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Bank bot Kunden beim Anlegen von Fonds WM-Karten an, hat aber keine Tickets

Die DAB-Bank machte im Jahr 2002 ein verlockendes Angebot. Sie versprach den ersten 1.000 Anlegern zweier Fonds WM-Tickets für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006.

Nun kann die Bank keine Karten liefern, da sie von der Sportagentur keine zur Verfügung gestellt bekomme.

Die Anleger lassen das natürlich nicht auf sich sitzen. Die Bank bot als Ersatz z. B. ein Premiere-Abo für die Meisterschaften an, welches aber von den Kunden abgelehnt worden ist. Ein Anleger verlangt mittlerweile rund 2.500 Euro Entschädigung.


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WebReporter: style17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: WM, Bank, Kunde, Karte, Ticket, Fonds
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2006 09:00 Uhr von style17
 
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Meiner Meinung nach handlen die Anleger richtig! Ihnen wurde damals die Karten versprochen, also sollen Sie diese auch kriegen!
In der Quelle ist ein Link zu der Webside wo sich Leute melden können die auch von der Sache betroffen sind!
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04.02.2006 11:57 Uhr von peppie2k
 
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Sind die "Kunden" selber schuld. NIEMAND kann 4 Jahre im Voraus WM-Karten versprechen wenn man nicht in der FIFA/dem DFB ganz oben mitmischt. Typisches Lockvogelangebot...

Als Ersatz ein Premiere.Abo fuer die meisterschaft. Das ist der Hammer.. Das Premiere-Abo kostet 50€ und ne karte kostet ganz locker 300€.. was ein riesiger Tauschwert..
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04.02.2006 12:19 Uhr von coke1984
 
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Immer feste drauf! Tja da hat sich wohl jemand verkalkuliert und bekommt jetzt die passende Quittung... Richtig so!
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04.02.2006 12:58 Uhr von my_mystery
 
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... Nomen est Omen WM-Sparplan ...

... es war von Anfang an geplant, dass die Anleger ...

... sich die WM SPAREN können ...

*muharrr*

das gleiche wird mit den "lebenslangen Renten" von KNALLIANZ und CO passieren ...

Wer den VERs(p)BRECHungEN der Banken und Versicherungen sowie Immobilienmaklern immer noch glaubt, hats nicht besser verdient.

Aber es zeigt sich mal wieder, dass man mit der Angst und der Gier der Menschen die besten Geschäfte machen kann.

Rechnet doch bloss mal aus, was Ihr bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von ca. (optimistischen) 75 Jahren und einem Renteneintrittsalter von (demnächst) 67 für eine "Verzinsung" auf euer 50 Jahre lang eingezahltes Geld bekommt.

:-/
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04.02.2006 13:13 Uhr von Natsukawa
 
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Ihr seid ja fein :)): Stellt Euch mal vor: Ein Onkel verspricht seinem Neffen für seine guten Noten, daß er ihm ein Mangaheft des großen Mangaka Masamune Shirow kauft, wenn es in ein paar Monaten erscheinen wird. Der Onkel wendet sich an den Manga-Tandler vor Ort, bestellt dort das Heft und bekommt vom Händler das Versprechen, daß er ein Exemplar bekommen wird. Plötzlich kommt der Verlag auf eine total verrückte Idee, das ganze Verfahren zur Verteilung der limitierten Heft komplett zu reglementieren. Der Händler bekommt plötzlich keine Hefte mehr zugeteilt. Dadurch kann er es auch dem Onkel nicht beschaffen. Und der Onkel steht jetzt saublöd da. Sein Neffe wirft sich mit Heulkrampf brüllend auf den Boden, beschimpft ihn und macht ihn in der ganzen Familie schlecht.

Ist das jetzt wirklich das Verschulden des Onkels ??? Oder hier übersetzt: Kann man wirklich dieser Bank den Vorwurf machen? Ihr könnt Euch sicher sein, daß das Unternehmen zur Wahrung des guten Rufes alles Mögliche in Bewegung setzt, sich mit den "Kunden" zu einigen -- nur WAS SOLLEN SIE MACHEN? Sollen sie die gesamte Belegschaft zum Ticket-Scheißen aufs Klo schicken???

Außerdem -- welcher Schaden ist den "Kunden" denn entstanden? Wie ich auf der Website der Bank lesen konnte, kostet das Konto, das eröffnet werden sollte NULL EURO!

INHO versuchen die jetzt nur abzuzocken... 2500 Euro - haha, offensichtlicher gehts nicht.
Vielleicht verstehe ich auch nur den ganzen Krampf um dieses Fußballgedöhns einfach nicht.

Banken-bashing sonst gern -- aber das hier ist einfach knülle.
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04.02.2006 13:22 Uhr von Natsukawa
 
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Nachtrag: ach, es war an einen Sparplan geknüpft -- na dann können sie ihn doch sicher jetzt kündigen und sogar noch was debei rausschlagen: Der Sparplan hat (Recherche) sich überdies positiv entwickelt -- also, was wollen die noch??
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04.02.2006 13:55 Uhr von no_trespassing
 
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Könnte Ärger geben: Mal ganz abgesehen davon, daß es nur den offiziellen Sponsoren erlaubt ist, WM-Tickets zu verlosen oder zu sonstigen Marketingzwecken zu nutzen. Eine Ausnahme wird wohl bei Rundfunk und Medien sein.

Ansonsten könnte die DAB versuchen, noch schnell 2000 Tickets bei eBay zu ersteigern. Wenn sie Glück haben schaffen sie es. Allerdings dürfte diese Aktion mehr kosten, als Erlös über die Fonds reingekommen ist.
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04.02.2006 14:22 Uhr von topreporter
 
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soso peppie2k:
"Sind die "Kunden" selber schuld. NIEMAND kann 4 Jahre
im Voraus WM-Karten versprechen wenn man nicht in der
FIFA/dem DFB ganz oben mitmischt."

Absoluter Blödsinn! Soll jetzt der Kunde überprüfen, ob die Werbeversprechen auch eingehalten werden können, oder wie stellst Du Dir das vor? Wer etwas verspricht, hat gefälligst selbst zu prüfen, ob dieses Versprechen gehalten werden kann; und zwar vor der Äußerung des Versprechens.


Natsukawa:
"Kann man wirklich dieser Bank den Vorwurf machen? "

Ja kann man. Wer nichts in der Hand hat, kann auch nichts versprechen. Und wenn er das riskanterweise doch tut, hat er auch die Konsequenzen zu tragen.

tr
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04.02.2006 16:06 Uhr von Peter13779
 
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ganz klar: Der Bank 1 Monat Zeit geben die Karte zu besorgen (Einschreiben mit Rückschein). Wenn bis dahin nix passiert Karte bei ebay besorgen und die Kosten der Bank in Rechnung stellen.

Da die das nicht auf sich sitzen lassen können wird deren Rechtsschutz ne Menge Spaß haben.......
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04.02.2006 16:35 Uhr von Natsukawa
 
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@topreporter: Mein Gleichnis oben nochmals lesen, zurücklehnen, überlegen, verstehen. Ist gar nicht so schwer -- wirst auch Du schon schaffen!
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04.02.2006 17:59 Uhr von coke1984
 
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@Natsukawa: Dein Gleichnis in allen Ehren, aber in diesem konkreten Fall hat der Sportverlag der Bank offenbar zugesichert die Karten zu besorgen, schlimmstenfalls sollte man also besagten Sportverlag auf Schadenersatz in Höhe der Tickets verklagen können und diesen dann an die Kunden weiterreichen, denn Vertrag ist Vertrag. Einen lauen Entschudligungsbrief würde ich als geprellter Kunde auch nicht hinnehmen!
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04.02.2006 20:16 Uhr von zottelhaar
 
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Klagen hilft imho nicht ! Ich denke, man kann das Verklagen der Bank ruhig vergessen. Wahrscheinlich hat diese Bank in ihren AGBs auf Seite 35 Paragraph 89 Absatz12 stehen, dass man keinen Rechtsabspruch auf die Karten hat.

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