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Im Videospiel "Gun" werden Indianer getötet und skalpiert - Nun Boykottaufruf

Im Videospiel "Gun" muss der Spieler möglichst viele Indianer umbringen und anschließend skalpieren, um in den nächsten Level zu gelangen. Die "Organisation Association for American Indian Development" ruft nun zum Boykott des Spiels auf.

Das Spiel des Herstellers Activision ist nach Meinung der Organisation rassistisch und verherrliche das Töten. Zudem wird das Skalpieren im Spiel angeprangert. Zur Kampagne gegen das Spiel gehört auch die Website boycottgun.com.

Da das Spiel jedoch schon vor einigen Wochen erschienen ist, wird ein Erfolg der Boykottaktion jedoch angezweifelt.


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WebReporter: zorro007
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Tod, Video, Videospiel, Boykott, Indianer
Quelle: www.netzeitung.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2006 12:12 Uhr von ciaoextra
 
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richtig: weg mit dem Dreck: auf diese Art "züchtet" man auf spielerische Weise Neonazis heran. Solche Spiele gehören verboten.
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04.02.2006 12:28 Uhr von Triple X 'xXx'
 
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warum weg mit dem dreck: ich halte es zwar auch nicht sonderbar einfallsreich so eine thematik als thema in einem spiel, dennoch sind äußerungen wie "weg mit dem dreck" auch nicht sehr hilfreich.
ich hab das game zwar nicht gespielt, dennoch bevor man es dreck nennt sollte man es schon mal gespielt haben. finde man sollte spiele wie diese nicht zu sehr an den pranger stellen und überbewerten. activision hat sich außerdem schon dazu geäußert indem sie sagten, sie wollten keinen rassismus schüren. nur die gegenbenheiten der damaligen zeit so darstellen wie sie waren.
ich schreibe dies als gamedesigner in ausbildung, hoffe nicht jeder denkt so über spiele.
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04.02.2006 12:36 Uhr von evilinge
 
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genau: deshalb hatten die Nazis ja auch zwischen 1930 - 1945 so einen immensen Erfolg.
Weil just zu dem Zeitpunkt die Erste Spielekonsole auf den Markt kam und Millionen von unschuldigen Kindern,
mit der damals schon florierenden Pest der Computerspiele zu infizieren.
Na, ja zugegeben war es damals keine Spielekonsole aber es war ein anderes Medium das half die Ideologien zu verbreiten. Rundfunk und Film.
Sollten wir diese doch am besten auch gleich verbieten, schließlich können darüber zweifelhafte Inhalte verbreitet werden die Menschen fehlleiten.
Zensieren wir gleich alles, ein Krimi könnte labile Personen zu einem Mord anstiften usw.

Es gibt nun mal Menschen die leicht beinflußbar sind,
und es gibt nun mal schlechtes in der Welt.
Das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben.
Unhabhängig davon ob es solche Spiele gibt oder nicht.
Und ich möchte als erwachsener mündiger Mensch selbst entscheiden was ich mir zumuten kann und was nicht!
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04.02.2006 12:38 Uhr von Timmer
 
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lol: Da der Boykot erst spät kommt denke ich mal, dass die Indianer es selbst die ganze Zeit gespielt haben und erst spät bemerkten, was da eigentlich im Spiel passiert ;)


@ciaoextra: Naja, zu sagen, dass damit Neo Nazis gezüchtet werden find ich schon ziemlich derbe. Klar, spass am Spiel hab ich auch, nur laufe ich jetzt mit gehobener Hand durch die Straßen und sing ein Lied auf Deutschland?

Eher stimme ich Triple X zu. Sie geben halt die Sachen von damals in einer Virtuellen Welt wieder. Und da sich keiner vorher beklagt hat, scheints auch nen gutes Spiel zu sein.
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04.02.2006 12:43 Uhr von MRPink
 
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@ciaoextra: wenn man keine ahnung hat...

was da steht stimmt überhaupt nicht! ich hab das spiel durchgespielt und das ist nicht rassistisch. die hauptperson ist selbst ein indianer. anfangs hat die hauptperson indianer als gegner. das stimmt schon allerdings musste ich keine indianer skalpieren. das spiel ist aber nicht darauf fixiert die "bösen" indianer zu töten sondern in der story sind weiße die verbrecher die dann auch erfolgreich bekämpft werden mit der hilfe der indianer (die auch übrigens im laufe des spieles vom spieler beschützt werden müssen).


nachdem was ich gehört habe haben die protestierenden (http://www.boycottgun.com) eher ein problem damit das die indianer als böse (anfangs!!!) dargestellt werden und viele es vorurteile im spiel sind.
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04.02.2006 14:47 Uhr von soulfly555
 
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Stimmt gar nicht: "Im Videospiel "Gun" muss der Spieler möglichst viele Indianer umbringen und anschließend skalpieren, um in den nächsten Level zu gelangen."

Das entspricht überhaupt nicht der Wahrheit, ich hab das Spiel durchgespielt. Das Skalpieren ist keinesfalls ein MUSS im Spiel, sondern dient "lediglich" zum Geld verdienen, um neue Gegenstände etc. zu kaufen. Man kann das Geld aber auch anders verdienen.
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04.02.2006 15:18 Uhr von tillus
 
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schliesse mich an: hab das Spiel auch gespielt und sehe ebenfalls nichts rassistiscvhes daran, die Indianer werden auch nicht in irgendeiner Weise beleidigend dargestellt.
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04.02.2006 16:38 Uhr von Sukulumu88
 
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@ciaoextra: du gehörst verboten tz
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04.02.2006 17:14 Uhr von ciaoextra
 
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wer meint: dass das töten von menschen harmlos ist, sollte unbedingt einen psychiater aufsuchen.
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04.02.2006 18:08 Uhr von ika
 
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ciaoextra: ja ne is klar. is doch nur nen Spiel -.-
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04.02.2006 18:15 Uhr von evilinge
 
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WER: meint das virtuelle töten von pixeln mit derr wirklichkeit gleichzusetzen, für den gilt der aufruf zum besuch eines psychiaters ganz besonders.
Das leben beinhaltet nun einmal gewisse gefahren, dazu gehören auch durchgeknallte idioten und die benötigen gewiß kein computerspiel um durchgeknallt zu sein
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04.02.2006 18:22 Uhr von the7thguest
 
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So ein Schwachsinn Hab Gun durchgespielt, insgesamt glaub ich 3 Mal und ich hab KEINEN EINZIGEN INDIANER skalpieren müssen, geschweige denn dürfen...

Da stand zwar irgendwo was von Skalpieren, allerdings konnte ich keinen Befehl finden, um es auch zu machen! Und Indianer, na ja, wäre nie nah genug an einen (Feind!) rangekommen, um Ihm das Haar über die Ohren zu ziehen.

Alles in allem großer Schwachsinn, Killer-Spiel-Syndrom im abgeschwächten Sinn... Was kommt als nächstes, Greenpeace klagt gegen Moorhuhn? Alles Schwachsinnige, die solln sich lieber um die echten Probleme auf der Welt kümmern!
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04.02.2006 21:59 Uhr von DerGugger
 
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Grauenerregend: Für einen Skalp erhält man im Spiel schlappe 25 Dollar, die Hände bringen 50 Dollar. Ziemlich schräg fand ich die Sequenz am Schluss in der man Adolf Hitlers Hund einfangen muss.
Aber abgesehen davon, dass der Protagonist ununterbrochen das Horst Wessel Lied pfeift ist das Spiel nicht besonders rassig.
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04.02.2006 22:18 Uhr von pepsidose
 
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wer: nich ein spiel und realität unterscheiden kann aber auch!
ich hab das spiel nich gespielt aber bewertungen gelesen!
es ist ein spiel mehr nich deshalb gibt es auch eine altersfreigabe
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05.02.2006 01:57 Uhr von horus1024
 
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es werden keine Menschen getötet! Ich höre immer in Computerspielen werden ja Menschen getötet.
Da frage ich mich, wer hier ein Problem mit der Realität hat?
Der Gamer, den es immer angelastet wird oder den Menschen der hier die Moralkeule schwingt?
Ich sage mal so, es ist noch kein Mensch in einen Computerspiel getötet worden.
Denn was da auf dem Monitor stirbt sind keine Menschen sondern computergenerierte Steuerungseinheiten mit menschenähnlichem Aussehen und Verhalten, auf keinen Fall eine Person!
Und wer das weiß, wird auch nicht davon abstufen.
Denn es ist ein Unterschied, ob man auf eine reale Person mit einer menschlichen Seele schießt, die ein Leben ein Geschichte hat oder auf eine generiertes Etwas ohne Seele.
Wer das nicht erkennt, hat für mich selber ein Problem!
Und wer meint, dass man das ja so einfach ausblenden und durchdrehen könnte, der hat noch ein viel Größeres!!
Weil man dann möglicher weise selber so denkt, und von sich auf andere schließt.
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05.02.2006 13:01 Uhr von Friedl1989
 
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Kennt jemand das Spiel? Das spiel kann man doch nicht mit der realität vergleichen, oder?

Das sind doch 2 verschiedene Welten.
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05.02.2006 16:05 Uhr von polemikado
 
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Oh mann, dafür gibt es mehrere WK2-Shooter, und Krieg sollte soch eigentlich auch nicht verherrlicht werden(Oder bewerten wir den zweiten Weltkrieg jetzt positiv??). Wenns danach ginge: der Film "Der schwarze Falke" vermittelt ebenfalls ein negatives Bild von Indianern. Wieso wird der Film nicht verboten?

Außerdem: Wenn jedes Spiel, in dem man durch Töten Geld verdient, zum Töten anstiftet, dann müssten wir wirklich eine Menge Medien beseitigen.

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