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Kinder bei medikamentöser Behandlung im Nachteil

Viele Kinder sind bei der Einstellung von Medikamenten im regelrechten Nachteil. Da über 50 % der Medikamente nicht für Kinder zugelassen sind, werden diese oft wie "kleine Erwachsene" behandelt.

Die meisten Medikamente werden nur an Erwachsenen getestet, daher ist eine Wirkung dieser Medikation bei Kindern recht unbekannt. Ärzte geben Kindern nur anhand von Erfahrungen eine geringere Medikamentendosierung.

Die Medikamentenaufnahme und Verteilung im Körper ist bei Kindern noch nicht so ausgeprägt wie bei Erwachsenen und könne daher auch nicht die entsprechende Wirkung leisten. Studien an Kindern werden vom Gesetzt her bislang nur geringfügig toleriert.


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WebReporter: karinanina
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Nacht, Behandlung, Nachteil
Quelle: www.ard.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2006 19:16 Uhr von karinanina
 
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Die wenigen wissen auch, dass Paracetamol bei einer Dosis von 2 Gramm schon gefährlich für den Erwachsenen Körper ist, wie dann erst bei Kindern... Ob eine Studie im allgemeinen zugelassen werden sollte an Kindern, dessen bin ich mir ebenfalls nicht sicher.
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04.02.2006 20:28 Uhr von buckowitz
 
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Vernünftiger Artikel, aber bitte keine Panik! Nun wird man Kindern auch nicht gleich immer die Medikamente Erwachsener verschreiben, da glücklicherweise auch viele der Erkrankungen bei Kindern noch nicht auftreten.
Die meisten der empirisch gewonnenen Dosisanpassungen an Kinder sind vernünftig. Studien an Kindern können aus ethischen Gründen nicht zugelassen werden.
Paracetamol ist auch für Erwachsene lebensgefährlich (bei Überdosierung) und führt bei einer Latenz von 8-11 Tagen zum Leberversagen.
Neue Medikamente, die auf den Markt kommen und bei Kindern angewandt werden sollen, werden bei entsprechender Indikation hier allenfalls unter klinischen Bedingungen vorsichtig auftitrierend angewandt - Hier gereicht uns das Gesetz zum Vorteil. Nachteil ist, dass es in anderen Ländern zum Teil keine Gesetze gibt, die die Kinder vor Medikamentenversuchen schützen, dort werden sie von den Firmen zuerst eingesetzt, um der Dosisfindung wegen...
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04.02.2006 20:31 Uhr von buckowitz
 
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P.S. Antidot zu Paracetamol ist ACC, was angeblich so gut gegen Verschleimung helfen soll.

Frage: Fieberhafter Infekt. Arzt verschreibt Paracetamol und ACC, wie gut wäre die Wirkung?

Antwort: Geldbeutel wird leer.
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04.02.2006 23:32 Uhr von alexolaf
 
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News: darüber sollte man überhaupt nicht nachdenken, Kinder als Probanden einzusetzen. Sollen dann die Eltern die 20ig-seitige Erklärung unterschreiben, das wenn es schief geht, niemand die Verantwortung übernimmt ???
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05.02.2006 00:08 Uhr von MannisstderBlond
 
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Recht: Schreibprogramm oder Checker haben was übersehen:
> vom Gesetzt her <

soll sicher
>vom Gesetz her<
geschrieben sein.

mfg
MidB
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05.02.2006 08:33 Uhr von buckowitz
 
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@alexolaf: Das Thema war doch nicht, Eltern unterschreiben zu lassen, dass Medikamente an Kindern ausprobiert werden.
Man muß auch Kindern im Bedarfsfalle Medikamente geben. Und man muß unter Umständen auch Medikamente geben, bei denen eben noch keine Erfahrungen bei Kindern vorliegen.
Was Du machst, ist Stimmung gegen jedes neue Medikament bei Kindern.

"Sollen dann die Eltern die 20ig-seitige Erklärung unterschreiben, das wenn es schief geht, niemand die Verantwortung übernimmt ??? "
= Unsinn. Offensichtlich hast Du von dieser Form der Aufklärung keine Ahnung. Das ist plakatives Bilddenken.
Verantwortung kann man nicht komplett abgeben. So ein Schwachsinn.
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06.02.2006 16:39 Uhr von alexolaf
 
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@buckowitz: Das ist Deine Meinung als Arzt. Ich mache keine Stimmung gegen neue Medikamente für Kinder, meiner Meinung nach darf es aber keine Studien mit Kindern geben.
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06.02.2006 18:34 Uhr von buckowitz
 
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@alexolaf: Das ist nicht nur meine Meinung als Arzt sondern auch die des gesunden Menschenverstandes.

Die Regelungen für Studien mit Kindern sind vom Gesetz vorgegeben und bedürfen daher eigentlich keiner weiteren Erläuterung.

Dass es Unsinn ist, Studien mit und an Kindern generell zu verbieten, bedarf eigentlich auch keiner weiteren Erläuterung, dachte ich. Offensichtlich besteht doch Bedarf:
Es ist eine Frage des Studiendesigns, man kann also auch durchaus auch bei Kindern bekannte Medikamente in einer Studie evaluieren -was übrigens auch ständig gemacht wird- um die empirisch gewonnen Daten zu bestätigen oder zu widerlegen.

Also, nicht alles generell über einen Kamm scheren...

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