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Dänischer Premier Rasmussen äußert sich im arabischen TV zu Mohammed-Karikaturen

Beim arabischen Fernsehsender al-Arabija wurde ein Interview mit dem dänischen Regierungschef Anders Fogh Rasmussen ausgestrahlt. In diesem Interview hat sich der Regierungschef direkt an die Bewohner der arabischen Welt gewandt.

Er erklärte, dass Dänemark seit vielen Jahrzehnten die Meinungs- und Religionsfreiheit verteidigt habe - auch die des Islams, dass keiner die Muslime beleidigen wollte und weder die Regierung noch die Bevölkerung für diese Veröffentlichung verantwortlich seien.

Er hoffe, dass die Entschuldigung der dänischen Zeitung, die diese Zeichnungen vor vier Monaten veröffentlich hat, die Wogen wieder glätten würde und es keine weiteren Eskalationen gebe.


WebReporter: angelsdeath
Rubrik:   Politik
Schlagworte: TV, Premier, Karikatur, Dänisch, Mohammed-Karikatur
Quelle: www.netzeitung.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2006 15:34 Uhr von Jerry Fletcher
 
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nunja: wer sich über den glauben anderer lustig macht muss sich nicht wundern wenns eskaliert...
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03.02.2006 16:05 Uhr von wewuma
 
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Da brauchen die 4 Monate: um dann eine Riesenrandale zu veranstalten?!?
DerLai staunt, und der Fachmann wundert sich.
Alles nur Berechnung - die auch dann aufgeht, weil sich unsere eilfertigen Politiker für jeden Sch......, den sie noch nicht einmal zu verantworten haben entschuldigen.
Und die, die den Zirkus veranstalten lachen sich halbtot!!!!
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03.02.2006 21:05 Uhr von kirschholz
 
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Hier und nicht weiter! Es ist einfach unglaublich, dass eine simple Karikatur soviel Aufruhr verursachen kann in einer Welt, die für den Westen zunehmend unverständlicher wird. Wieviele Karikaturen hat es über Gott, Jesus oder den Papst gegeben? Unzählige in den letzten Jahrhunderten. Sicherlich gab es immer wieder Christliche Fundamentalisten, die lauthals protestiert haben, aber die große Masse der Christen sahen keinen Grund deshalb einen Affenzirkus zu veranstalten. Warum wohl nicht? In Europa geistert seit Jahrhunderten eine ganz andere Art von Religion. Kein Gott, kein Prophet, kein Dogmatiker, sondern eine Religion namens Freiheit. Jawohl, Freiheit. Zwar haben einige politische Versager wie Napoleon, Hitler, Stalin, Honecker uvm. versucht sich in den Weg zu stellen, aber die Freiheit hat immer wieder gesiegt, wie die Geschichte zeigt.

Es ist natürlich nicht schön andere Religionen durch Karikaturen zu provozieren, aber diese sind nunmal ein elementarer Bestandteil der Presse- und Meinungsfreiheit. Karikaturen über ethnische oder religiöse Minderheiten sind ohnehin eher langweilig,also warum diesen absolut übertriebenen Aufruhr?

Diejenigen, die die Empörung scheinbar für sich gepachtet haben, sind dieselben, die nicht nur Frauen auf übelste Weise unterdrücken, sondern auch durch eine hoffnungslos zurückgebliebene Gesetzgebung das Leben der en Bürger zur Hölle machen.

Diese Proteste offenbaren nur eine Anti-Europäische Haltung, die nicht nur dort durch Fundamentalismus geprägt ist, sondern auch hier durch die Integrationsverweigerung und auch Hasspredigten einiger Zuwanderer, die sich eigentlich wie Gäste benehmen sollten, aber für die unsere teuer errungene Freiheit solange gut ist, wenn sie dem Terrorismus dienlich ist, aber mit voller Empörung verteufelt wird, wenn es zu Meinungs- oder Pressefreiheit kommt.

So nicht, liebe islamischen Freunde, hier ist Europa sich einig!
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03.02.2006 23:34 Uhr von Angelika_lr
 
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@kirschholz: "So nicht, liebe islamischen Freunde, hier ist Europa sich einig!"

Hoffentlich! Es kann doch nicht sein, dass die Menschen in Europa aus falsch verstandener "Toleranz" vor der "Empörung" derer kapitulieren, die nun gar kein Recht auf irgendeine Empörung haben. Man sollte vielleicht mal zur Kenntnis nehmen, dass Freiheit nicht nur etwas ist, was man sich zunutze machen kann, sondern auch etwas, was man zur Abwechselung mal gewähren muss. Aber der Islam ist erst im Jahre 622 entstanden und somit so alt, wie das Christentum im finstersten Mittelalter.

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