation.........
das heißt, das es leute auf der welt gibt, die eine sprache lernen, die kein einziges volk auf der Welt spricht.
Ratet mal, warum wir hier alle English lernen....
vielleicht, weil es die Sprache ist, mit derm man sich auf eine einfache weise und so gut wie überall verständigen kann. Das ist nun mal mit Latein leider nicht möglich, weil es einfach eine sehr schwere sprache ist, gerade von der Grammatik her, ist es eine nebensächliche sache, dieselbige zu lernen.
Es bringt uns vielleicht ein tolles Verständnis für andere sprachen und alle anderen tollen sachen, die meine vorredner schon angesprochen haben, aber wer sowas unbedingt lernen will, der sol das in seiner Freizeit machen, d a die schule einen für das leben lernen lassen soll und wir im leben nur sehr selten latein sprechen werden. katatonia ging es darum, dass man es in der schule lernt. das istv einfach eine flasche sache, denn es wird einfach wertvolle zeit verschwendet und keiner tut etwas dagegen.......schüler sitzen jeden tag 7h in der schule und danach müssen sie auch noch arbeiten. das ist einfach wertvole zeit, die verloren geht, weil man für latein ja auch nicht unbedingt wenig lernen muss. diese Zeit könnte man für andere dinge verwenden, die zum beispiel einen deutschen Schulabschluss auf dem Weltarbeitsmarkt wieder zu etwas machen würden. 99,9% der Arbeitgeber ist es doch auf gut deutsch scheißegal, ob ein anärter für einen Job latein spricht. da sind die anderen sprachen um einiges wichtiger und sollten deshalb verstärkt gelernt werden. Es könnten auch fächer wie Wirtschaft stärker gefördert werden.

Wie gesagt.....
Ich lerne grade litausich und das hat auch nicht so den größten nutzen, aber ich mache das in meiner Freizeit, in der schule lerne ich wichtigere dinge. also: wer das liebt, lernt es in seiner Freizeit, aber es ist einfach nicht der stoff den man unbedingt in der heutigen welt bracuht.
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05.02.2006 21:32 Uhr von detterbeck
 
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ich halte latein durchaus für sinnvoll. es ist die ideale einsteiger-fremdsprache, um andere fremdsprachen leichter lernen und verstehen zu können, sowohl grammatikalisch als auch unzählige wortableitungen.

aber was mir an dieser news wirklich ein dorn im auge ist... eine latein-hip-hop-band... omg, müssen die alles verschandeln?
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05.02.2006 22:21 Uhr von johagle
 
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Sarajevo: <<<<Zudem lernt man, ..... allerlei geschichtliche Hintergründe aus dem Zeitalter des römischen Imperiums. >>>>

Unbedingt!

Imperium im ALLGEMEINEN ist wieder stark im Kommen!
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05.02.2006 22:34 Uhr von buckowitz
 
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@johagle : Doch, man könnte eine Menge aus der alten Geschichte lernen, wenn sie denn alle lernen würden und auch begreifen:
Es wiederholt sich alles, und jedesmal in einem größeren Maßstab, leider, weil immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden...
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05.02.2006 23:38 Uhr von blutherz
 
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Latein? lol: wie gesagt ich kringel mich am boden über so ewigvergessene die meinen latein als sprache wäre noch etwas wert ausser um paar Lehrer von der arbeitslosigkeit zu schützen.
Latein kann genauso gut abgeschaft werdne udn keiner würde es bemerken.
Die Fachliteratur die es in Latein gibt, gibt es alle mal auf Englisch auch.

Um strukturiert lernen zu "lernen" wie durch Latein Unterricht braucht es nuh wirklich auchkein Latein mehr.


Denglisch dagegen hat wirklich aufschwung...täglich kommen neue denglische wörter inunseren Sprachgebraucht.
Ich verstehe Leute echt nicht die Latein mögen. Ausser zum "lernen"
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06.02.2006 10:20 Uhr von WooMaker
 
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Wenn da nicht die Kirche im Spiel ist. ;)

Ich denke mal für bestimmte spätere berufliche Karriere (z.B. als Arzt, Archiologe, Theologe etc.) ganz nützlich, aber ansonsten hat das Erlernen der Sprache kaum Vorteile außer dass man meist durch das Lernen von Latein auch andere Sprachen leichter versteht. Ich persönlich hatte nie Latein und werde es für den IT-Bereich auch nie brauchen. :P
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06.02.2006 10:26 Uhr von vostei
 
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latein: "macht nicht wirklich sinn" (*gnihihi`*) im realen leben, lässt die vita einiger protagonisten dieser lingua aber herrlich erstrahlen - es ist schlichtweg elitär.

Latein zum Angeben - der titel des spiegel-quiz triffts jedenfalls.
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06.02.2006 10:30 Uhr von vostei
 
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@WooMaker: latein wurde schon früh von den pfaffen eingesetzt, um sich untereinander zu verständigen ohne, dass es der pleps versteht, somit war es schon früher elitär....

als sprache der internationalen verständigung im sinne von botschaftern war es jedoch mal ganz nützlich, sogar mancher wikinger war ihr mächtig um die geraubten werte im nahen osten zu verticken.... löl
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06.02.2006 10:40 Uhr von Götterspötter
 
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.... reicht es zum "angeben" ? :):): na gut .... wer latein kann - hat was was ich nicht hab .....

aber englisch habe ich auch so ganz gut gelernt und meinen kleinen deutsch-Akzent finden viele Amerikaner und Briten eher "drollig" :):) ... und macht ja auch meine Persönlichkeit aus.

Finde es eh viel wichtiger das wir uns mal auf eine "Komunikationssprache" einigen sollten - in Europa -
Latein wird es wohl eher nicht werden :)

....... aber in diesem Zusammenhang (der Antworten) hatte ich vor ein paar Wochen eine spassige Begegnung der 4-ten Art mit einem Trekkie-Fan :) :) ......
der konnte "klynkonisch" (oder wie man das schreibt ?) ..... und auf meine Frage was Ihm das bringen würde, meinte der allen Ernstes ! Das wenn die Menschheit mal mit Ausserirdischen zusammentrifft, daß es Ihm dann leichter fallen würde "Die Sprache der Besucher" zu erlernen ...... giggel - hat er echt! gesagt - giggel .........

.... auch war er der Meinung, das seine Kennisse über die "Enterprise-Technologie" - Ihn dazu prädestinieren würde - wenn die NASA mal "Raumfahrer zu den Sternen" suchen würde - Er - "Der Mann wäre" ... .... *lach ....

erst dachte ich - der will mich verarschen .... aber der hat das wohl auch sooooo gemeint - wie gesagt

OK - man kann das jetzt nicht direkt mit Latein vergleichen - aber ich musste dabei direkt auch an "Lateiner" denken - die immer ähnlich argumentieren :)

Nicht für Ungut ...... :) ....
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06.02.2006 13:41 Uhr von Mutzi
 
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Ave! Unser Latein - Pauker war ein liebes Kerlchen, der uns die Sprache gut vermittelt hat, indem er "Tim und Struppi" - Comics abgezeichnet und ins Lateinische übersetzt hat - soweit es möglich war.
Immerhin kann ich heute noch in Asterix - Heften die lateinischen Sätze ohne Schmumeln übersetzten. Hat doch auch was, gelle?
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06.02.2006 13:51 Uhr von maninmoon
 
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Moin,

was mir beim Lesen aufgefallen ist, ist, dass teilweise sehr unsinnig argumentiert wird.

Sicherlich braucht der Fleischer, Maurer oder auch Verkäufer kein Latein. Das stimmt. Aber wenn ihr dieses feststellt, kann ich auch damit argumentieren, dass z.B. ein Student der Philosphie, Geschichte etc. (= Geisteswissenschaften) kein Mathe, Bio, Physik oder dergleichen braucht. Und? - Wir lernen es trotzdem! Was interessiert es mich beim Fleischer, wie ich den Cosinus von irgendwas ausrechne oder wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass gleich der Bundeskanzler reinkommt.

Das Argument, dass Geschichte bzw. Kenntnisse darin auch ohne Latein funktionieren, stimmt dann, wenn man sich mit wenig zurfrieden gibt und auch nur die neuere Geschichte lernt. Quellerecherchen etc. sind dann nie möglich. Und viele dt. Texte, sowohl aus alter, als auch aus neuer Zeit enthalten lateinische Textteile.

Ich möchte abschließend sagen, dass für denjenigen, der sich nicht mit geschichtlichen Dingen, der deutschen Sprache und anderen kulturellen Dingen auseinander setzten mag, Latein wenig nützt. Aber, wenn man sich nach Beendigung des Studium als Magister Artium (lat!) bezeichnet, dann sollte man diese Sprache beherschen.
Und Übersetzungen, z.B. Reclam sind immer beeinflusst von dem Übersetzer. Würde man es selber übersetzen, könnte man einige Stücke für sich sinnvoller erschließen.
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06.02.2006 15:35 Uhr von Garviel
 
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Latein: muss man nicht lernen, das bleibt jedem selbst überlassen. Wer es aber lernt, erwirbt neben den rein sprachlichen Fähigkeiten ein breit gefächertes Portfolio an Wissen, Fertigkeiten und Methoden für andere Sprachen (romanische, aber auch indoeuropäische in toto), Philosophie, Geschichte, Kulturgeschichte, Kunstgeschichte, Mathematik etc.

Und warum befinden sich unter den besten 25 bayerischen Gymnasien (lt. Jahrgangsstufentests in Deutsch, Englisch und Mathe) wohl 15, die ausschließlich Latein als erste Fremdsprache anbieten, und nur 4, die ausschließlich Englisch führen?
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06.02.2006 16:00 Uhr von Katatonia
 
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@buckowitz: >>Wenn Du Maurer bist, weißt Du, dass Du kein Latein brauchst. Wusstest Du als Schüler schon, dass Du Maurer werden willst?<<

Mit einem einheitlich ordentlichen und guten Bildungssystem wüsste ich das, ja. Allerdings bin ich weder Maurer, noch wollte ich dies je werden.

>>Die deutsche Sprache beinhaltet mehr Latein, als Du Finger an der Hand hast, nur bist Du Dir dessen nicht bewußt.<<

Doch bin ich, aber du hast nicht verstanden, was ich dir sagen wollte und noch immer will. Deutsch ist mit dem Lateinischen nur dadurch verwandt, da beide Sprachstämme aus dem Indo-germanischen stammt. Trotzdem ist der germanische Sprachstamm eigenständig. Das hat alles seine Gründe und du brauchst hier nicht Wissenschaften umzuschreiben.

>>Du zeugst nicht gerade von einem fundierten Sprachverständnis, wenn Du solche Bemerkungen von mir über die Steigerungsfähigkeit von einzig schnoddrig abtust.<<

Trollen kannst du woanders, aber nicht hier in einem SSN Thread. Rechtschreibfehler anzuprangern fällt unter trollen. Kündige doch dein Account und bewerb dich als Deutschlehrer, da kannst du deine völlig unwichtigen Proll-Gelüste dann zur Genüge ausweiten. Das deutsche Bildungssystem läßt dir ja hier genug Spielraum.

>>So Du es tust...<<

Eben, ich tue es.

>>Die werde ich nie perfekt beherrschen, Du noch weniger, geschweige denn irgend eine andere Sprache.<<

Ich werde dieses Kompliment dankend entgegen nehmen...

>>Nein, es interessiert die, die an der Sprache an sich interessiert sind.<<

Auch. ich will dem keine Grenzen setzen. Aber zwischen einem etwas vorzuschreiben und dem freien Willen besteht ein Himmelweiterunterschied, den du bis jetzt noch immer nicht begriffen zu haben scheinst.

>>Schön wenn Du den Spiegel liest. Und Dein zitierter Artikel spricht sich nicht gegen Latein aus sondern gegen die Anforderungen, die für manche Lehrfächer an den Unis gelten, also rede keinen Unsinn.<<

Was anderes habe ich auch nie behauptet. Du musst meine Kommentare schon richtig lesen lieber Buckowitz. Das eine war der Link, der meine These unterstützen sollte, das andere meine freie Meinung und anderes Wissen aus anderen Medienquellen.

>>Wenn Du solche Artikel zur Begründung zitierst, solltest Du sie auch genau durchlesen oder die Stellen schwärzen, die Deiner Argumentation entgegenstehen.<<

Schwärzen? Wie, mit dem Edding auf meinem Monitor? .... Scherzkeks. Hättest du genau gelesen, was ich geschrieben, wäre dir das hier erspart geblieben. Ich gebe zu, meine Sätze sind manchmal etwas konfus und teils leicht widersprüchig, am Ende gibt es aber immer ein einheitliches Bild.

Übrigens ist die Diskussion im gleichnamigen Spiegelforum auch sehr interessant. Dabei fällt mir nämlich auf, was für ein absoluter Wichtigtuer und Angeber du doch eigentlich bist. Mal unabhängig wieviel davon überhaupt deinem realen Character und deiner Person entspricht. Ich habe meine Zweifel, sonst würdest du nämlich nicht 5Sterne SSN Dauergast sein.

Und ich geb dir noch einen Rat mit aufs Leben: Schließe nicht von dir auf andere. Es sind nicht alle so scheinbar begabt wie du. Ausserdem führen viele Wege nach Rom, wo wir schon beim Imperium sind. Diesen dauerhaften Fehler schließt man zumindest aus deinen Kommentaren. Tja, selbst der beste Lateiner und Fremdsprachenhengste wie du, müssen eben noch etwas dazulernen. So ists eben... ;)
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06.02.2006 16:20 Uhr von Katatonia
 
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@Garviel @maninmoon: Da geb ich dir vollstens recht. Man kann, man muss aber nicht. Dem einen hilft es, dem anderen nicht. Mittlerweile leben wir im 21.Jahrhundert, die Zeiten haben sich geändert. So auch die Zeiten für Latein. Es verliert immer mehr an Bedeutung und wird durch die Modernität der Sprachen und Kommunikation ersetzt.

Zum Thema Bayern. Du weißt, ich predige das oft, aber Bayern, das Bundesland mit der miserabelsten Abiturquote und den wenigstens Abgängern steht in Europa mit dieser Politik herzlich alleinstehend da. Tolle Eliteunis gibts da auch nicht wirklich, ja eigentlich nirgends in Deutschland. Ausserdem wird an diesen Gymnasien mit Sicherheit die englische Sprache im Regelunterricht besser und härter vermittelt, sodass Latein dann später nachrutschen kann. Latein als erste Fremdsprache halte ich für falsch, das ist überall bis zu den Wahlpflichtkursen Englisch und damit Pflichtfach.

>>Sicherlich braucht der Fleischer, Maurer oder auch Verkäufer kein Latein. Das stimmt. Aber wenn ihr dieses feststellt, kann ich auch damit argumentieren, dass z.B. ein Student der Philosphie, Geschichte etc. (= Geisteswissenschaften) kein Mathe, Bio, Physik oder dergleichen braucht. Und? - Wir lernen es trotzdem!<<

Ja, weil wir ein verkapptes, ungerechtes, ineffizientes Bildungs- und Studienwesen haben. Ganz einfach. Es ist doch nicht so, weil es Ist, ist es gleich positiv. Die deutsche Bildung verschwendet zuviel Zeit mit unwichtigen Zeug. Es muss klarer definiert werden, was Allgemeinbildung ist und was dazu gehört. Momentan nimmt dies noch überhand, in allen staatlichen Bildungsstätten. Natürlich ist Allgemeinwissen unheimlich wichtig, aber wie ich schon anführte, nach der Logik kann man nicht gehen, es ist abstrus, der Tag hat nur 24h, dementsprechend kürzer die Schul- und Studienzeit.

>>Was interessiert es mich beim Fleischer, wie ich den Cosinus von irgendwas ausrechne oder wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass gleich der Bundeskanzler reinkommt.<<

Eben... ;)

>>Das Argument, dass Geschichte bzw. Kenntnisse darin auch ohne Latein funktionieren, stimmt dann, wenn man sich mit wenig zurfrieden gibt und auch nur die neuere Geschichte lernt.<<

Sehe ich nicht so. Sicher, die Quellen begrenzen sich. Doch heute wird schon mehrheitlich in Englisch veröffentlicht. Ausserdem seid ihr nicht alle fundierte Geschichtswissenschaftler, die Erstquellen entdecken. Das wäre anmaßend. Den Anfang macht jeder mit Publikationen namhafter Historiker. Wer dies nicht studiert, nutzt also auch nur diese Publikationen, alles andere wäre zuviel Materie und Zeitraubend.

>>Quellerecherchen etc. sind dann nie möglich. Und viele dt. Texte, sowohl aus alter, als auch aus neuer Zeit enthalten lateinische Textteile.<<

Aber eben auch viele anderen alte Sprachen. Das alles zu lernen übersteigt den zeitlichen Horizont eines Hobbyhistorikers.

>>Ich möchte abschließend sagen, dass für denjenigen, der sich nicht mit geschichtlichen Dingen, der deutschen Sprache und anderen kulturellen Dingen auseinander setzten mag, Latein wenig nützt. Aber, wenn man sich nach Beendigung des Studium als Magister Artium (lat!) bezeichnet, dann sollte man diese Sprache beherschen.<<

Die wenigsten beherrschen diese Sprache gut. Der meiste Teil lernt sturr auswendig und vergisst das meiste Gelernte eh wieder.

>>Und Übersetzungen, z.B. Reclam sind immer beeinflusst von dem Übersetzer. Würde man es selber übersetzen, könnte man einige Stücke für sich sinnvoller erschließen.<<

Das halte ich für einen Trugschluß und wirkt auch arrogant. Man muss die Sprache schon perfekt beherrschen, um gut übersetzen zu können. Meinst du nicht, der erste, zweite, zehnte Übersetzer des Textes vor dir wäre weniger schlau als du gewesen? Naja...
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06.02.2006 16:53 Uhr von maninmoon
 
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ad Reclam ;-): Die Übersetzungen sind teilweise sehr frei, sodass man mit einer wörtlichen Variante teilweise besser zurecht kommt. Jeder Übersetzer denkt sich bei seiner Übersetzung etwas. Sei es der Schüler, der irgendwas vorher im Unterricht gelernt hat, als auch der Professor, der bei Reclam übersetzt.

Und auch in Reclam sind Fehler... (das ist nicht arrogant, sondern stammt auch aus meiner Erfahrung.)

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