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Urteil: Gynäkologe ist unterhaltspflichtig wegen falscher Verhütungsbehandlung

Ein Frauenarzt wurde vom Oberlandesgericht Karlsruhe zu Schadensersatzleistungen verurteilt, weil er eine 21-jährige Frau falsch behandelt hatte.

Die Patientin hatte sich ein Kunststoffröhrchen mit einem empfängnisverhütenden Mittel im Oberarm implantieren lassen und wurde trotzdem schwanger.

Eine derartige Behandlung solle nicht nur die Frau vor einer Schwangerschaft und den resultierenden Schäden, wie bspw. Erwerbsausfall, sondern auch den (nichtehelichen) Partner vor möglichen Unterhaltszahlungen schützen.


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WebReporter: never.ever
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Urteil, Verhütung, Gynäkologe
Quelle: www.n-tv.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2006 11:59 Uhr von honey69
 
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come on! das Risiko muss man eingehen, genauso wenn man eine (IUP) Spirale einsetzten lässt - ist auch nicht 100% sicher.
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04.02.2006 12:16 Uhr von steppin_razor
 
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nicht ganz.: bisher lag der pearl-index dieser implantate (handelsname z.b. implanon) bei 0. das heißt, keine ungewollten schwangerschaften bei 1000 frauen in einem jahr. keine.
da hat der arzt wohl wirklich was verpatzt.
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04.02.2006 12:19 Uhr von karinanina
 
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eben: ich denke nicht, dass der Frauenarzt der Patienten vor der Behandlung gesagt hat, daß sie nun zu 100 % empfangnisgeschützt ist. Wie viele frauen sind, trotz Einnehemn der Pille, schwanger geworden, hätten die nun auch alle ihren Frauanrzt verklagen sollen. das ist doch Blödsinn.
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04.02.2006 12:20 Uhr von ciaoextra
 
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Dieses Verhütungsmittel: sollte doch 100%ige Sicherheit bieten und zwar ab dem ersten Moment? Wenn da jetzt doch eine Schwangerschaft entstanden ist, muß da etwas falsch gelaufen sein. In dem Fall ist die Verurteilung dann zurecht.
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04.02.2006 12:21 Uhr von swald
 
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Besimmt hat der Arzt vergessen die Verpackung zu entfernen.

Normalerweise sind die Teile sicherer als eine Sterilisation.
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04.02.2006 13:27 Uhr von m4rius
 
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krass: das ist echt schade. ganze leben von der frau und deren partner durch die schwangerschaft zerwirbelt
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04.02.2006 13:57 Uhr von sir_hC
 
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Psychos: Wenn sie das Kind schon nicht will und deswegen klagt, soll sie doch gleich konsequent sein und nen Abort machen lassen.
Die Kosten dafür kann ja dann dieser Gynäkologe übernehmen.
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04.02.2006 14:05 Uhr von flameofwrath
 
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Aha Warum soll die Frau sich wegen der Unfähigkeit eines anderen zur Mörderin machen?
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04.02.2006 16:33 Uhr von GuaranaJones
 
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@flameofwrath: Hmm, Mörderin ist vielleicht etwas übertrieben.

Einen Zellhaufen betrachte ich persönlich NOCH nicht als Leben.
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04.02.2006 17:34 Uhr von flameofwrath
 
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Wenn ich einen Menschen töte bin ich ein Mörder. So einfach ist das.
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04.02.2006 21:43 Uhr von SimHei
 
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Falsche News: Der Arzt ist selbstverständlich nicht unterhalts-, sondern schadensersatzpflichtig.
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04.02.2006 22:43 Uhr von Dream77
 
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das ist schon krass: ich wollte dieses stäbchen vor ein paar jahren auch haben... ziemlich teure sache.. aber gut habe dann erst mal ne pille bekommen die die selben wirkstoffe hat um an zu testen ob ich sie auch vertrage....

naja im zweiten monat hatte ich so ungefähr alle nebenwirkungen die man haben konnte und ich hab die pille dem doc zurück gebracht. man war ich froh erst die testpille genommen zu haben...

aber hättee ich auch den doc verklagen sollen? er hat mir gesagt das 99% der frauen keinerlei nebenwirkungen haben....
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04.02.2006 23:03 Uhr von alexolaf
 
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erstaunlich das die Richter so entscheiden ? Man sagt doch Verhütungsmittel können nie eine 100prozentige Sicherheit geben, Oder ?
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05.02.2006 01:00 Uhr von ALagos
 
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@SimHei: Nein, wie man in der Quelle nachlesen kann ist der UNTERHALTSpflichtig... NICHT Schadensersatzpflichtig... so skuril und bescheuert es klingt...

da hilft echt nur Auswandern. Nach dem Studium bin ich hier weg... so ein Ärzteunfreundliches Land hat man echt noch nie gesehen...

60 Stunden arbeit
Weniger Stundenlohn als ein Facharbeiter(aber 6 Jahre studium)
und hohes persönliches Risiko bei Kunstfehlern...
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05.02.2006 12:50 Uhr von swald
 
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1. Ich denke nicht das es der Arzt zahlt sondern seine Versicherung.

2. Implanon war bisher 100 % sicher, Pearl-Index 0,0
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06.02.2006 03:22 Uhr von Borgir
 
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Also ehrlihc: und was ist mit der Pharma-Firma die das Röhrchen herstellt? Wenn der Arzt es bei der Frau implantiert und dies richtig tut ist doch nichts dagegen zu sagen oder?
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07.02.2006 21:46 Uhr von HeXXXe
 
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was passiert ist: ich hab selber auch son Teil, und mein Doc hat mir diesen Fall (war ja schon 2002) genau erklärt, während ers bei mir eingesetzt hat:

man kann dieses kleine stäbchen, das lose in der kanüle sitzt nicht sehen.
Anweisung: kanüle senkrecht halten!! macht man es nicht, fällt das stäbchen raus, und man bekommt nur ne sinnlose injektion, hat also GAR KEINEN schutz.
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07.02.2006 23:53 Uhr von FleurMia
 
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also ich finde auch, dass das eben Restrisiko ist, dass man auf sich nimmt, wenn man ich für eine bestimmte Verhütungsmethode entscheidet....
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08.02.2006 11:56 Uhr von beny3176
 
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Naja, also: Wenn dieses Implanon einen Pearl-Index von 0,0 hat und daher als 100%ig sicher gilt dann kann ich das Urteil schon verstehen.
Man muss sich da ja auch mal überlegen, dass es dieses Verhütungsmittel nicht erst seit gestern gibt, sondern schon einige Jahre.
Und wenn ich wohl offensichtlich in dieser ganzen Zeit zu keiner einzigen ungewollten Schwangerschaft gekommen ist (und daher der Pearl-Index ja auch bei 0,0 liegt), dann hat offensichtlich der Arzt was falsch gemacht.
Die Frau und ihr Partner haben sich darauf verlassen dass sie nicht schwanger werden kann, das Implanon hat versagt (durch mangelnde Sorgfalt des Arztes), die Frau will aber das Baby nicht abtreiben (was ich auch verstehe, wieso soll Frau abtreiben "nur" weil sie eigentlich (noch) kein Kind wollte? Viele Frauen kommen damit einfach nicht zurecht, mit einer Abtreibung meine ich.)
So muss der Arzt dafür haften, ganz einfach!

MfG
~Ben~
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10.02.2006 10:02 Uhr von zenon
 
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Bleibt nur noch eines zu sagen - Berufsrisiko...

Hiiahiihiiahhaa
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10.02.2006 10:57 Uhr von Himeros
 
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@Borgir: Also darum geht es doch: Dass der Arzt einen Fehler bei der Behandlung gemacht hat.
Hätte er alles korrekt gemacht, wär ja auch nix passiert.

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